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Fahrrad verkaufen

Fahrraddiebstahl: Wie schütze ich mich am besten?

April 17, 2018
Fahrraddiebstahl: Wie schütze ich mich am besten?

Ein Fahrrad ist mehr.

Es ist nicht nur Transportmittel, Sportgerät, Freizeitbeschäftigung oder Statussymbol, von allem steckt ein bisschen in deinem Drahtesel. Die einen nutzen ihr Zweirad, um die täglichen Wege zu bestreiten, für andere ist es der perfekte Ausgleich zu Büro oder Schule oder ein unverzichtbarer Reisepartner.

Und dann die absolute Horrorvorstellung: Dein Fahrrad ist weg. Du hast es morgens vor der Arbeit abgestellt, am Abend ist es nicht mehr da. Oft reichen wenige Minuten aus, mal schnell eine Zeitung im Kiosk geholt, eben nur eine Briefmarke gekauft - kein Fahrrad mehr. Gestohlen.

Aber keine Sorge: Es gibt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dein Fahrrad vor Gelegenheitsdieben schützt. Wir zeigen dir, wie du dich am besten vor Fahrraddiebstahl schützt und wie dir eine flexible Versicherung wie hepster im Schadensfall helfen kann.

Fahrraddiebstahl kann jeden treffen

In Deutschland werden jedes Jahr über 300 000 Fahrräder als gestohlen gemeldet, in jeder Preisklasse, Farbe und Größe. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch um einiges höher. 2016 wurden Bikes im Wert von 177 Millionen Euro gestohlen. Besonders diebstahlgefährdet ist dein Fahrrad, wenn es in Leipzig, Halle oder Cottbus steht, denn das sind die Hochburgen des Fahrradklaus. Generell werden in Städten mehr Fahrräder gestohlen als auf dem Land. Weniger als 9 Prozent der Diebstähle werden aufgeklärt, noch weniger Fahrräder können ihren Besitzern wieder übergeben werden.

Es gibt zweierlei Gründe, aus denen Fahrräder geklaut werden. Wertvolle Bikes wechseln oft unfreiwillig den Besitzer, weil sie weiterverscherbelt werden. Ältere, günstige und schlecht gesicherte Fahrräder werden meist mitgenommen, um das Geld fürs Busticket zu sparen und dann einfach irgendwo wieder abgestellt oder im nächsten Gewässer entsorgt.

Ein Fahrradschloss verhindert hier schon mal das Schlimmste, allerdings knackt ein echter Profi ein Fahrradschloss in weniger als einer Minute, und da ist es völlig egal ob du ein Bügel-, Ketten-, Falt-, oder sonstiges Schloss am Start hattest. Denn aufgebrochen wird meist der Schließzylinder, nicht die Verbindung.

So weit die schlechten Nachrichten. Aber keine Angst, du musst in Zukunft dein Fahrrad nicht unters Kopfkissen legen, damit es sicher ist, auch in Leipzig nicht. Denn wir verraten dir alle Tricks, die dafür sorgen, dass Fahrraddiebe keine Chance haben. Nummer 1: das Fahrradschloss.

Auf das richtige Schloss kommt es an

Als Faustregel gilt: das Schloss deines Vertrauens sollte ungefähr 10% des Kaufpreises deines Fahrrads kosten. So kannst du davon ausgehen, dass die Sicherheitstechnik dem Wert deines Bikes entspricht.

Mit steigendem Preis steigt auch die Qualität des Fahrradschlosses, auch die des Schließzylinders. Die Schwachstelle des Schlosses wird so deutlich schwieriger zu knacken. Bügel-, Ketten-, oder Faltschlösser sind meist weniger schnell zu überwinden als Drahtschlösser. Große Vorsicht ist geboten bei Rahmenschlössern, sie gelten eher als symbolische Absicherung. Ein großes, dickes Schloss, erscheint dir vielleicht als unnötiger Ballast, aber es ist ganz einfach eine gelungene Abschreckung. Es signalisiert von weitem: „Dieses Fahrrad ist nicht kampflos zu haben!“ Das ist auch der Grund, warum es mehr und mehr Schlösser mit knallbunter Ummantelung gibt, so wissen Diebe schon von weitem, dass sie den Bolzenschneider lieber anderswo ansetzen sollten. Schlösser mit Schlüssel sind übrigens sicherer als Fahrradschlösser mit Zahlencode.

So schließt du dein Bike richtig ab

Nur Abschließen ist nicht zu empfehlen, ganz auf Nummer sicher gehst du, wenn du deinen Drahtesel anschließt. Laternenpfahl, Straßenschild, Brückengeländer - völlig egal! Hauptsache ist, dass das abgeschlossene Fahrrad nicht einfach davongetragen werden kann. Wenn du in der Gruppe unterwegs bist - schließt eure Bikes einfach aneinander, einen ganzen Pulk von Fahrrädern trägt auch der ambitionierteste Dieb nicht weg.

Wenn nichts in der Nähe ist, an dem du dein Bike anketten könntest, solltest du mit deinem Fahrradschloss Hinterrad und Rahmen verbinden. Keinesfalls darfst du das Schloss nur durch das vordere Laufrad fädeln, denn das ist mit einem Handgriff abgebaut und wenn du Pech hast, findest du an der Straßenlaterne nur noch Schloss und Rad vor, zum Heimfahren eindeutig zu wenig...

Um Fahrraddieben das Leben ganz besonders schwer zu machen, ist der allerbeste Diebstahlschutz ein zweites Schloss. Wenn ein Schloss Hinterrad und Rahmen verbindet und ein zweites den Rahmen mit einem unbeweglichen Gegenstand, weiß jeder Langfinger sofort, dass hier keine schnelle Beute zu machen ist. Vor allem, wenn du ein teures Fahrrad hast, ein E-Bike oder ein hochpreisiges Mountainbike etwa, lohnt es sich unbedingt, in zwei Schlösser zu investieren.

Bikes, die gut sichtbar auf öffentlichen Plätzen abgestellt werden, sind sicherer vor Fahrraddiebstahl als Bikes, die in finsteren Ecken mit wenig Publikumsverkehr parken. Gemeinschaftsfahrradkeller sind übrigens nicht unbedingt sicheres Terrain, schnell vergisst da mal jemand die Türe abzuschließen und schon ist über Nacht der Keller leergeräumt. Also – nimm dir die paar Augenblicke Zeit und schließe dein Bike ab!

Noch einmal im Klartext: Fahrraddiebe wollen schnelle Beute machen und dabei nicht gesehen werden. Wenn du ihnen das vermiest, bist du schon ziemlich auf der sicheren Seite. Übrigens ersetzen Versicherungen geklaute Fahrräder meist nicht, wenn sie nicht ausreichend gesichert waren. Auf jeden Fall solltest du die Rahmennummer deines Bikes notieren und den Kaufbeleg aufheben, auch nach der Garantiezeit. Es ist auch hilfreich ein paar Fotos von deinem Fahrrad dazu zupacken, das macht die Identifizierung einfacher.

Wenn das Schloss alleine nicht ausreicht

Da Bikes immer teurer werden und damit ein gestohlenes Fahrrad nicht nur ärgerlich ist, sondern ein echter wirtschaftlicher Schaden, werden die Hersteller immer findiger, wenn es darum geht, sie gegen Diebstahl zu sichern. Wenn dein Fahrrad ein fest installiertes GPS-Navigationsgerät hat, gibt es oft die Möglichkeit, dieses orten zu lassen. Es gibt verschiedene trackbare GPS-Chips, die im Rahmen des Fahrrads versteckt werden, so kann der Dieb sie nicht entfernen und du kannst dein Fahrrad aufspüren (lassen).

Verschiedene Communities machen es möglich, gestohlene Fahrträder an alle zu melden, so können die Mitglieder mitteilen, wenn sie ein vermisstes Fahrrad finden. Relativ neu auf dem Markt sind Alarmsysteme, die entweder lautstark melden, wenn sich jemand am Schloss zu schaffen macht oder das Fahrrad starken Vibrationen ausgesetzt ist, also unerlaubt bewegt wird. Besonders nervig für Diebe sind vernetzte Alarmsysteme, wird ein Fahrrad bewegt, schlagen in einem Umkreis alle Alarm.

Wertvolle Fahrradteile wie hochwertige Sättel, Lenker oder Laufräder können mit speziellen Schlössern extra gesichert werden, denn auch sie sind immer wieder Angriffsfläche für Diebe.

Die wenigsten denken daran, aber immer wieder werden Fahrräder auf Raststätten vom Fahrradträger gestohlen. Viele Fahrradträger können daher erstens am Auto angeschlossen werden und zweitens können die einzelnen Fahrräder auf dem Fahrradträger abgeschlossen werden. Falls nicht – nutze dein Fahrradschloss!

Fahrrad geklaut – was nun?

Wo war es denn gleich wieder, das gute Stück? Gestern hast du es vor der Kneipe abgestellt, und als du es am nächsten Morgen abholen wolltest, war das Bike einfach weg?! Da musst du die Polizei rufen, ganz klar. Gemeinsam mit den Beamten kannst du den Diebstahl anzeigen.

Nun macht es sich bezahlt, wenn du die Rahmennummer kennst, mit dem Kaufbeleg nachweisen kannst, dass das Fahrrad wirklich dir gehört, oder zumindest ein Urlaubsfoto vorzeigen kannst, das dich mit dem Fahrrad zeigt. Denn nur wenn du beweisen kannst, dass das Fahrrad wirklich dir gehört bekommst du es wieder -falls es gefunden wird. Viele Polizeireviere haben heutzutage eine eigene Abteilung für Fahrraddiebstähle, aber in vielen Fällen sind die Polizisten machtlos.

Und Versicherungen ersetzen dir den Anschaffungspreis oder den Zeitwert des Fahrrads nur, wenn du belegen kannst, wie viel du dafür bezahlt hast und dass das gestohlene Fahrrad wirklich dir gehört hat. Da du nachweisen musst, dass das Fahrrad ordnungsgemäß abgeschlossen war, ist es hilfreich, wenn du auch den Kaufbeleg des Fahrradschlosses vorlegen kannst.

Versichern ist besser als laufen

Wenn sämtliche Vorsichtsmaßnahmen versagt haben, bleibt dir ja noch die Versicherung, oder? Vielleicht hast du Glück und deine Hausratversicherung übernimmt die Anschaffung eines neuen Fahrrads. Das ist aber an zahlreiche Bedingungen geknüpft, auf die später eingegangen wird. Besser ist es, eine Versicherung speziell für dein Fahrrad zu haben, vor allem dann, wenn du im Alltag auf dein Fahrrad als Fortbewegungsmittel angewiesen bist oder für dein liebstes Hobby besonders tief in die Tasche gegriffen hast und ein Top-Bike dein Eigen nennst. Auch ein Fahrrad, das weniger Wert hat, sollte dann versichert werden, wenn du es regelmäßig öffentlich zugänglich abstellst oder auch für nächtliches Parken keine Garage und auch keinen Fahrradkeller hast.

Dann lohnt sich eine dauerhafte Fahrradversicherung wie die hepster Bike-Versicherung, die nicht nur Diebstahlschäden ersetzt, sondern auch Schäden durch Dritte, Vandalismus, Transporte, Stürze oder Unfälle und das rund ums Jahr. Du kannst sie kinderleicht mit drei Klicks im Internet oder über dein Smartphone abschließen. Kein Abo, kein Kündigungsfristen - die Leistungen und die Dauer bestimmst du selber, das schont deinen Geldbeutel.

Die Leistungen einer Bike-Versicherung sind meistens deutlich besser als die deiner Hausratversicherung, denn die ersetzt ein Fahrrad nur in einem sehr begrenzten Rahmen. Sie leistet meistens nur dann, wenn dein Fahrrad bei einem Einbruch in deine Wohnung oder den Keller gestohlen wurde. Wenn du auch ein auf der Straße geparktes Fahrrad ersetzt haben möchtest, muss das in einer speziellen Klausel in die Hausratversicherung aufgenommen werden. Hier kommt es vor allem auf den Wert der Bikes an. Die meisten Hausratversicherungen haben eine Obergrenze, die die Leistung deckelt. Wenn dein Fahrrad besonders wertvoll ist, kann diese Summe schnell ausgeschöpft sein, ein E-Bike oder ein High-end Mountainbike erreichen die Schadensobergrenze spielend. Auch wenn du mehrere Fahrräder hast oder die Räder der ganzen Familie betroffen sind, reicht eine normale Hausratversicherung selten, um den gesamten Schaden zu ersetzen. Auf jeden Fall musst du dich schlau machen, welche Summe überhaupt versichert ist, der Anschaffungspreis oder der Zeitwert des Fahrrads, denn logischerweise beeinflusst das die Versicherungsleistung erheblich.

Einige Versicherungen behalten sich Schlupflöcher vor. So kann ein im Urlaub im Ausland geklautes Fahrrad ausgeschlossen werden. Manchmal gilt eine Stundenregelung, die besagt, dass ein nachts zwischen 22 und 6 Uhr entwendetes Fahrrad nicht ersetzt werden muss. Lass dir deinen Versicherungsvertrag also genau erklären, so gibt es hinterher keine unliebsamen Überraschungen. Und genau diese gibt es bei hepster nicht. Dein Fahrrad wird ersetzt. Egal, wann oder wo es verschwunden ist.

Generell leistet die Versicherung - hepster oder Hausrat - nur dann Schadenersatz, wenn das Fahrrad entweder hinter verschlossenen Türen abgestellt oder mit einem „handelsüblichen Schloss“ gesichert war. Um das nachzuweisen, ist es sinnvoll, den Kaufbeleg des Schlosses vorlegen zu können, hebe ihn also gut auf. Auch den Kaufbeleg des Bikes und die Rahmennummer brauchst du, um Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen zu können. Bei hepster kannst du den Schaden ganz einfach online melden, innerhalb von maximal 14 Tagen wird dieser bearbeitet – super schnell und super easy. Wenn du dir ein neues Fahrrad zulegst, solltest du nicht vergessen, das der Versicherung mitzuteilen.

Flexibler Rund-um-Schutz mit hepster

Wenn du gern weitere Strecken mit dem Fahrrad zurücklegst, beruflich auf dein Fahrrad angewiesen bist oder mehrtägige Fahrradtrips planst, empfiehlt sich eine Vollkaskoversicherung für das Bike. hepster bietet mit dem Produkt „Bike-Assist“ eine Rundum-Versicherung für dein Fahrrad. Sie garantiert dir den Transport des Fahrrads zur nächsten Werkstatt, ersetzt die Kosten der Bergung und der Heimreise, versorgt dich mit einem Mietfahrrad oder übernimmt notfalls Übernachtungskosten. Du solltest auf jeden Fall sicherstellen, dass die Versicherung auch außerhalb Deutschlands leistet, wenn du einen Fahrrad-Trekkingurlaub im Ausland planst. Wenn du eine Versicherung bei hepster abschließt, musst du dir in diesem Punkt keinerlei Gedanken mehr machen, denn alle Versicherungen gelten mindestens europaweit.

Dein Fahrrad ist nicht versichert oder genießt nur Basis-Schutz, aber du planst eine Radwanderung oder ein Wochenende auf Alpen-Trails? Hier kommen die Mini-Versicherungen von hepster ins Spiel, die dich und dein Fahrrad schon ab einem Tag Laufzeit absichern. Warum solltest du dich jahrelang mit einer Versicherung behängen, wenn du nur für zwei lange Wochenenden im Jahr aufs Bike steigst - dann aber so richtig? Und dazwischen gehst du snowboarden und läufst einen Marathon...

Die Menschen werden immer flexibler, starre Versicherungsversträge können da meist nicht Schritt halten. Niemand will heute mehr Jahr für Jahr Versicherungsbeiträge hinblättern, nur um dann festzustellen, dass genau der eingetretene Schadensfall leider ausgeschlossen ist.

Versicherungen wie hepster, die dich kostengünstig nur für ein paar Tage versichern - aber dann bitte lückenlos - und automatisch enden, sind hier genau das Richtige für dich. Du bestimmst die Dauer und die Versicherungsleistungen. So kannst du dich beim Fahrradtrekking darauf konzentrieren, die Aussicht zu genießen und musst nicht dein Fahrrad im Auge behalten. Denn du kannst nicht nur dich selber gegen Verletzungen versichern, sondern auch dein Bike gegen Schäden oder Diebstahl. E-Bike, Road-Bike oder Mountain-Maschine – völlig egal. Für wenig Geld und ohne automatische Vertragsverlängerung, aber perfekt auf dich zugeschnitten.

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