Lapierre 2017: Neue Overvolt E-Bikes, überarbeitetes Race-Fully und mehr Rennräder

Oktober 14, 2016
Lapierre 2017: Neue Overvolt E-Bikes, überarbeitetes Race-Fully und mehr Rennräder

Der französische Premium-Hersteller Lapierre hat seine gesamte Bike-Palette kräftig überarbeitet und in allen Bereichen Neuheiten im Gepäck. Das beliebte Overvolt E-Bike-Sortiment wurde mit neuen Modellen erweitert und weiter ausgebaut, bei den Mountainbikes macht das neue Race-Fully XR mit frischer Optik von sich reden und der Road-Bereich erhält gleich vier Neuzugänge.

Mountainbikes: Neues XR, Plus-MTB Edge+

Ein weiterer Beweis für die optische Überlegenheit von Weißwandreifen: Das Cross-Country-Fully XR 2017 zieht seine Blicke mit den neuen Maxxis-Tretern auf sich, erstrahlt aber auch sonst in einem völlig neuen Gewand. Die Geometrie wurde komplett überarbeitet und bietet mit flacherem Lenkwinkel, steilerem Sitzwinkel, kürzeren Kettenstreben und längerem Reach mehr Kontrolle auf technisch anspruchsvollen Strecken – ein Trend, der bei immer mehr aktuellen Cross-Country und Race-Fullys zu sehen ist. Der Boost-Standard ist natürlich genauso dabei wie 29“ Laufräder und ein super leichter Carbonrahmen mit einem Gesamtgewicht von 1.800 Gramm ohne Dämpfer. Auch neu am XR ist das Federungssystem OST+ mit virtuellem Drehpunkt, dass vom Zesty übernommen wurde. Die Kinematik wird so antriebsneutraler.

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lapierre xr 2017



Mit dem Edge+ gibt es jetz auch ein Hardtail im Plus-Format, was den All-Mountain Bereich aufmischen soll. Die Geometrie soll dank kurzen Kettenstreben und langem Reach genauso spielerisch sein wie beim Einsteiger Fully Edge. An dem Plus-Modell haben Reifen mit einer Breite von bis zu 3 Zoll Platz.

lapierre edge 2017

Neue Overvolt Modelle, noch größere E-MTB-Auswahl

Aus Overvolt FS wird Overvolt AM. Das erfolgreiche E-Mountainbike Flagschiff bekommt einen neuen Namen und einige Updates für die gesamte Modellpalette, inklusive neuem Overvolt XC. Letzteres ist ein neues E-Fully mit 120mm Federweg, dass technisch sich nicht allzu sehr vom AM unterscheidet, sich aber an eine preisbewusstere Zielgruppe richtet. Ansonsten war der Fokus der Entwickler das Overvolt AM, das für das neue Jahr nochmal ordentlich optimiert wurde. Angefangen bei der Geometrie hat Lapierre denk Lenkwinkel minimal abgeflacht und den Rahmen etwas verlängert, was mehr Stabilität, aber auch immer noch ein sehr wendiges Handling hervorruft. Alle Bosch-Modelle der Aluversion kommen mit dem 500Wh-Akku, das Einstiegsmodell mit Yamaha-Motor nutzt 400Wh. Auch Plus-Modelle sind in der Carvon- und der Aluversion am Start.

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Wer auf Downhill-Strecken auf E-Unterstützung nicht verzichten möchte findet auch 2017 wieder mit dem Overvolt SX ein ordentliches Kraftpaket mit 170mm Federweg und dem OST+ Federungssystem, was für zusätzliche Komfort sorgt.

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Neues Road Sortiment: Cyclocrosser, Disc-Rennräder und Aero-Zeitfahrrad

Lapierre kommt mal eben mit fünf Neuheiten im Rennrad-Segment um die Ecke. Scheibenbremsen spielen dabei auch eine große Rolle, zum Beispiel am neuen Racer Xelius SL Disc. Entwickelt für das Profi-Team (falls die Scheibenbremsen durch die UCI bald freigegeben werden), besticht das erst im vergangenen Jahr prämierte Bike durch einen leichten, steifen Rahmen mit verlängerten Kettenstreben, um die Scheibenbremsen mit dem Shimano Flat Mount Standard aufzunehmen. Um beim Gewicht nicht zu viel zuzulegen, wurde der Rahmen noch mal um 100 Gramm abgespeckt und der Schwerpunkt etwas nach unten verlegt. Ebenfalls in neuen Disc-Versionen ist auch das Sensium Endurance Rennrad verfügbar. Eine aufrechtere Sitzposition und ein gebogenes Oberrohr sorgen für mehr Komfort bei hoher Rennperformance.

Für die Freunde des Cross-Sports gibt es mit dem Cyclocrosser Cross Carbon und dem All-Road Bike Crosshil zwei neue Lapierre Bikes für 2017. Letzteres zeichnet sich durch einen robusten Alurahmen aus, mit einer lässigeren Geometrie und längerem Radstand für alle Gravel-Abenteuer. Das Cross Carbon ist dagegen der Crosser für den Wettkampf, mit leichtem Carbon-Rahmen und einem speziellen Oberrohr, was das tragen auf der Schulter angenehmer macht. Für besser Bremskraft auch bei schlechten Bedingungen sorgt auch hier eine Scheibenbremse.

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Für Zeitfahr-Profis wurde das Aerostorm DRS komplett neu entwickelt und neu geformt, um noch mehr Aerodynamik herauszukitzeln. Die Position auf dem Bike wird noch etwas gestreckter und damit aggressiver, der Radstand länger und der Reach höher. Der Vorbau und Lenker sind komplett integriert, wobei der Vorbau in drei Größen erhältlich sein wird.

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