Trekking E-Bikes

Ansicht:  

Trekkingräder sind schon seit längerem der am häufigsten verkaufte Fahrradtyp in Deutschland. Die alltagstauglichen Tourenräder bestechen durch ihre Vielseitigkeit und lange Lebensdauer, vorausgesetzt, man investiert in Qualität. Mit dem Aufkommen der E-Bikes war es also nur eine Frage der Zeit, bis Hersteller die beiden Konzepte zusammenführten und ein speziell für lange Touren entwickeltes Elektrofahrrad in ihr Sortiment aufnahmen. Seitdem können zahlreiche Marken eine breite Palette an Trekking E-Bikes vorweisen, darunter vor allem deutsche Unternehmen wie Bergamont, Cube, Stevens oder Diamant. An dieser Stelle haben wir für euch die wichtigsten Informationen zu den auf Touren spezialisierten Pedelecs zusammengefasst.

Aufbau des Trekking E-Bikes

Der Aufbau des Elektro-Trekkingrads unterscheidet sich kaum von der mechanischen Variante. Die Rahmengeometrie ist weiterhin vorwiegend der klassische Diamantrahmen oder die komfortablerer Waveform, häufig auch Tiefeinsteiger oder Strep-Through genannt. Als Rahmenmaterial wird beim Trekking-E-Bike hauptsächlich auf das robuste Leichtmetall Aluminium gesetzt, während Carbon nur bei den absoluten Top-Modellen einiger ausgesuchter Hersteller zu finden ist. Die meisten E-Trekkingräder werden außerdem mit einer Federgabel ausgestattet, um auf unbefestigten Straßen, Waldwegen oder Wiesen für mehr Komfort zu sorgen. Um für längere Touren gewappnet zu sein, sind natürlich auch Gepäckträger am Start. Da man sein Trekking-E-Bike aber auch gern als Alltagsrad benutzen kann, sind eine Lichtanlage nach StVZO sowie Schutzbleche in der Regel Standard. 28-Zoll-Räder sorgen für hohe Laufruhe gepaart mit einem stabilen Fahrverhalten.

Dazu kommen natürlich der E-Bike-Motor sowie der Akku. So profitierst du gleichzeitig vom ultimativen Fahrerlebnis des Trekkingrads und der Kraftunterstützung durch einen elektrischen Antrieb. Dieser ist besonders nützlich, wenn die Ausdauer auf der langen Tour mal nachlässt und der nächste Anstieg kurz bevorsteht. Dann braucht es nur einen Kopfdruck für den kurzen Schub an Extra-Power, der dich ohne Probleme den Berg hinaufbringt. Oder lass dich einfach die gesamte Fahrt über leicht unterstützen, um noch schneller von A nach B zu kommen und mit noch weniger Aufwand den Ausflug zu genießen.

Trekking E-Bike Motortypen und Antriebssysteme

Es gibt eine Vielzahl an Elektro-Antriebssystemen, die bei Trekking E-Bikes zum Einsatz kommen. Auch Nachrüstsätze sind verfügbar, mit deren Hilfe du aus deinem Trekkingrad in Handumdrehen ein Pedelec machen kannst. Die Vorteile und Nachteile der einzelnen Systeme findest du in der Übersicht.

Frontantrieb

Der Frontantrieb ist der preiswerte Einstieg in die Welt des Trekking E-Bikes, wird aber aktuell kaum noch verwendet. Der Elektromotor wird in der Nabe des Vorderrads verbaut und ist durch seine einfache Bauweise sehr leicht nachzurüsten. Ein weiterer Vorteil ist der Fakt, dass praktisch jede Schaltung verwendet werden kann. Die Nachteile sind jedoch zahlreich: Neben der klobigen Optik wird der Rahmen durch die Platzierung am Vorderrad stark belastet und kann sogar brechen. Außerdem wird das Lenken durch das höhere Gewicht und die Motorenleistung zum Teil stark beeinflusst, was für ein mehr als gewöhnungsbedürftiges Fahrgefühl sorgt. Deswegen wird der Vorderradmotor aktuell nur selten von Herstellern eingesetzt und ist dadurch eher bei nachgerüsteten Rädern zu finden.

Mittelmotor

Hier befindet sich die Antriebseinheit direkt hinter dem Tretlager des Trekking E-Bikes und damit ganz in der Nähe des Schwerpunkts, was zu einer besseren Gewichtsverteilung und dadurch auch einem angenehmeren Fahrgefühl beiträgt. Außerdem entspricht der Mittelmotor der „natürlichsten“ Art des Radfahrens, da auch hier die Kraft im Tretlager erzeugt wird. Allerdings ist der Mittelmotor die aufwendigste Variante und verursacht durch die Rahmenintegration höhere Produktionskosten. Aber: Mittelmotoren sind in der Regel angenehm leise und überzeugen mit einem hohen Wirkungsgrad.

Heckantrieb

Bei dieser Antriebsform wird stets ein Nabenmotor verbaut, der in die Hinterradnabe integriert wird. Durch die Anbringung am Heck wandert der Schwerpunkt nach hinten, was einer sportlichen Fahrweise eher förderlich ist, vor allem am Berg und bei nassen Wetterbedingungen. Bei Trekking Pedelecs ist der Hinterradmotor neben dem Mittelmotor die gängigste Wahl für den Antrieb und ermöglicht die Energierückgewinnung durch Rekuperation. Ein Nachteil ist aber der hohe Aufwand beim Hinterradausbau sowie die geringe Übersetzungsbandbreite der Pedelecs, die häufig nur mit Kettenschaltung oder Nabenschaltung mit drei Gängen angeboten werden.

Hersteller und Motoren

Die Herstellervielfalt auf dem E-Bike-Markt wächst von Tag zu Tag. Auch bei Trekking E-Bikes wird ein großes Spektrum an Motorensystem unterschiedlicher Hersteller eingesetzt. Die kaufrelevanten Unterschiede liegen meist in der maximalen Leistung, Effizienz / Wirkungsgrad, Lautstärke, Gewicht und Drehmoment. Die beliebtesten Marken am Markt sind aktuell Bosch, Yamaha und Shimano, danach folgen Panasonic, Brose, TranzX und Impulseaber und weitere kleinere Hersteller wie BionX, Xion, Syno Drive und TQ. Bosch dominiert aktuell den Markt mit seinem Active Line System, das sich an zahlreichen Modellen namhafter E-Bike-Hersteller finden lassen. Die Active-Version überzeugt mit hoher Laufruhe und großer Reichweite, während die Bikes mit dem Performance Line Motor mehr Drehmoment und Power besitzen..

Einsatzbereiche für das Elektro-Trekkingrad

Im Gegensatz zum City-E-Bike, was sich häufig eher an ältere Damen und Herren richtet, sind Trekking E-Bikes für jede Altersgruppe interessant, die an Sport und Freizeitaktivitäten interessiert ist. Die hohe Vielseitigkeit mach das Trekkingrad mit Elektromotor zu einem perfekten Allrounder, der aber erst bei langen Touren seine Stärken ausspielt. Der verstärkte Rahmen hält nicht nur dem höheren Gewicht der Antriebseinheit stand, sondern steckt auch zahlreiche Kilogramm Gepäck weg, die beim Trekking regelmäßig anfallen. Die zusätzliche Antriebskraft nimmt es locker mit dem hohen Gewicht auf und lässt Reichweiten von bis zu 150 Kilometer mit einer Akkuladung zu.

Wie in vielen anderen Bereichen gilt auch beim Trekking E-Bike: Geld kauft Qualität. Und gute Qualität ist eine mehr als lohnenswerte Investition, denn sie sind in der Regel robuster und wartungsärmer als die meisten anderen Fahrradtypen. Stabile Rahmenformen, moderne Lithium-Ionen-Akkus mit hoher Wattstundenzahl, zuverlässige Motorentechnik von Profi-Herstellern und Schaltungskomponenten von Top-Marken wie Shimano sind die Grundlage für ein Bike, was man durchaus sein ganzes Leben lang fahren kann.

Große Trekking E-Bike Auswahl im Online Shop

Der E-Bike Trend ist ungebrochen, und Trekking so beliebt wie nie. Wer also schon mal mit dem Gedanken eines Trekkingrads für ausgiebige Fahrradtouren und Ausflüge mit Freunden und Familie gespielt hat, kann durchaus gleich zum Trekking E-Bikes greifen. Die Auswahl ist riesig, das Preisniveau sinkt bei wachsender Qualität und die Zuverlässigkeit steigt und steigt. Wenn dich die Marken- und Modellvielfalt allerdings überfordert, kannst du auf BikeExchange ganz bequem deine persönlichen Anforderungen an ein Trekking E-Bike eingeben und die passenden Ergebnisse vergleichen. Auf unserem Marktplatz findest du eine große Auswahl aller bekannten Marken wie Haibike, Cube und Bergamont, aktuelle Modelle mit den neuesten Technologien sowie supergünstige Restposten aus dem Vorjahr, die für Einsteiger besonders interessant sein könnten. Du kaufst bei uns entweder direkt über Online-Kauf oder direkt im Laden beim Händler. Dieser kann dich via E-Mail oder Telefon auch bestens beraten und sagt dir, welches Modell am besten zu dir passt.