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Fahrradsättel

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Die Wahl des richtigen Fahrradsattels

Es gibt Fahrradbauteile, da ist es zwar ärgerlich, wenn du das verkehrte besitzt, aber trotzdem wirst du einen oder mehrere Tage am Stück Fahrspaß ohne Abstriche genießen können. Der Lenker ist nicht optimal? Irgendwann austauschen.

Die falschen Pedalen und Schuhe? Dann geht es vielleicht nicht ganz so schnell, wie du dir das vorgestellt hast. Aber es geht. Der Gepäckträger hat nicht genug Zuladung? Dann muss eben ein Rucksack her.

Der Sattel ist irgendwie unbequem? Da kannst du eigentlich nur auf dem schnellsten Weg zurück nach hause fahren und dir auf BikeExchange einen anderen Sattel aussuchen. Am besten gleich bei einem unserer Fahrradhändler in deiner Nähe probesitzen. Du findest sicher einen, der sich komfortabel unter deinem Allerwertesten anfühlt. Und wenn dieser Sattel dann angebaut ist – nichts wie raus auf’s Bike!

Den richtigen Sattel zu finden ist nicht ganz einfach, aber mit ein bisschen Hilfe unsererseits und unserer Fachhändler sitzt du bald ohne Druckstellen im Sattel. Zunächst einmal hängt die Art und Form des Sattels von drei Voraussetzungen ab. Deiner bevorzugten Fahrraddisziplin, deiner Haltung auf dem Fahrrad und zu guter Letzt von deinem Geschlecht. Danach gibt es noch eine Vielzahl an Ausformungen und Aussparungen, Materialien zu bedenken, die sind aber mehr oder weniger Geschmackssache. Aber der Reihe nach:

Fahrradsättel für Sie & Ihn

Die erste Auswahl die du treffen musst, ist gleichzeitig die einfachste. Hat die Natur so vorgegeben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Herren oder Damen. Falls du partout in deiner Sparte nicht fündig wirst, gibt es Unisex-Modelle. Natürlich hält dich auch niemand davon ab, einen Sattel zu fahren, der eigentlich für das andere Geschlecht entwickelt wurde, aber die Hersteller von Bike-Komponenten verwenden nicht umsonst einiges an Zeit und Entwicklungsarbeit darauf, Fahrradsättel an die unterschiedliche Anatomie von Damen und Herren anzupassen.

Road, MTB, Touren – für jede Disziplin der entsprechende Sattel

Rennrad Sattel

Jeder Fahrstil stellt an den Sattel ganz eigene Ansprüche. Sättel für Rennrad-Fahrer sind eher lang und schmal. Um Gewicht einzusparen wird auf Polsterung und Federung verzichtet. Da es ohnehin im Idealfall in Höchstgeschwindigkeit über glatt geteerte Straßen geht, ist die reduzierte Federung kein Nachteil. Neulinge im Radrennsport empfinden das allerdings erst einmal unbequem. Hier schafft eine Radhose mit dickem Sitzpolster Abhilfe. Neben gutem Halt müssen Rennrad-Sättel darüberhinaus die stark nach vorne gebeugte Sitzposition erlauben und den Oberschenkeln genug Spielraum für die schnelle, gleichförmige Bewegung lassen, ohne dass Reibung entsteht.

MTB Sattel

Off-Road-Enthusiasten, also Mountainbiker, Enduro-, Downhill-Fahrer sind unter völlig anderen Voraussetzungen unterwegs. Natürlich ist wenig Gewicht auch bei Geländefahrern ein Thema, aber auf den holprigen Untergründen wäre ohne Federung wenig Fahrvergnügen geboten. Gesäß und Bandscheiben würden ungefederte Sättel in dieser Sparte nicht verzeihen. Natürlich ist eine rutschige Oberfläche bei einem Mountainbikesattel auch unerwünscht, aber anspruchsvolle Passagen über Stock und Stein werden ohnehin eher stehend absolviert.

Mountainbikesättel sind etwas breiter als Rennradsättel, so wird die aufrechtere Sitzhaltung perfekt unterstützt. Die Sitzbeinhöcker müssen Halt finden, dafür muss der Sattel im hinteren Bereich genug Platz bieten. Im vorderen Bereich sind OFF-Road-Sättel schmal gehalten, so kannst du auch in stehender Haltung effizient in die Pedale treten.

Trekking Sättel

Sättel für längere Radtouren oder Fahrradtrekking müssen besonders sorgfältig ausgewählt werden. Vor allem wenn du mehrere Tage am Stück unterwegs sein willst, ist ein bequemer Sattel unabdingbar. Ein Trekking-Sattel ist gepolstert und gefedert, bietet dem Becken stabilen Halt und lässt wechselnde Sitzpositionen zu. Das Gewicht wird gleichmäßig auf der gesamten Sitzfläche verteilt, das verhindert einseitige Belastungen und folglich gereizte oder wunde Stellen. Wenn du von einem unspezifischen Sattel umsteigst auf einen Trekkingsattel kann es sein, dass der Fahrradsattel sich auf den ersten Fahrten unbequem hart anfühlt. Eine Bikehose mit Pad sorgt für mehr Bequemlichkeit. Auf jeden Fall solltest du aber zuerst einige kürzere Runden drehen um dich an das veränderte Fahrgefühl zu gewöhnen und nicht sofort zu einer mehrtägigen Alpenüberquerung aufbrechen.

Komfort Sattel

Der Fernsehsessel unter den Fahrradsätteln ist zweifellos der Komfort-Sattel oder Citysattel. Breit, weich und eher kurz eignet er sich für entspannte Fahrten die nicht allzu ausgedehnt sind. Du brauchst keine spezielle Kleidung, der Sattel selber bringt ausreichend Polsterung mit. Druckstellen oder gar Quetschungen sind hier kein Thema. Das dicke Poster weckt gelegentlich den Eindruck, dass der Fahrer wenig Halt findet oder sogar auf dem Sattel „schwimmt“. Daher sind City-Sättel für lange Fahrten und schwieriges Gelände eher ungeeignet. Auf einem City-Bike gibt es keine spezifische Körperhaltung, der der Oberkörper befindet sich je nach Rahmen und Lenker in einer mehr oder weniger aufrechten Position. Daher sind Komfort-Sättel kürzer als Sport-Sättel, so bekommen die Sitzbeinhöcker genug Halt, auf das Schambein wird kein Druck ausgeübt.

Die Sitzposition

Auch wenn deine Bike-Disziplin die Haltung auf dem Fahrrad mehr oder weniger vorgibt, müssen natürlich auch individuelle Vorlieben und anatomische Gegebenheiten berücksichtigt werden. Ob du auf dem Fahrrad mehr die Sitzbeinhöcker belastest oder das Schambein, spielt eine große Rolle dabei, ob du auf deinem Sattel bequem und ohne Druckstellen sitzt. Ausprobieren ist hier die Devise.

Material und Polsterung

Wie eigentlich bei jedem beliebigen Bauteil eines Fahrrads nutzen die Hersteller heute auch bei Sätteln die Vorzüge verschiedener Materialien um ihre Neuentwicklungen mit den perfekten Eigenschaften ausstatten zu können. Möglichst wenig Gewicht, lange Haltbarkeit und Sitzkomfort sind nur einige der Ansprüche, die ein Fahrradsattel erfüllen muss. Auf einem Unterbau aus Metall oder Kunststoff findest du eine mehr oder weniger ausgeprägte Polsterung aus Schaumstoffkomponenten und Gel vor. Der Bezug ist heute meist aus wetterbeständigen Kunststoffen wie PVC oder ganz klassisch aus Leder. Unter dem Sattel befindet sich bei einigen Trekking-, oder City-Modellen ein Federungssystem.

Aussparungen im Fahrradsattel

Viele Sättel weisen Aussparungen an verschiedenen Stellen auf. Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach. „Löcher“ im Sattel sparen einerseits Gewicht. Außerdem entlasten sie druckgefährdete Stellen.

So findest du den passenden Sattel

Wenn du nach Geschlecht, Disziplin und Haltung eine Vorauswahl getroffen hast, bist du dem perfekten Sattel schon ein gutes Stück näher. Um einen passenden Sattel bestellen oder Kaufen gehen zu können musst du wissen wie groß der Abstand deiner Sitzbeinhöcker ist. Um das herauszufinden gibt es ein einfaches Hilfsmittel. Auf einen geraden ungepolsterten Stuhl legst du ein Stück Wellpappe. Wenn du dich darauf setzt und die Beine leicht vom Boden hebst drücken deine Sitzbeinhöcker Löcher in die Oberfläche der Pappe. Der Abstand dieser Vertiefungen ist der Abstand zwischen deinen Sitzbeinhöckern und den muss dein neuer Sattel an Breite mitbringen.

Sonderfall Kindersattel

Wenn ein Kind gerne und lange auf dem Fahrrad unterwegs sein soll, ist ein Sattel, der zur Größe des Kindes passt ein Muss. Bei den meisten Kinderfahrrädern ist ein entsprechenden Sattel ohnehin schon vom Hersteller montiert. Wenn die Kleinen sich aber über scheuernde Stellen beschweren oder unbehaglich im Sattel hin-, und herrutschen solltest du die Passform des Sattels überprüfen.

Bei unseren zahlreichen Angeboten ist mit Sicherheit der passende Sattel für dich dabei. Du kannst dir augenblicklichen einen bestellen oder du stattest einem unserer Händler in deiner Nähe einen Besuch ab. Dort kannst du verschiedene Sättel probesitzen und vergleichen.