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Giant Defy Advanced 2019: 10 Fakten, die du unbedingt wissen solltest

Giant Defy Advanced 2019: 10 Fakten, die du unbedingt wissen solltest


Das Facelift des Giant Langstrecken-Rennrads Defy hing vier Jahre lang in der Pipeline und war somit mehr als überfällig. Sein Sortiment basierend auf den großen Trends und Neuerungen in der Roabikeszene auf Vordermann zu bringen, war eines der Anliegen, die den Fernost-Hersteller umtrieben. Da blieb natürlich auch das Defy nicht verschont. Der eher komfortable Ausdauer-Renner ist jetzt ist jetzt laut Herstellerangeben noch spritziger unterwegs, nicht zuletzt dank der überragenden Steifigkeit, die das Vorgängermodell im Vergleich alt aussehen lässt.

Jede Menge Feinschliff und Verbesserungen in Sachen Handling und Fahrkomfort und ein brandneuer Leistungsmesser sind mit an Bord. Grund genug, dir die 10 wichtigsten Punkte vorzustellen, die du über das neue Defy 2019 wissen solltest.

1. Weniger ist mehr

Die Sache mit dem Minimalismus hatten die Jungs von Giant in den Vorjahren wohl etwas übertreiben. Das 2019er Defy ist daher kein reduzierter, puristischer Racer mehr, sondern ein auf Hochleistung getrimmter Allrounder. Es wird fleißig darüber spekuliert, ob es das erfolgreichste Rennrad ist, das Giant je unters Volk gebracht hat. Die Vorgängergeneration, das 2014er Defy, war jedenfalls das erste Rennrad eines großen Herstellers, das Scheibenbremsen verpasst bekam. Damals war das noch eine Sensation, heute folgt es dem gängigen Trend – und das konsequent, denn die 2019er Ausgabe wird ohne eine Version mit Felgenbremsen ausgeliefert.

2. Das erweiterte D-Fuse-System

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Zum ersten Mal wurde die D-Fuse Sattelstütze 2014 vorgestellt. Sie sollte damals durch die Flexibilität in eine vorgegebene Richtung einen nie zuvor gesehenen Sitzkomfort bieten. Die Rechnung schein aufgegangen zu sein, denn das System bleibt am 2019er Modell erhalten, der Neigungswinkel wird sogar noch vergrößert. Diese inzwischen bewährte Technologie wird also nicht nur beibehalten, sie wurde sogar noch auf den Lenker ausgeweitet. Der neue D-Fuse Lenker soll bis zu 12mm Spiel am Ende der Drops gewährleisten. So gleicht er unebene Straßen aus und schluckt (beinahe) jede Bodenwelle.

3. Integration aus zweiter Hand

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Dem Defy wurden ein paar Anleihen von seinem rennlastigen Teamkollegen Propel Disc weitervererbt. Der neue Contact Stealth SL Vorbau zum Beispiel. Schaltungszüge und Bremskabel verlaufen unter einem beweglichen Deckel und auf der Rückseite des Vorbaus entlang, das schafft ein perfekt aufgeräumtes Cockpit. Geteilte Distanzringe runden das Setup ab.

4. Mehr Reifenfreiheit

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Ein weiteres Zugeständnis an die Bequemlichkeit ist die größere Reifenfreiheit. Sämtliche Modelle können mit Laufrädern bis zu einer Größe von 32mm gefahren werden, eine neue Gabel und ein überarbeiteter Hinterbau machen‘s möglich. Alle Modelle werden standardmäßig auf 28mm-Bereifung ausgeliefert, bei den Vorgängern waren es nur 25mm.

5. Feinjustierung an der Geometrie

Verbesserter Komfort und mehr Stabilität waren die Maßgaben, mit denen die Ingenieure dem Rahmen des Defy zu Leibe rückten. Eine auf 70-75mm angehobene Tretlagerhöhe, längere Kettenstreben und ein größerer Radstand bringen vertrauenerweckende Laufruhe bei großen Geschwindigkeiten. Um das Ansprechverhalten zu steigern wurde der Hinterbau um 2mm verkürzt, mehr Agilität und Wendigkeit in schnellen, engen Kurven sind das Resultat.

6. Höhere Steifigkeit

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Da die Bequemlichkeit und der Fahrkomfort künftig im Zuständigkeitsbereich des D-Fuse Lenkers und der Sattelstütze liegen, konnten sich die Entwickler in Sachen Rahmensteifigkeit voll austoben. Das proprietäre Giant „Power Core“ Tretlager, das „OverDrive 2“ Steuerrohr und ein bauchiges Sitzrohr sollen in Gemeinschaftsarbeit ebenso viel Steifigkeit liefern, wie sie das Propel Disc vorgelegt hat.

7. SL – im Moment noch keine Option

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Kurioserweise bildet das Advance Pro 0 das oberste Ende der 2019er Defy Fahnenstange. Bisher ist nicht davon die Rede, dass eine SL-Vorzeigeversion veröffentlicht werden soll, wie es bei den Teamkameraden TCR und Propel der Fall ist. Warum auch? Das innovative mehrschichtige Rahmen-Material bringt dem Defy ohnehin beachtliche 920g Gewichtseinsparung ein.

8. Bereit für schlechtes Wetter

Für alle, die nach einem Fahrrad suchen, das mit ihnen durch dick und dünn, gute und schlechte Zeiten, Regen, Hagel und Schnee fährt, hat Giant das Defy mit Aufnahmen für die Montage von Schutzblechen versehen. Und das gleich vorne und hinten und kompatibel mit einer ganzen Reihe von Nachrüstsätzen. Gute Nachrichten für dich, wenn du nicht nur Schönwetterbiker bist, oder?

9. Leistungsstarkes Powermeter

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Gleichzeitig mit dem neuen Defy veröffentlichte Giant seinen hauseigenen nagelneuen Powermeter, den Power Pro. Mit unglaublichen +/- 2% Abweichung, 150 Arbeitsstunden oder 2000 Kilometern Reichweite einer Batteriefüllung und der IPX7 Imprägnierung, wird der Power Pro zur Standard-Ausrüstung bei einer Reihe von Giant Rennrädern. Es gibt bisher keinen offiziellen Veröffentlichungstermin für Nachrüstsätze, aber wir gehen davon aus, dass du Power Pro innerhalb des nächsten Jahres auch separat kaufen kannst.


10. Unser Fazit

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Immer noch der König der Langstrecke
Giant hat den Langstrecken-Klassiker sinnvoll weiterentwickelt und bietet mit dem Giant Defy Advanced ein perfekt ausgestattetes Endurance Road Bike. Mit einem Einstiegspreis von 1.899€ und gut abgestimmten Komponenten ist das Defy besonders auch für Hobby-Athleten im unteren Preissegment interessant.



Modelle und Verfügbarkeit

In Deutschland hat Giant das neue Defy aktuell in den vier Versionen Advanced 1 und Advanced 2 sowie Advanced Pro 0 und Advanced Pro 1 mit hochwertigerem Carbonrahmen am Start:

Defy Advanced Pro 0

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Defy Advanced Pro 1

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Entdecke alle Giant Defy Advanced Pro Angebote auf dem Marktplatz

Defy Advanced 1

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Defy Advanced 2

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