Stevens' Road-Arsenal für 2016

September 01, 2015
Stevens' Road-Arsenal für 2016

Auch im Straßenbereich hat sich Stevens vornehmlich an eine gründliche Modellpflege gehalten und geht mit der kontinuierlichen Verbesserung etablierter Modelle keine Risiken ein. Warum auch? Im Road-Bereich sind die Rennmaschinen aus dem Hause Stevens eine Macht, egal ob aus Carbon oder Aluminium, ob für die asphaltierte Langstrecke oder ruppige Cyclocross-Trails.

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Stevens Rennräder

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Benannt nach berüchtigten Bergpässen machen die Stevens Rennräder auch 2016 wieder ordentlich Betrieb. Wir haben uns die Modelle Arcalis, Izoard, Aspin und Stelvio genauer angeschaut.

Stevens Arcalis Disc

Stevens Arcalis Disc 2016

Das Arcalis Disc setzt wie der Name schon sagt auf hydraulische Scheibenbremsen und geht somit auf Nummer sicher. Denn das schnelle Aero-Carbonrad muss auch verlässlich zum Stehen gebracht werden. Die Bremszange der Scheiben-Stopper wurde an der unauffälligsten und gleichzeitig besten geschützten Stelle positioniert - zwischen Kette und Sitzstreben.

Dank optimierter Gabel-/Steuerrohr-Schnittstelle wird der Dauerläufer unter den windschnittigen Bikes noch steifer und profitiert gleichzeitig von einem hohen Federungskomfort dank Aero-Sattelstütze mit eingebauter Stoßdämpfung. Für 2.799 Euro ein echtes Allrounder-Schnäppchen. Ohne Scheibe gibt es das Arcalis in neon-grün und mit Direct-Mount-Bremsen für 300 Euro weniger.

Stevens Izoard

Stevens Izoard 2016

Das 7,5 Kilo leichte Carbon-Rennrad ist auch 2016 wieder ein Hingucker mit einem mehr als vertretbaren Preisschild. Für 2.199€ in der Pro Variante bekommt der Kunde einen ausgewogenen Tourer mit integrierter Zugverlegung und Top-Ausstattung. Voll-Carbon, wohlgemerkt. Das Einsteigermodell wird schon ab 1.799€ zu haben sein und setzt auf die solide Shimano 105-Gruppe.

Stevens Aspin

Stevens Aspin 2016

Die Alu-Rennräder sind die Klassiker von Stevens. Hier hat die Rennrad-Kunst seinen Ursprung, und auch noch heute versuchen die Hamburger, alles aus dem Aluminium-Werkstoff herauszuholen. Bei dem Aspin mit Scheibenbremsen setzt Stevens auf höchste Verwindungssteifigkeit, damit die hohen Kräfte, die auf die Bremse wirken, kompensiert werden. Dem Tapered Steuerrohr wurde deswegen unten ein satter Durchmesser von 1,5“ gegönnt. Extra-Bequemlichkeit gibt es dank einer Komfort-Sattelstütze von Oxygen und den 28 mm breiten Reifen, welche auch die heftigsten Bremsmanöver mitmachen. Los geht der Aspin-Spaß bei der Felgenbremsen-Variante mit 1699€, die Disc-Version kostet 1.999€.

Stevens Stelvio

Stevens Stelvio 2016

Das Stelvio soll auch 2016 wieder ambitionierte Hobbyfahrer mit seinen optimalen Fahreigenschaften und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ansprechen. Denn für 1.299€ bietet das Stelvio einen gewichtsoptimierten Alu-Rahmen in 9 Rahmengrößen, eine extra steife Carbon-Gabel sowie ein hochwertiges Cockpit von Oxygen. Das konische Sitzrohr verleiht zusätzlich beste Steifigkeitswerte und angenehmen Komfort auch für längere Strecken.

Stevens Cyclocross Bikes

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Als amtierender Cyclocross-Weltmeister muss Stevens natürlich auch für das Produktjahr 2016 abliefern. Mathieu van der Poel wurde eindrucksvoll der jüngste Weltmeister aller Zeiten, dazu kamen noch der U23-Vizeweltmeister-Titel von Laurens Sweeck und, logisch, zahllose nationale Titel und Rennerfolge. Wir waren gespannt, was sich Stevens hat einfallen lassen für das neue Super Prestige und Vapor.

Stevens Super Prestige

Stevens Super prestige Di2 Camouflage 2016

Los geht’s mit dem Top-Modell Super Prestige Di2, das in Camouflage-Optik daher kommt und mit den weißen Highlights an Lenker, Sattel und Rädern einfach nur cool aussieht. Weitere verfügbare Rahmenfarben sind lime-green und weiß, aber die von van der Poel bevorzugte Army-Optik steht dem Matsch-Kämpfer einfach nur hervorragend. Die passenden Muskeln hat Stevens auch spendiert: Der Tretlager-Bereich des Super Prestige ist extrem wuchtig und hält hohen Kräften problemlos stand. Auch die mit 1.5“ Tapered Steerer besonders kräftig dimensionierte Vollcarbon-Gabel hält einiges aus und gibt der hydraulischen Scheibenbremse mit den Postmount-Sockeln besten Halt.

Stevens Super Prestige di2 2016

Der Rahmen des neuen Cyclocross-Champions in spe kostet 1.499€, die Basisvariante mit Cantilever-Bremsen 2.699€ und das Top-Modell mit Di2-Schaltung 3.799€.

Stevens Vapor

Stevens Vapor 2016

Wer lieber mit Alu durch die Wälder rast, setzt am besten auf das Stevens Vapor, das auch 2016 nochmal deutlich verbessert wurde. 190 Gramm hat Stevens am Rahmen einsparen können, und mit den leichten Oxygen-Laufrädern und der Carbon-Sattelstütze ist auch das Gesamtpaket mit seinen 9 Kilo nicht zu verachten. Wieder mit dabei ist eine komplette Shimano Ultegra-Ausstattung und kräftig zupackende Scheibenbremsen. Preispunkt hier sind 1.999€.

Mehr Informationen zu den 2016er Straßenrennern von Stevens findet ihr auf der hauseigenen Webseite.