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Specialized 2020: Alle Neuheiten

Oktober 29, 2019
Specialized 2020: Alle Neuheiten

Specialized lässt 2020 die Sau raus und hat vor allem in der Mountainbike Abteilung zahlreiche Highlights am Start. Entdecke alle Neuheiten bei uns im Blog.

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Mountainbikes

Demo 29

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Eine weitere Neuheit, die sich bereits in Weltcup-Rennen bewährt hat, ist das neue Specialized Demo 29. Das legendäre Downhill Bike der Kalifornier bekommt für 2020 ein 29er Update verpasst, mit dem Loic Bruni schon drei Siege in der aktuellen DH-Weltcup Saison einfahren konnte. Specialized hat dazu den Rahmen von Grund auf neu konstruiert und mit aufwendigem Prototyping jeden Aspekt der Entwicklung optimiert - von Feedback der Profis bis hin zu Tausenden von Messwerten. Herausgekommen ist am Ende neben dem neuen 29er Aluminium-Rahmen auch ein neuer FSR-Hinterbau mit 200mm Federweg, der über einen zusätzlichen Link den Dämpfer isoliert von störenden Querkräften anlenkt. Bei der Geometrie hat sich dagegen nicht soviel getan - Reach und Lenkwinkel haben sich nur minimal verändert, die Kettenstreben sind im Vergleich zum Vorgänger dagegen deutlich gewachsen. Das Tretlager wurde um 25mm weiter abgesenkt, der Sitzwinkel ist mit 76° bis 77° steiler geworden. Das Demo 29 ist in zwei Ausstattungsvarianten und als Rahmenset erhältlich. Für 4.699€ gibt es das Expert Modell, für 6.699€ die High-End-Variante mit Öhlins-Fahrwerk, SRAM X01 Gruppe und SRAM Code RSC Bremsen.

Enduro 29

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Der Namensgeber der aktuell vielleicht angesagtesten MTB-Disziplin ist zurück und feiert im Modelljahr 2020 sein 20-jähriges Jubiläum. Grund genug, dem Enduro ein gehöriges Update zu verpassen. Von Grund auf neu entwickelt kommt der Bolide mit neuer Geometrie, mehr Federweg (170mm) und reiner 29er Auslegung. Außerdem wird es das neue Enduro nur noch in Carbon-Ausführung geben. Der neue Rahmen bringt beim S-Works Modell ein Gesamtgewicht von 14,7 Kilogramm auf die Waage und orientiert sich bei der Konstruktion deutlich beim Downhill-Kollegen Demo, die Geometire verläuft länger, flacher und - Überraschung - tiefer, der ganz normale MTB-Trend also. Das Einstiegsmodell Enduro Comp wird für 4.999€ zu haben sein, das S-Works Modell geht für schlappe 10.999 über die Ladentheke.

Epic HT

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Das neue Epic von Specialized ist mal wieder hier, um Rekorde zu brechen. Mit 760 Gramm Rahmen-Gewicht haben die Kalifornier es gepackt und das leichteste Serien-Hardtail aus dem Hut gezaubert. Ansonsten gab es für das pfeilschnelle Cross-Country-Bike Detailverbesserungen wie eine längere und flachere Geometrie, Option für breitere Reifen (immerhin bis 2,4 Zoll) und Vorbereitung für 30,9er Variostützen. Sieben Modelle wird es von dem neuen Racer geben, alle mit 29" Rahmen, getrimmt auf Vollgas. Die Preise starten bei 2099€, den Rekordrahmen in der S-Works Ausführung gibt es als Aufbau mit SRAM AXS Eagle-Schaltung für 9.500€. Im Bild zusehen die unserer Meinung nach schönste Ausführung des Pro Modells.

Fuse

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Das wiederbelebte Trail Hardtail im Specialized Sortiment bekommt für die nächste Saison seine erste Generalüberholung. Für die bis dato reine 27,5+ Plattform wird es 2020 auch 29er Modelle geben, außerdem wird die Geometrie auf den neuesten Stand gebracht: Das Fuse wird länger, flacher und spaßiger. Vor allem beim Reach ist der Zuwachs von 20mm deutlich. Der Lenkwinkel wurde flacher, die Überstandshöhe wurde für ein besseres Handling reduziert. Ein dickeres Unterrohr soll zusätzlich die Steifigkeit im Tretlager erhöhen, während die neuen Sitzstreben Reifengrößen von 29x2,6" bzw. 27.5x2.8" unterstützen. In der Top-Version kommt das Fuse mit 130mm Rockshox 35 Gold Gabel, SRAM NX Eagle Schaltung und Tranz Dropper Post, die deutschen Preise bleiben abzuwarten.

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Rennräder

Roubaix

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Auch im Hause Specialized sind Superlative an der Tagesordnung. Deswegen überrascht es kein bisschen, dass das neue Roubaix 2020 das fortschrittlichste Rennrad der Kalifornier darstellen soll; leichter als das Venge, aerodynamischer als das Tarmac und natürlich um einiges komfortabler als der Vorgänger. Um all diese Ziel zu erreichen, hat Specialized den Rahmen von Grund auf neu entwickelt und dazu die verschiedenen Rohrformen der FreeFoil-Bibliothek genutzt. Der Rahmen wurde wieder nach den Rider-First-Grundsätzen konzipiert und soll somit in jeder Rahmenhöhe die perfekte Balance aus Aerodynamik, Komfort und Steifigkeit liefern. 900 Gramm bringt der Rahmen auf die Waage, der Reifen bis zu einer Breite von 33mm Platz bietet. Die neue Pavé Sattelstütze mit D-förmigen Design und zusätzlichem Flex in der oberen Hälfte der Stütze runden das Komfortpaket ab. Das Herzstück des neuen Roubaix ist aber das verbesserte Future Shock 2.0 System. Die Federung mit bis zu 20mm vertikaler Nachgiebigkeit wurde gehörig überarbeitet und arbeitet jetzt mit einem hydraulischen System. Die Abstimmung des "Dämpfers" lässt sich ganz unkompliziert an der Ahead-Kappe über der Kartusche vornehmen. Das Topmodell S-Works Roubaix SRAM Red ETAP AXS kommt auf 11.199€, den Einstieg mit abgespeckten Technologien bildet das Roubaix Sport für 2.299€.

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E-Mountainbikes

Kenevo

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Fettes Update für den E-Freerider Turbo Kenevo von Specialized. Das bullige E-Fully wird 2020 noch eine Spur aggressiver und verspielter und bekommt mit dem Brose Drive S Mag mit bis zu 700Wh Akku eine ordentliche Potenzspritze verpasst. Der Rahmen sieht eher nach Levo als der Vorgänger aus und bekommt die Ansonsten steht nur eines auf dem Programm: Fahrspaß satt. Doppelbrückengabel mit 180mm Federweg, 2,6" Reifen und - ganz wichtig - kein nerviges E-Bike Display sollten die Prioritäten geraderücken. Zwei Modelle stehen zur Wahl: Das Expert für 6899 Euro und das Comp für 5499 Euro.

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E-Bikes

Turbo Creo

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Lange dümpelten E-Rennräder eher „unter ferner liefen“. Dank einer Riege neuer Antriebe, die sich mit weniger Gewicht und Masse eindeutig in Richtung E-Rennrad qualifizierten, sind E-Roadbikes endgültig salonfähig geworden und Specialized ist direkt auf den Zug aufgesprungen. Während die meisten anderen Hersteller dem Rennradantrieb von Fazua vertrauen, hat Specialized die eigenen Ingenieure mit dem Auftrag ans Reißbrett geschickt, einen SL 1.1 Motor zu liefern. Der soll die Antriebskraft des Piloten mal eben verdoppeln, 2xYou ist das Ziel. Es gibt einen integrierten Akku mit 380WH, in Zusammenarbeit mit dem Range Extender mit 160Wh liefert er bis zu 200 km Reichweite. Gesteuert wird das gute Stück per Smartphone-App, Mission Control heißt sie - keine weiteren Fragen, oder? Das gesamte Bike bringt mit seinem 11r Fact Carbonrahmen nur 11,9 kg auf die Waage. Eine derartige Ladung Sahneschnitte hat allerdings ihren Preis, Specialized gibt als UVP 14 499 Euro an, dafür hast du quasi Exklusivrechte – vom S-Works Creo SL Founder’s Edition 2020 werden nur 250 Stück gebaut. Wir gehen aber davon aus, dass bald weniger illustre Versionen in größeren Stückzahlen folgen.

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Bilder: Hersteller


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