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Bosch E-Bike Antrieb - Die 10 wichtigsten Fakten

Juni 25, 2019
Bosch E-Bike Antrieb - Die 10 wichtigsten Fakten

E-Bikes sind der am stärksten wachsende Sektor der Fahrradindustrie weltweit und werden Jahr für Jahr mit neuen Technologien bedacht, welche die Elektro-Unterstützung noch leichter, leistungsstärker und effizienter machen. Aktuelle Motoren schaffen dank geringerem Energieverbrauch eine höhere Reichweite und profitieren von den leichteren Rahmen der findigen Entwickler. Einer der Pioniere im E-Bike-Segment ist der Industrieriese Bosch mit seinen eBike-Antriebssystemen, die heute in den Bikes von über 70 namhaften Herstellern verbaut werden.


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Wir haben uns gefragt, was E-Bike Fahrer am meisten an der Funktionsweise eines Elektrorades und natürlich den Technologien der deutschen Firma interessiert und uns die Antriebssysteme von Bosch hier etwas genauer angeschaut. Hier sind die zehn wichtigsten Fakten:

In die Pedale steigen mit Pedal Assist

Für viele Laien ist es immer noch das größte Missverständnis rund um das E-Bike: wer fahren will, muss selber treten und kann sich nicht nur auf den Motor verlassen. Sensoren registrieren deine Tretbewegungen und schalten den Antriebsassistenten wohldosiert zu, so funktionieren auch Bosch eBike Systeme. Es muss also erst ein Kraftimpuls vom Fahrer erfolgen, damit das Antriebssystem aktiviert wird und einen Geschwindigkeitsschub beschert. Dies hat auch rechtliche und versicherungstechnische Gründe: Wenn man nur mit reiner Motorleistung fahren könnte, würde das Pedelec als Kraftfahrzeug klassifiziert und müsste unter anderem mit einem Kennzeichen versehen und angemeldet werden.

Viele Neulinge beschreiben diesen ersten Moment, wenn der Motor zugeschaltet wird, als gewöhnungsbedürftig, vor allem dann, wenn man gleich in dem Modus mit der höchsten Unterstützung anfährt. Wenn du es gemächlicher angehen lässt, gewöhnst du dich schnell an die zusätzliche Power, die dich vor allem im Stadtverkehr unkompliziert auf die Unterstützungshöchstgeschwindigkeit von 25 km/h beschleunigen lässt. Und wer einmal in Fahrt gekommen ist, hat es leicht, diese Geschwindigkeit zu halten, unabhängig von Windverhältnissen, Steigung und Streckenführung. Pendler profitieren also von einer stets hohen Geschwindigkeit ohne sich vollends verausgaben zu müssen.

Bosch eBike Systems BikeExchange battery

Fünf Bosch Antriebssysteme für 2020

Bosch hat aktuell fünf Antriebssysteme im Angebot, die speziell an die Anforderungen von verschiedenen Fahrradtypen angepasst wurden. Eines ist bei allen gleich: 250 Watt Leistung und fünf Antriebsmodi unterstützen dich bis zu einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h (optional auch 45 km/h für S-Pedelecs).

Bosch Performance Line CX

Das Top-Modell in Sachen Leistung, der eBike Antrieb Performance CX, startet runderneuert in die Saison 2020. Er wurde speziell für die extremen Anforderungen am E-Mountainbike entwickelt und macht sämtliche Offroad- und Trailabenteuer mit. Der Kraftprotz lässt krachen mit dem höchsten Drehmoment (75 Nm) im Sortiment und liefert höchste konstante Performance. Wer hier in die Pedale tritt, bekommt also die geballte Power zu spüren, vor allem bei Sprints. Auch am Ansprechverhalten wurde gefeilt, der Motor reagiert sensibel auf deine Bewegungen und bietet kaum Widerstand bei abgeschaltetem Antrieb oder Geschwindigkeiten über 25km/h. Das CX Modell wurde zusätzlich noch besser vor äußeren Einwirkungen geschützt und bietet ein Metallgehäuse statt Plastik. Außerdem ermöglich die kompaktere Form eine vereinfachte Integration in einen Fullsuspension-Mountainbike-Rahmen, sodass der Motor dem Dämpfer nicht in die Quere kommt. Als Bonus ist der Performance CX noch 200 Gramm leichter als die anderen E-Bike-Systeme von Bosch. Neu ist außerdem die Reichweite. Mit dem neuen Powerpack 626-Akku schiebt der CX dich je nach Gelände und Unterstützungsstufe über 80 km Weg. Mit der DualBattery kannst du den Radius deiner Abenteuer auf 1250 km ausdehnen.

Bosch Performance Line

Der vielseitig einsatzbare Performance Line E-Bike Motor eignet sich perfekt für sportliche Bikes jeder Art. Mit einem konstanten Drehmoment das von 60 Nm auf 65 Nm aufgestockt wurde, ist er nicht ganz so drehfreudig wie die CX-Version, dafür aber durch seine höhere Laufruhe besser geeignet für die Fahrt auf befestigten Wegen und Straßen, auf denen ein erhöhtes Drehmoment zum Bezwingen von Hindernissen im Gelände sowieso nicht notwendig wäre. Das sportliche Fahrverhalten wurde mit dem letzten Update des Systems noch mal verbessert und überzeugt mit einer verbesserten Leistungskennlinie und höherer Beschleunigung in Anfahrsituationen. Der Motor ist sowohl mit einer Unterstützung bis 25 km/h und bis 45 km/h (S-Pedelec-Version) zu haben und richtet sich an Tourenfahrer, Mountainbiker und sportliche Pendler.

Bosch Active Line

Die gemächlichste Variante im Bosch E-Bike Segment ist der Active Line Antrieb, der 40 Nm an Drehmoment abliefert. Der Motor ist besonders sparsam und laufruhig und überzeugt mit einer dynamischen, homogenen Leistungsentfaltung, die für Sicherheit und Vertrauen sorgt. Deswegen eignet sich das System vor allem für gemütliche Stadtfahrten und Pendler, die mit Genuss an die Arbeit fahren wollen. Der Bosch eBike Antrieb ist sowohl mit Ketten- als auch mit Nabenschaltung einsetzbar – bei letzterer Variante wahlweise auch mit Rücktrittfunktion. Der Active Line ist der kleinste, leichteste und leiseste Motor, den Bosch im Angebot hat.

Bosch Active Line Plus

Etwas mehr Drehmoment bieten die Motoren der Active Line Plus Linie. Mit 250 Watt Leistung, 50 Nm Drehmoment und 4 Unterstützungsstufen kann ein Active Line Plus Motor alles was sein kleiner Bruder aus der Active Line kann, benimmt sich allerdings etwas spritziger, auch beim Anfahren. Er erweitert deinen Radius, wenn du die Stadt hinter dir lassen möchtest. Für Tagestouren oder leichtes Trekking ist er optimal. Du hast die Wahl zwischen Fahrrädern mit Ketten-, oder Nabenschaltung, die wiederum mit einer optionalen Rücktrittbremse kombiniert werden kann.

Volle Kontrolle mit den Bordcomputern

Wie das Cockpit im Auto versorgen dich die Bosch E-Bike Bordcomputer mit allen wichtigen Informationen zu deinem E-Bike und deiner aktuellen Fahrt. Akkustand, aktueller Modus, Geschwindigkeit, Reichweite und auch die Kilometer bis zum nächsten Service lassen sich anzeigen. Bosch bietet mit Intuvia, Nyon und Purion drei Bordcomputer für seine Antriebssysteme an. Neu erschienen für 2020 Kiox, ein SmartphoneHub und das COBI.Bike System.

bosch bordcomputer bikeexchange

Intuvia

Wie der Name verspricht ist der Intuvia Bordcomputer leicht und intuitiv zu bedienen und abzulesen. Der Fahrer hat in jeder Situation alle wichtigen Daten im Blick und hat auch dank des hohen Kontrasts bei schwierigen Lichtverhältnissen vollen Durchblick. Auch die große Darstellung von Geschwindigkeit, Akku-Lebensdauer und dem aktuellen Fahrmodus hilft dabei, stets den Überblick zu behalten. Für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer finden wir die Schalthilfe-Funktion besonders hilfreich, da sie Empfehlungen zum Hoch- und Herunterschalten bietet. Dank der separaten Bedieneinheit muss die Hand nicht vom Lenker genommen werden, um den Bordcomputer komfortabel mit dem Daumen zu bedienen. Ein weiteres praktisches Detail: Via Micro-USB-Port kannst du dein Smartphone oder jedes andere portable Gerät laden, während du unterwegs bist.

Nyon

Der Bosch Nyon ist die All-in-One-Kommunikationslösung für E-Bike Fahrer. Neben dem Bordcomputer stellt das System auch ein Online-Portal und eine App bereit, sodass du voll vernetzt bist und dir keine Informationen mehr verloren gehen. Egal ob GPS-Navigation, Fitness-Tracking oder detaillierte Reichweite – das Nyon versorgt dich mit allem, was für deine Fahrt nützlich ist. Das Gerät passt dank seiner kompakten Form auch in die Hosentasche und lässt sich als Navigationsgerät on-the-go verwenden. Wie bei einem Smartphone lassen sich die Bildschirme des Nyon dabei individuell anpassen, auch wenn im Dashboard bereits alle Informationen übersichtlich dargestellt werden. Besonders nützlich ist die Topo-Reichweite, die die verbliebene Restreichweite basierend auf den topografischen Gegebenheiten darstellt.

Purion

Mit dem neuesten Purion-Bordcomputer setzt Bosch auf ein minimalistisches Design, das trotzdem auf der Funktionalität des bewährten Intuvia-Display basiert. Purion soll vor allem sportliche Fahrer ansprechen, die eine pragmatische und kompakte Lösung suchen. Über doppelt belegte Tasten kannst du dich durch die Informationsanzeigen schalten und die Unterstützungsstufen einstellen. Eine Intervall-Anzeige erinnert an den nächsten Service-Termin für den Bosch E-Bike Antrieb.

Kiox und Kiox Lock

Neu: Der neue Bordcomputer für das Modelljahr 2019 hört auf den Namen Kiox und ist definitiv ein Hingucker: Das gestochen scharfe Farbdisplay ist kompakt, aufgeräumt und bietet eigene Integrationsmöglichkeiten für die Fahrradhersteller. Durch die unterschiedlichen Farben wird der aktuelle Unterstützungsmodus angezeigt, außerdem wirkt das Design moderner und hochwertiger. Der neue 2020er Kiox Lock dient außerdem als Schlüssel. Mit dem Abziehen des Displays aus der Halterung wird die Motorunterstützung blockiert, erst wenn das Display wieder an Ort und Stelle einrastet, wird der Motor wieder freigegeben.

COBI

Neu: Das COBI.Bike System ist seit kurzem Teil der Bosch E-Bike Familie, und ein echtes Highlight dazu. Konzipiert und gebaut wird es von einer Tochterfirma von Bosch, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, völlig neue Maßstäbe zu setzen. Du parkst dein Handy mittig am Lenker in einer Halterung – die es ganz nebenbei lädt und einen sensorgesteuerten Scheinwerfer beheimatet - und schon wird es zur Schaltzentrale. Mit den entsprechenden Apps kannst du Motor und Akku über den Bildschirm steuern, den Ladestand und die restliche Reichweite anzeigen lassen, dein Smartphone als Navi nutzen und vieles mehr. Alle Apps, die du sonst nutzt, funktionieren natürlich wie gewohnt. Du kannst Musik streamen oder telefonieren, mit einer Freisprecheinrichtung ist beides erlaubt.

Bosch eBike Systems BikeExchange head unit

SmartphoneHub

Eine Kombination aus der COBI-App, deinem Smartphone und dem SmartphoneHub macht dein E-Bike zur fahrenden Schaltzentrale. Mit der COBI-App kannst du dein Fahrrad per Handy steuern, der SmartphoneHub dient hier als Verbindungsstück zwischen E-Bike und Telefon. So kannst du unterwegs alle gewohnten Handyfunktionen nutzen und dir von deinem Handy beim Navigieren helfen lassen, rechtzeitig Schlechtwetterwarnungen und Nachrichten empfangen. Aber es geht auch ohne...der SmartphoneHub ermöglicht die Bedienung des E-Bike-Systems auch ohne angeschlossenes Handy. Du gönne dir den Luxus, nicht erreichbar zu sein! Dein Pedelec kannst du trotzdem unkompliziert bedienen.

Mehr Sicherheit mit dem ersten E-Bike ABS

Bosch hat kürzlich das erste Antiblockiersystem für Pedelecs vorgestellt. Das ABS verhindert bei plötzlichen Bremsmanövern das Blockieren des vorderen Laufrads und stabilisiert die Fahrspur des hinteren Rades - so werden Stürze vermieden. Die ersten Antriebe mit ABS sind der Performance Line Cruise und der Performance Line Speed, die ersten Modelle, die serienmäßig auf die innovative Neuheit setzen, wird es 2019 geben.

Smartes Schalten mit eShift

E-Bikes mit Bosch-Antrieb erleichtern dir auch das Schalten. Jedes System verfügt über einen eingebauten Schutzmechanismus, sodass die Kette beim Schalten nicht springt oder komplett flöten geht. Der Motor erkennt einen Schaltvorgang aufgrund der sich ändernden Kettenspannung und setzt vorsätzlich aus, bis der Gangwechsel abgeschlossen ist, um danach mit einem zusätzlichen Leistungsschub wieder einzusetzen und den verlorenen Kraftfluss wieder gut zu machen.

Eine Stufe weiter geht das eShift System für E-Bike Antriebe. Das System arbeitet mit den automatischen Schaltungen von Shimano (Di2) und SRAM (DD3 Pulse) zusammen und sorgt für reibungsfreies Schalten zum optimalen Zeitpunkt. Die Auto Downshift Funktion hilft dabei beim Anfahren: Nach einer starken Bremsung bzw. einem kompletten Halt schaltet das System in einem vorher vom Fahrer festgelegten Gang, sodass er schnell wieder Gas geben kann. Aktuelle Kollaborationen enviolo (NuVinci Automatic+) oder Rohloff (E-14) erweitern die Auswahl an Systemen mit automatischen Schaltungen.

Akkus und Wattstunden

Bei jedem Bosch E-Bike Antrieb hatte bisher der Käufer die Wahl zwischen drei Akkutypen – 300Wh, 400Wh und 500Wh. 2020 werden Powertubes mit 625 Wh die Reichweite deines E-Bikes in nie zuvor gesehene Spähren heben. Mit der DualBattery, einer Komination aus zwei hintereinandergeschalteten Akkus,sind laut Bosch bis zu 1250 km ungetrübter Fahrspaß ohne Nachladen möglich. Alle Batterien werden entweder am oder im Unterrohr oder am Gepäckträger angebracht und nutzen wieder aufladbare Litium-Ionen Akkus. Sie lassen sich leicht aus ihrer Verankerung herausnehmen und verfügen an der Seite über eine Anzeige der verbleibenden Akkuleistung.

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Der kleinste und leichteste Akku Bosch Power Pack 300 (295 Wh, 2,5 kg als Rahmenakku, 2,6 kg als Gepäckträgerakku, 2,5 Std. / 5 Std. Ladezeit). Etwas mehr Reichweite hast du mit dem Bosch Power Pack 400 (395 Wh, 2,5 kg als Rahmenakku, 2,6 kg als Gepäckträgerakku, 3,5 Std. / 6,5 Std. Ladezeit). Mit 482 Wh ist der Power Pack 500 (482 Wh, 2,6 kg als Rahmenakku, 2,7 kg als Gepäckträgerakku, 4,5 Std. / 7 Std. Ladedauer) das bisher leistungsfähigste Kraftpaket von Bosch. Eine Batterie mit den gleichen Spezifikationen ist die Power Tube 500. Dieser Akku ist so geformt, dass er im Rahmen des Fahrrads verschwindet, so ist er unsichtbar und perfekt vor äußeren Einflüssen geschützt. Eine nagelneue PowerTube 625 (3,5kg) ist angekündigt, sie hat -hättest du nie erraten, oder? - 625 Wh, und schafft damit ca. 80 km. Falls du wirklich Großes vorhast kannst du gleich auf die Power von zwei Akkus setzen und mit dem Bosch DualBattery System zwei Akkus miteinander kombinieren.

Wir haben auf unseren zahlreichen Testfahrten hauptsächlich das PowerPack 500 mit 500Wh drangsaliert und mal etwas näher unter die Lupe genommen. Mit 2,6 Kilogramm ist der 500er schwerer als die anderen Akkus, bietet dafür aber eine enorm verbesserte Akkuleistung und damit eine um bis zu 25% erhöhte E-Bike-Reichweite. Eine komplette Ladung des Akkus dauert nach Tiefenentladung ungefähr viereinhalb Stunden, der Akku schafft ca. 500 Ladungen bzw. kann zwei Jahre genutzt werden. 2018 neu hinzugekommen ist der Powertube Akku. Die neue Batterie ist mit allen Bosch-Produkten kombinierbar, kann komplett ins Unterrohr integriert werden und verfügt über 500 Wh. Die Abmessungen 349 x 84 x 65 Millimeter erleichtern die Integration, das Gewicht ist mit etwa 2,8 Kilogramm etwas schwerer als das PowerPack.

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Fahrmodi / Unterstützungsstufen

Jeder der Bosch Motoren ermöglicht fünf unterschiedliche Unterstützungsstufen, die wir euch an dieser Stelle kurz vorstellen:

  • Turbo: Turbo ist der schnellste Modus und gibt die volle Leistung und das maximale Drehmoment wieder. Für sportliche Fahrer die erste Wahl, vor allem in Kombination mit einer hohen Kadenz. Da die Unterstützung aber über 25 km/h aussetzt, sollte man sich diesen Modus eher für unebene Streckenteile aufheben.

  • Sport: Immer noch ordentlich Power und Drehmoment bietet die Sport-Stufe, auch wenn sie nicht ganz so hoch dreht und deswegen auch ordentlich Energie spart. Diese Einstellung ist vor allem für den Stadtverkehr geeignet, da sie auf Abruf eine hohe Power bereitstellt.

  • Tour: Wie der Name schon sagt ist der Tour Modus am besten geeignet für lange Ausfahrten mit kontrolliertem Kraftaufwand. Die geringere Unterstützungsleistung für das E-Bike wird mit einer höheren Akkulebensdauer zurückgezahlt.

  • Eco: Die geringste Unterstützung für deinen E-Bike Antrieb von Bosch gibt es in der Eco-Stufe. Wer einen langen Weg zur Arbeit hat, die Sehenswürdigkeiten der Stadt genießen will oder auf Touren lange Bergabfahrten vor sich hat, ist mit der energiesparenden Eco-Funktion bestens bedient.

  • Aus: Eigentlich nicht wirklich eine Unterstützungsstufe, aber dennoch wichtig an dieser Stelle ist die Option, den Antrieb komplett abzuschalten. Zwar wird keine Kraft vom Motor mehr übertragen, doch der Borcomputer zeigt weiterhin alle relevanten Informationen an. Dieser Modus ist eigentlich nur eine Notlösung, falls der Akku mal schlappmacht, denn das erhöhte Gewicht des E-Bikes macht es deutlich schwerer auf eine ordentliche Geschwindigkeit zu kommen, wenn die Unterstützung aus ist.

Eine weitere Unterstützungsstufe ist die Anschubhilfe. Bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 6 km/h unterstützt dich der Motor beim Schieben. So wird es einfacher, die teilweise über 24 Kilogramm schweren E-Bikes von der Stelle zu kriegen.

Wie weit man mit jeder Unterstützungsstufe kommt, zeigt euch der Reichweitenrechner von Bosch.

Sensoren

Damit die Bordcomputer mit allen notwendigen Daten versorgt werden und das eShift System ordentlich arbeitet, nutzen Intuvia & Co. drei Sensoren, die stets Drehmoment, Geschwindigkeit und Beschleunigung messen. So kann sichergestellt werden, dass der E-Bike Antrieb mit maximaler Effizienz arbeitet. Die gesammelten Daten werden bis zu 1000 Mal pro Sekunde abgefragt und übertragen, sodass keine Verzögerung spürbar ist.

Bosch eBike Systems BikeExchange moustache bikes

Welche E-Bikes gibt es mit Bosch System?

Die Liste an Fahrradherstellern, die auf Bosch-Antriebe in ihren E-Bikes setzen, wird immer länger. Aktuell setzen mehr als 70 Marken auf die Active und Performance Line Antriebe, darunter beliebte deutsche Marken wie Cube, Haibike, Diamant und Winora. Durch die unterschiedlichen Antriebskonzepte können alle Fahrradtypen als E-Bike realisiert werden – vom City-E-Bike für den Alltag über Trekking E-Bikes und Cross-E-Bikes für Sportler und Tourenfahrer bis hin zu E-Mountainbikes für Geländefanatiker. Eine komplette Liste aller Marken, die mit Bosch eBike Systems ausgestattet werden, gibt es hier.


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Kann ich mein Fahrrad mit einem Bosch Motor nachrüsten?

Die Bosch E-Bike Systeme benötigen eine lückenlose Integration in den Fahrradrahmen, um sicherzustellen, dass „notwendige Spezifikationen“ erfüllt werden, vor allem in Hinblick auf strukturelle Integrität und Stabilität. Deswegen lassen sich die Motoren nicht bei normalen Fahrrädern nachrüsten. Wo wir gerade bei Sachen sind, die man nicht tun sollte: E-Bikes sollte man generell nicht mit Hochdruckreinigern waschen, da das Wasser sonst in die Dichtungen eindringt und Schäden anrichtet. Außerdem: Lass den Akku nicht im heißen Auto liegen, denn die Geräte wurden so entwickelt, dass sie ab einer Temperatur von 60° aussteigen. Auch Frost mögen die Batterien gar nicht.

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