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E-Bikes & Pedelecs

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Das E-Bike

Lange galten E-Bikes in Deutschland ausschließlich als Fortbewegungsmittel für Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Heutzutage sind die elektrobetriebenen Fahrräder aber eine trendige Alternative zum klassischen Fahrrad geworden und bieten eine Menge Fahrspaß. Immer häufiger sieht man das Elektrofahrrad in der City oder auch im Gelände.

Dabei fällt oftmals auch der Begriff Pedelec – dabei unterscheiden sich ein Pedelec und ein E-Bike jedoch deutlich voneinander. Wenn du immer schon wissen wolltest, was der Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike ist, oder welches E-Bike zu deinen Anforderungen passt, dann bist du hier genau richtig. Wir klären dich zum Thema E-Bike auf und beraten dich, wenn du dir ein Elektrofahrrad kaufen kannst.

 

Welches E-Bike passt zu mir?

Welches E-Bike zu dir passt, hängt zu einem großen Teil von deinen Präferenzen ab: Bist du auf der Suche nach einem Bike für den Alltag, mit dem du durch die Stadt fahren kannst? Möchtest du mit deinem elektrischen Mountainbike auch abseits der Straßen eine gute Figur machen? Oder benötigst du ein Fahrrad mit Elektromotor, das du beim Sport benutzen kannst? All diese Fragen bestimmen, nach welcher Art von E-Bike du suchst. Auch das Geschlecht kann eine Rolle spielen; ein E-Bike für Damen ist oftmals anders konzipiert als ein E-Bike für Herren.

Denn so vielfältig wie die Einsatzgebiete von Elektrofahrrädern sind, so umfangreich sind auch die Kategorien der elektrischen Bikes. Merkmale wie Form und Gewicht spielen eine genauso große Rolle, sowie auch die verbaute Technik und die Performance des Bikes. Wo wir gerade von Performance sprechen: Die Motorleistung bewegt sich meistens im Rahmen von 250 Watt bis 500 Watt. Für normale Radtouren eignen sich Motoren ab 400 Watt. Wer lange Strecken fährt, auf schwierigem Untergrund unterwegs ist oder im Gelände Spaß hat, sollte eher zu einem 500 Watt Motor greifen. So gibt es auch genug tatkräftige Unterstützung für steile Anstiege oder kräftigen Gegenwind.

Die Akkukapazität reicht dabei meist für 3–5 Tage (entspricht einer Reichweite von 130 bis 200 km), ehe eine vollständige Akkuladung notwendig ist. Aufgeladen werden können die Akkus an jeder Steckdose und die Ladezeit beträgt in der Regel zwischen 2 und 5 Stunden. Die Lebensdauer eines Akkus kann bei entsprechender Qualität mehrere Jahre betragen; bei vielen Modellen kannst du den Akku zudem einfach austauschen oder nachrüsten, wenn der vorherige Speicher den Geist aufgegeben hat.

Ebenfalls wichtig: die Bremsen. Denn ähnlich wie beim klassischen Fahrrad sorgt die Bremse auch beim Elektro-Fahrrad für Sicherheit. Bei den einfachen Modellen kommen meistens V-Brakes zum Einsatz, während höherwertige Bikes auch gerne mal mit hydraulischen Felgenbremsen verwendet werden. High End Räder verfügen gelegentlich sogar über Scheibenbremsen, die man sonst eher von Motorrädern kennt. Übrigens statten einige Hersteller ihre E-Bikes nach wie vor mit Rücktrittbremsen aus.

Ähnlich wie beim Fahrrad ohne Motor gibt es auch beim E-Bike viele unterschiedliche Konfigurationen bei der Schaltung. Die Anzahl der Gänge bewegt sich bei E-Bikes meistens zwischen 2 und 14, wobei acht Gänge für die meisten Radfahrer ausreichen sollten. Daneben hängt die Sitzhöhe maßgeblich von der Art des E-Bikes ab: Bei City E-Bikes sorgt der Sitz für eine aufrechte und entspannte Sitzposition, während MTB E-Bikes und E-Rennräder eine nach vorne lehnende, sportliche Körperhaltung ermöglichen.

Auf dem Markt tummeln sich heutzutage unzählige Marken, die eine breite Palette an E-Bikes mit unterschiedlichster Ausstattung anbieten. Wir geben dir unter dem Blogbeitrag E-Bike Marken eine kurze Übersicht der verschiedenen E-Bike Marken. Während Bikes wie die Haibike E-Bikes vor allem die Sportler unter euch ansprechen werden, decken die E-Bikes von Cube eine breite Palette an Bedürfnissen ab. Auch E-Rennräder gewinnen immer mehr an Fahrt. Wem das manuelle Rennrad nicht mehr reicht, der greift auch immer häufiger zur elektrobetriebenen Version, um mit atemberaubendem Tempo der König der Straße zu sein. Für Fans von Gravel Bikes sind die elektrischen Hardtail Bikes geeignet, mit denen auch raues Gelände kein Problem darstellt. Egal, welches Bike Du interessant findest: Am besten ist es, wenn du dich in einem E-Bike Geschäft fachkundig beraten lässt. So kann auch genau herausgefunden werden, welches Bike zu dir passt. Vorab kannst du dir auch unsere E-Bike Kaufberatung ansehen.

 

Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Oftmals werden die Begriffe Elektro-Fahrrad und Pedelec synonym verwendet. Dabei gibt es durchaus Unterschiede zwischen den beiden Arten. Bei Pedelecs arbeitet der Motor nur, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Einfache Pedelecs schaffen bis zu 25 km/h und können problemlos am Straßenverkehr teilnehmen. Darüber hinaus wird es allerdings etwas komplizierter: Die sogenannten S-Pedelecs haben deutlich mehr Leistung und schaffen bis zu 45 km/h. Zum Fahren ist eine Zulassung (inklusive Versicherungskennzeichen), eine Haftpflichtversicherung und ein Führerschein der Klasse AM (Roller) nötig. Ferner besteht bei diesen Pedelecs eine Helmpflicht und sie dürfen nicht auf Radwegen genutzt werden.

E-Bikes wiederum verfügen über dauerhafte Motorunterstützung. Diese Modelle sind vor allem für ältere Personen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen konzipiert, die jederzeit Unterstützung vom Rad benötigen. So sparen sie Kraft und Energie. Ferner ist auch keine Bewegung des Pedals nötig, damit der Motor das Fahrrad antreibt – die E-Bikes starten auf Knopfdruck. Wenn das Bike ohne Pedalbewegung eine Geschwindigkeit von mehr als 6 km/h auf den Tacho bringt, ist übrigens auch hier ein Versicherungskennzeichen sowie eine Mofa-Prüfbescheinigung nötig. Allerdings muss hier kein Helm getragen werden. Wir empfehlen dir trotzdem, einen zu tragen!

Trotz dieser Unterschiede werden E-Bikes immer wieder als Pedelecs angeboten und Pedelecs als E-Bikes verkauft. Daher ist es wichtig, die Merkmale der beiden Fahrräder zu kennen – so kannst du genau erkennen, welches Fahrrad deinen Ansprüchen gerecht wird.


Bist du dir unsicher welches E-Bike zu dir passt?
Dann sieht dir unseren Beitrag zu den E-Bike & Pedelecs FAQs an.


 

Was wiegt ein E-Bike?

Das Gewicht eines E-Bikes hängt maßgeblich von den verwendeten Materialien ab. Während ein Alurahmen das Gesamtgewicht des Bikes bereits deutlich reduzieren kann, kreieren vor allem Rahmen aus Carbon leichte E-Bikes. Allerdings gehört zu einem E-Bike auch noch mehr dazu: Sowohl der Motor als auch der Akku können Einfluss auf das Gewicht haben. Ein Akku mit größerer Kapazität ist in der Regel schwerer. Daher kann ein Speicher mit größerer Akkukapazität auch bis zu 5 Kilogramm des Gesamtgewichts ausmachen.

Die meisten E-Bikes haben ein Gesamtgewicht von 15 bis 40 Kilogramm. Dabei bestimmt auch der Verwendungszweck des Bikes, wie schwer das E-Rad ist: Während ein E-Mountainbike mit 15–20 Kilogramm vor allem leicht sein muss, bringen E-Cargobikes gerne auch bis zu 40 Kilogramm (oder mehr) auf die Waage. E-Lastenräder sind ein Megatrend, deshalb haben wir dir alle wichtigen Fakten in unserem Blogbeitrag E-Lastenräder zusammengefasst.

 

Was kostet ein gutes E-Bike?

Wer ein E-Bike kaufen möchte, der muss nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Vor allem im Rahmen von Sales lassen sich viele Modelle günstig ergattern. Generell ist das Preissegment unterhalb von 2.000 Euro für Einsteigermodelle anzusehen. Hier lassen sich unter Umständen bereits Modelle finden, die voll deinen Ansprüchen genügen. Hin und wieder findest du auch E-Bike Angebote, die in diese Preiskategorie fallen. Allerdings solltest Du nicht nur darauf achten, ein E-Bike günstig zu kaufen, sondern auch ein gutes Modell auswählen. In diesem Zusammenhang möchten wir auch das Thema Nachrüsten erwähnen. Was Sinn macht und was du beachten solltest kannst du in unserem Beitrag zum Thema Nachrüsten von E-Bikes nachlesen.

Die mittlere Preisklasse beginnt bei E-Bikes bei etwa 2.000 Euro und reicht bis circa 4.000 Euro. Hier findest Du bereits hochprofessionelle Modelle, die vor allem durch besondere Features begeistern: So werden für leichte E-Bikes in dieser Kategorie oftmals Materialien wie Aluminium eingesetzt. Ein Antrieb in dieser Klasse ist zudem etwas leistungsfähiger als im Anfängersegment und machen auch eine längere Tour mit dem Rad ohne Probleme mit.

Das Segment ab 4.000 Euro entspricht dann schon der Luxusklasse. Die Modelle in dieser Kategorie kommen mit den besten Komponenten daher: Rahmen aus Carbon und extrem leistungsstarke Motoren sind keine Seltenheit. Nebenbei bestechen die E-Bikes durch höchsten Komfort und sind nicht selten auch die langlebigsten Modelle.

Auch wenn der Preis für ein E-Bike auf den ersten Blick hoch erscheinen kann: Die Investition kann sich lohnen, denn Qualität hat schließlich ihren Preis. Viele Hersteller verwenden bei ihren Bikes hochwertige Materialien und Motoren, die teilweise auch in Handarbeit hergestellt werden. In Kombination mit einer langlebigen Verarbeitung ergibt sich eine anfänglich hohe Investition, die bei einer Nutzung über mehrere Jahre dennoch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis ergeben kann. Die Lebensdauer eines guten E-Bikes liegt nicht selten bei fünf oder mehr Jahren (je nach der Anzahl der gefahrenen Kilometer).
Mittlerweile gibt es in vielen Bereichen Unterstützung für den Kauf deines E-Bikes. Mehr dazu findest du in unserem Blogbeitrag Förderprogramme & Zuschüsse.

Bike Marken wie Cannondale oder Ghost bieten ein breites Spektrum an Fahrrädern und E-Bikes an. Bei dieser Auswahl ist für jedes Budget und jeden Einsatz ein passendes Rad dabei. Das richtige E-Bike Zubehör rundet das umfangreiche Angebot ab und ermöglicht dir, das ideale E-Bike oder Pedelec kaufen zu können. Eine Zusammenfassung des E-Bike Zubehörs findest du in unserem Blog.


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Hier findest du die beliebtesten Beiträge zum Thema E-Bike & Pedelecs.


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