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Gravel Bikes 2020: Das sind die neuen Highlights

September 17, 2019

Das Gravel Bike boomt. Auch das Modelljahr 2020 sieht wieder einen enormen Zuwachs der jungen Road-Sparte. Wir haben die Highlights der kommenden Saison.

BMC | Cannondale | Cervelo | Kona | KTM | Marin | Merida | Niner | Ridley | Simplon | Trek

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BMC URS / UnReStricted

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Auch wenn Urs kein unüblicher Name in der Schweiz ist, mit dem Vornamen hat das neue BMC Gravel Bike nichts zu tun. URS leitet sich aus UnReStricted ab und beschreibt ganz gut, was die Schweizer mit ihrem neuen Bike vorhaben: Grenzenloses Abenteuer. Dafür haben die Entwickler eine komplett neue Plattform geschaffen, die sich deutlich von der Roadmachine abgrenzt. Das URS bekam eine Gravel+ Geometrie verpasst, welche für direktes Handling bei hoher Steuerpräzision und Kontrolle sorgt - perfekt für einen aggressiven Fahrstil. Der Rahmen ist aus Carbon und wiegt gerade einmal 1050 Gramm. Bis zu 47mm Reifenfreiheit bei 650b Rädern sind möglich, außerdem kann statt der Carbongabel in der Front auch eine Fox 32 SC SX Gabel eingebaut werden. Auch eine Variostütze kann nachgerüstet werden. Man merkt, dass das URS eigentlich lieber nur im Gelände unterwegs wäre. Passend dazu hat BMC dem Graveller auch eine 10mm Dämpfung über den Sitzstreben spendiert, außerdem gibt es für maximale Vielseitigkeit noch passende, anklickbare Schutzbleche sowie Ösen für Taschen und Halterungen. Die Modelle URS Two und URS Three sind zudem die ersten 2020er Modelle, die serienmäßig mit der brandneuen Shimano GRX Gravel-Gruppe au den Markt kommen. Das Top-Modell setzt auf einen Mix aus SRAM Red eTap AXS und SRAM Eagle AXS, den Einstieg bildet das URS Four mit Apex 1x11 Schaltung für 2.999€.

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Cannondale Topstone Carbon

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Nur ein Jahr nach der Einführung der neuen Gravel-Serie Topstone schiebt Cannondale eine Carbon-Version nach, die es in sich hat. Statt einfach nur den bestehenden Alurahmen in einen leichteren Carbonrahmen zu verwandeln, hat Cannondale tief in die Trickkiste gegriffen und mit der King-Pin Federung eine revolutionäre Federung für Rennräder entwickelt. Diese funktioniert über ein Lager am Hinterbau, welches das Sitzrohr von den Sitzstreben entkoppelt. Weiterhin sind die Carbonfasern des Rahmens so angeordnet, dass der eigentlich starre Rahmen einen hohen Flex entwickeln kann - bis zu 3cm "Federweg", sagt Cannondale. Das Sitzrohr agiert dabei wie eine Blattfeder, welches sobald Kräfte auf den Hinterbau wirken, in Richtung Rahmenmitte gedrückt wird. Dabei arbeitet der gesamte Rahmen - seitlich soll das Topstone Carbon dagegen absolut steif sein. Das Kingpin System ist also eine wartungsarme, unkomplizierte Art der Federung, die im Sitzen und Stehen gleichermaßen federt und für mehr Komfort sorgt. Der neue Rahmen aus Carbon basiert auf dem Synapse und verfügt Gravel Bike-typisch über vielseitige Befestigungsmöglichkeiten für Trinkflaschen, Oberrohrtasche, Schutzbleche und einen Frontgepäckträger. In Sachen Reifenfreiheit sind 40mm bei 700c Rädern und 48mm bei 650b möglich.

Mehr lesen > Entdecke das neue Cannondale Topstone Carbon

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Cervelo Aspero

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Auch die Rennrad-Traditionalisten von Cervelo rücken jetzt endlich mit einem echten Gravel Bike raus. Dabei will man aber kein Allrounder-fähiges Spaßbike auf den Markt schieben, sondern einen potenten Racer, der eben auf Schotter statt auf Asphalt auf Bestzeitenjagd geht. Das Highlight des Aspero ist die TrailMixer Technologie, die unterschiedliche Laufradgrößen und Reifenbreiten erlaubt und dabei immer für die optimale Geometrie sorgt. Das Rad soll mit 700 x 42er-Reifen wie auch mit kleineren 650 x 49er-Reifen funktionieren. Möglich gemacht wird dies über variable Einsätze in den Ausfallenden, welche den Gabelnachlauf anpassen um den Einfluss der verschiedene Reifen-Laufrad-Kombinationen auf die Geometrie zu minimieren. Der neue Carbonrenner beginnt preislich bei 2.999€.

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Kona Libre AL

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Nachdem die Carbonvariante des Libre im letzten Jahr für Furore auf dem Gravel-Markt sorgte, bringt Kona jetzt eine Aluminiumversion auf den Markt, die es auch nur in Europa geben wird. Die MTB-inspirierte Geo wird dabei vom Carbonmodell übernommen, genauso wie die zahlreichen Befestigungsmöglichkeiten und die Kona Verso Carbongabel. Der Fokus dürfte ganz klar auf dem Bikepacking bzw. Adventure Aspekt liegen, wo ein stabiler Rahmen und zahlreiche Optionen für Gepäck benötigt werden. Der Preis des Einzelmodells liegt bei knapp 1.900€.

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KTM X-Strada

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Die Österreicher von KTM haben mit dem X-Strada ein vielseitiges Road Bike im Gepäck, was sowohl im alltäglichen Stadtverkehr als auch abseits bekannter Wege im Gravel-Einsatz viel Freude bereiten dürfte. Der Alurahmen wird durch eine Carbongabel komplettiert und bietet neben einer großen Reifenfreiheit auch eine Federgabel-taugliche Geometrie. Bei der Ausrüstung gibt es die neue Shimano GRX Gravel-Gruppe, Preise starten bei 1.699€. Neben der sportlichen Version gibt es auch vollausgestattete Commuter Versionen sowie einen Trapezrahmen für die Frau.

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Marin Headlands

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Basierend auf der erfolgreichen Gestalt X Serie haut Marin mit dem Headlands einen waschechten modernen Graveller raus, der sich erst dann so richtig wohlfühlt, wenn es offroad zur Sache geht. Kurze Kettenstreben, langes Oberrohr und flacher Lenkwinkel sind die drei Hauptzutaten für eine Geometrie, die sich nicht nur oberflächlich an modernen Mountainbikes orientiert. Das Headlands will Action, und zwar nicht nur auf Schotterstraßen. 700c x 50mm Reifen sind möglich, um wirklich überall durchzukommen, und wer gerne in der Wildnis übernachtet bekommt einen Rahmen, der mit Ösen und Befestigungsmöglichkeiten förmlich übersät ist. Dass das Headlands aber auch durchaus Gas geben kann, vermittelt der schlanke Carbonrahmen. Bei der Ausstattung finden sich beim Top-Modell Headlands 2 ie neue Shimano Gravel Bike Gruppe GRX-800 Gruppe sowie eine absenkbare Sattelstütze.

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Merida Silex+

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Das vielseitige Merida Silex ist eingeschlagen wie eine Bombe. Für 2020 gibt es das Silex in der Plus-Version als reinen Gravel-Racer: Grobstollige Reifen, 650b Bereifung und der Shimano GRX Antrieb machen aus dem vielseitigen Allrounder ein ernstzunehmendes Offroad-Geschoss, das bestens für das Abenteuer gerüstet wurde: Vorbereitungen für eine Variostütze, Aufnahmen für Gepäcktaschen und genug Platz für 29er Reifen sprechen eine klare Sprache. Die Preise starten bei 2.899€.

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Niner MCR 9 RDO

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Niner bringt mit dem Magic Carpet Ride (kurz MCR) eine echte Road-Revolution auf den Markt, die gleich den begehrten Eurobike Award abräumen konnte. Das MCR 9 RDO ist ein vollgefedertes Gravel Bike mit Drop-Bar Lenker und kommt mit 50mm Federweg sowie Remote Lockout und bis zu 27,5" x 2" Reifenbreite. Das CVA Hinterbaukonzept stammt von den MTBs und soll eine Balance finden aus feinfühligem Ansprechverhalten und effizientem Antrieb. So soll der Fahrer neben mehr Spaß auf dem Rad zu haben auch deutlich kraftsparender unterwegs sein, ohne dabei zu viel Geschwindigkeit einzubüßen.

Ridley Kanzo

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Ridley bringt mit dem Kanzo seine erste vollwertige Gravel Plattform auf den Markt. Darunter finden sich neben dem regulären Kanzo mit Alurahmen auch die Versionen Adventure und Speed - beide mit Carbonrahmen und gehobener Ausstattung, aber für klar abgegrenzte Einsatzzwecke. Während das Kanzo Speed (mit dem blauen Rahmen) seinen Namen nach eher auf Geschwindigkeit ausgelegt wurde und die Gravel Racing Szene aufmischen soll, durstet das Adventure nach Abenteuer - 650B-Räder und Reifen sogar um bis zu 50 mm sind hier möglich, um abseits der Straße neue Wege zu erkunden. Zusätzliche Flaschenhalterungen an der Gabel, am Oberrohr sowie am Unterrohr geben dir genug Platz für Bikepacking Taschen, für mehr Komfort sorgen spezielle Flexzonen in den Sitzstreben. Das Speed ist hingegen mit 36mm Reifenfreiheit zufrieden. Ösen an Rahmen und Gabel für die Montage von Gepäckträger und Schutzblechen wurden versteckt, um das Rad so Race-Ready wie möglich aussehen zu lassen.

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Simplon Inissio Gravel

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Relaunch unter neuem (bzw. verbesserten) Namen: Das Simplon Inissio war ja eigentlich schon immer ein Adventure bzw. Gravel Bike, jetzt trägt es seine Bestimmung auch im Namen. Der verbesserte Carbonrahmen erhielt ein paar mehr Befestigungsoptionen und Reifenfreiheit für bis zu 40mm breite Schlappen. Dazu gibt es Edelstahlprotektoren für den Rahmen rund um Kettenstrebe und Bremsaufnahme, Raport Dropouts an der Gabel für mehr Komfort und bis zu 180 mm Bremsscheiben bei einem anvisierten Gewicht von unter 8 Kilo. Ansonsten ist wie bei Simplon üblich alles Custom, der Einstieg liegt bei 3.800€.

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Trek Crockett Disc

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Wer nach einem günstigen Allrounder für mit Cyclocross- und Gravel-Ambitionen sucht, sollte sich das neue Trek Crockett anschauen. Basierend auf dem Carbon-Cyclocross Boone wiegt der neue Rahmen aus dem hauseigenen Alpha-Aluminium lackiert nur knapp über 1,3 Kilogramm. Die Optik erinnert dank des hochwertigen Invisible Weld-Verfahrens an viel teurere Carbonrahmen. Die Geometrie wurde vom Boone übernommen und zusammen mit Katie Compton weiterentwickelt, Profi-Fahrerin vom Telenet Fidea CX Team. Bei den Reifen erlaubt das neue Crockett Breiten von bis zu 38mm. Das vielseitig einsetzbares Bike, das sich auch gut als Commuter macht, wird es in zwei Versionen geben und spricht mit einem Startpreis von 1.499€ vor allem Einsteiger und Hobby-Athleten an.

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