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Stevens Bikes 2018: Alle Neuheiten im Detail

November 16, 2017
Stevens Bikes 2018: Alle Neuheiten im Detail

Die Hamburger Fahrradschmiede Stevens hat sich für 2018 bestens gerüstet. Egal ob Cyclocrosser, Rennrad, E-Bikes oder MTB: In allen Segmenten wurde tüchtig Feintuning betrieben, um noch mehr aus den Bikes herauszuholen. Welche Neuerungen es im Detail gab und auf welche Bikes ihr euch 2018 freuen dürft, zeigen wir euch in diesem Blog Beitrag.

Stevens Road Bikes 2018

Es wird wieder ein gutes Jahr für Rennradfans: Denn Stevens hat der der beliebtesten Räder im Sortiment ein umfangreiches Update verpasst. Erfahre alles über die Neuerungen am Super Prestige, Coment und Volt.

Super Prestige

Da kann sich Cyclocross-Legende Mathieu van der Poel und sein Team freuen: Stevens bringt 2018 eine neue Generation des Super Prestige an den Start und will in dem Paradesegment der Hamburger wieder neue Standard setzen. Nicht das es nötig wäre, schließlich hat das Bike in den letzten drei Jahren 3 Weltmeisterschaften und mehr als 20 nationale Meisterschaften gewinnen können. Dennoch hat Stevens das Super Prestige in Zusammenarbeit mit belgischen Profiteams von Grund auf neu entwickelt. Leichter und komfortabler soll es werden und zusätzlich mit detailverliebten Lösungen punkten. An der Geometrie hat sich dagegen nicht viel geändert.

Zum Gewicht: Hier konnten die Stevens Entwickler dank neuer Fertigungsprozesse im Carbonrahmenbau, High-Tech-Fasern und verbesserten Rahmenformen insgesamt 300 Gramm im Vergleich zum Rahmenset des Vorgängers einsparen, sodass der neue Rahmen nur noch 1000 Gramm auf die Waage bringt. Das geringere Gewicht erlaubt auch eine höhere Steifigkeit am Lenkkopf, die sich um stolze 20% verbessern konnte. Der Komfort bzw. die Nachgiebigkeit konnte sich laut Hersteller um 12% anheben. Zu den angesprochenen Detailverbesserungen gehört eine optimierte interne Zugverlegung, die sowohl für mechanische als auch elektronische Schaltungen eine zugänglichere Wartung und Montage ermöglicht. Die Kettenstreben wurden im Bereich der Reifen ovaler, damit bei widrigen Bedingungen weder Matsch noch Schnee kleben bleibt und das Rad blockieren. Für Fans und Experten gleich sichtbar ist die neue Kettenführung, welche 1-fach und 2-fach-Kettenblätter ermöglicht und auch das letzte Risiko eines Verlusts der Kette eliminieren soll.

Das Super Prestige wird es in den zwei Varianten Disc Mech. und Disc Di2 geben und 3.099€ bzw. 3.999€ kosten. Eine Version mit Cantilever Bremsen wird es 2018 nicht mehr geben.

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Comet

Das neue Comet ist eigentlich schon zu gut um wahr zu sein. Leichter, steifer, komfortabler und – logisch – günstiger soll es mit dem Modelljahr 2018 werden. Stevens will anscheinend, dass man absolut nicht mehr Nein zu dem beliebten Rennrad sagen kann. Wie auch beim Super Prestige hat Stevens vor allem durch neue Prozesse in der Fertigung Verbesserungen des Rahmens erzielen können, während die Geometrie eigentlich unverändert bleibt.

Der Fokus der Entwickler lag aber nicht auf weniger Gewicht (was trotzdem erreicht wurde), sondern auf höherem Komfort. Vor allem der schlankere Hinterbau und die schmaler konnten die Nachgiebigkeit des Rahmens um 10% erhöhen und so für eine bessere Vibrationsdämpfung sorgen. Allgemein wurde viel mit Rahmenformen experimentiert, welche das Comet noch moderner und schneller wirken lassen. Das Steuerrohr ist jetzt leicht tailliert, das Sitzrohr wird zum Sattel hin schmaler und eckiger, genauso wie das Unterrohr. Auch die Steifigkeitswerte im Lenkkopf- und Tretlagerbereich konnten verbessert werden. der neue Rahmen bringt jetzt 796 Gramm auf die Waage.

Beide Highend-Modelle, das Comet und das Comet Disc mit Scheibenbremsen, lassen sich bei Stevens nach dem Baukastenprinzip individualisieren. Das Rahmen-Set startet jetzt bei günstigen 1.999€

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Volt

Mit Spannung erwartet (Wortwitz): Das Stevens Volt wird 2018 zur reinen Triathlon-Maschine und will dank zahlreicher Ausstattungsoptionen, einer verbesserten Kraftübertragung und optimierte Geometrie sowie Fitting-Optionen mehr Triathleten auf das Volt locken. Das Rahmen-Set, welches nicht den UCI Anforderungen entspricht, besticht durch einen breiten Tretlagerbereich, windschnittige Aero-Profile am Hauptrahmen sowie eine schlanke Sattelstütze. Die Bremse hinten wurde optisch ansehnlich direkt in die Kettenstreben integriert und sorgen für eine bessere Aerodynamik, genauso wie eine Abdeckung am Vorderrad.

Das Oberrohr wurde kürzer und das Steuerrohr etwas nach oben versetzt, um eine angenehmere Sitzposition für verbesserte Langstreckentauglichkeit zu erreichen. Allgemein setzt Stevens mit dem Volt auf hohen Komfort und eine optimale Anpassung an den Fahrer. Fünf Rahmenhöhen und zahlreiche Möglichkeiten zum Anpassen an die individuellen Maße werden geboten. Als Komplettrad schlägt das neue Volt 2018 mit 3.399€ zu Buche.

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Gavere und Tabor

Nicht viel Neues bei den Einsteiger-Cyclocrossern Tabor und Gavere. In Sachen Preis-Leistung immer noch top, kommen die Modelle 2018 mit einer erhöhten Reifenfreiheit von 42mm und entwickeln sich so weiter in Richtung All Road Rennrad.

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Stevens E-Bikes 2018

Neue E-Mountainbikes und Bosch-Integration für den Trekking- und City-Bereich. Stevens legt auch bei seinen E-Bikes im Jahr 2018 mächtig zu.

E-Pordoi+

Das E-Pordoi+ ist eine komplette Neuentwicklung von Stevens und soll vor allem sportliche Tourenfahrer ansprechen. Im Gegenssatz zu den bestehenden Modellreihen will Stevens ganz klar den Fokus auf Komfort und eine kompakte Sitzposition legen. Beim Antrieb setzen die Hamburger weiterhin auf die Leistung vom kraftvollen Bosch CX Performance Motor mit dem etablierten Power Pack 500 Akku.

Die Ausstattung ist aber trotzdem recht üppig und lässt das E-Pordoi+ auch vor anspruchsvollen Trails nicht zittern. Neben einer FOX Komplettausstattung bei Gabel (34 Float Rhythm) und Dämpfer (Float DPS Performance) stehen eine breite Übersetzung der Shimano XT und kraftvolle Deore Bremsen auf dem Programm. Das + im Namen steht für die Plus-Bereifung, die bei Stevens 2,8" breit ausfallen und für mehr Traktion, Kontrolle und ultimativ auch mehr Fahrsicherheit sorgen soll.

Preislich wird das neue Stevens E-Fully für 3.999€ zu haben sein.

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E-Stoke / E-Stoke Lady

Wer auf seinen Touren auch ohne Dämpfer auskommt und etwas weniger investieren möchte, sollte sich das neue E-Stoke anschauen. Das E-Hardtail nutzt den regulären Bosch Performance Motor inkl PowerPack und kommt mit 2,6" breiter 27,5" Bereifung, um auch auf ruppigen Trails eine gute Figur zu machen. Ansonsten ist das E-MTB solide ausgestattet und kommt mit 120mm Federweg einer Suntour Gabel. Die zugehörige Lady-Version für die Partnerin hat einen kürzeren Rahmen und dank des geschwungenen Oberrohrs auch eine erhöhte Überstandshöhe. Preislich liegen die beiden bei 2.499€.

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PowerTube Integration beim E-Triton, E-Lavena und E-Courier

Während die meisten Hersteller den neuen schlanken PowerTube Akku vorrangig bei E-MTB-Modellen integriert haben, geht Stevens einen anderen Weg und stattet lieber seine Allzweck- und Trekking-E-Bikes mit der vielleicht größten E-Bike Neuheit 2018 aus. Der Akku wurde bei den PT 5 Modellen der Serien E-Triton, E-Lavena und E-Courier verbaut und ist neben seiner eleganten Optik auch ein äußerst praktisches Feature. Der PowerTube lässt sich nämlich nicht nur im Rahmen laden sondern auch einfach herausnehmen und hat zudem auch Auswirkungen auf das Fahrgefühl. Die Integration in das Unterrohr sorgt für eine optimale Gewichtsverteilung.

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E-Triton PT 5

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E-Lavena PT 5

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PowerTube Integration

E-Circle & E-Molveno

Neue Modelle für 2018 sind das E-Circle und das E-Molveno, die sich mit ihren günstigen Preisen vor allem an E-Bike Einsteiger richten. Vor allem das E-Molveno soll als Alleskönner in den Bereichen Trekking und Cityrad mit seinem günstigen Preis von gerade einmal 1.999€ eine breite Zielgruppe ansprechen. Um das zu unterstützen, wird das E-Bike in den drei Rahmenformen Diamant, Trapez und Tiefeinsteiger angeboten. Unterstützt wird der Fahrer vom neuen Bosch Active Cruise Antrieb.

Das E-Circle gibt es dagegen nur als Tiefeinsteiger und ist von der Ausstattung her ein reines Stadtrad. Der Preis liegt hier bei 2.299€.

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Stevens Mountainbikes 2018

Etwas Ebbe herrscht im MTB-Segment von Stevens, zumindest was die Neuerungen für 2018 angeht. Einzig und allein beim Sonora gibt es etwas Neues zu berichten.

Sonora mit SRAM Eagle

Stevens hat sein erfolgreiches Cross-Country-Hardtail Sonora fit für die SRAM Egale gemacht und bringt für 2018 gleich drei neue Modele auf den Markt, die auf den leichten Einfach-Antrieb setzen. Neben dem einfacheren Schaltvorgang sind auch das bis zu 300 Gramm geringere Gewicht gegenüber vergleichbarer 2-fach-Schaltungen ein guter Grund, über einen Wechsel zu den neuen Modellen nachzudenken. Sonora X0, Sonora RX und Sonora GX sind die Bezeichnungen der drei Neulinge, die respektive auf die SRAM X01, SRAM X0 gemischt mit GX und SRAM GX setzen. Unverändert bleibt dabei natürlich der Carbonrahmen des Sonora SL, der bereits für Einfachschaltungen ausgelegt ist.

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*Bilder von BikeExchange und Stevens