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Fahrrad verkaufen

Checkliste für Radreisen: Umfangreiche Tipps von A bis Z

Juni 18, 2018
Checkliste für Radreisen: Umfangreiche Tipps von A bis Z

Eins vorweg: Es gibt nicht die eine oder die perfekte Checkliste für Radreisen. Dafür sind die einzelnen Ansprüche, Gewohnheiten und Vorlieben der Radfahrcommunity zu unterschiedlich, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Arten von Radtouren, Stecken, Übernachtungsmöglichkeiten, zusätzlichen Hobbys und so weiter. Deswegen werden wir euch an dieser Stelle nicht vorschreiben, welches Camping-Equipment unbedingt in den Rucksack muss, welche Tütensuppe am besten für die Alpenüberquerung geeignet ist und ob der Fotoapparat mit darf oder zu Hause bleiben sollte. Wenn du dir im Vorfeld ein paar Gedanken machst über deine Tour, also das Klima, die Strecke und deine persönlichen Vorlieben, ist das schon mal die halbe Miete. Unbedingt im Gepäck haben solltest du auch eine maßgeschneiderte Absicherung für dich und dein Bike - ganz einfach und flexibel mit hepster. Mehr Infos zu der Fahrrad- und Outdoorversicherung findest du weiter unten im Artikel.

Clever Packen

Diese Checkliste soll nur eine Grundlage darstellen, auf deren Basis du deinen nächsten Fahrradurlaub planen kannst. Das wichtigste dabei: Früh mit dem Planungsprozess beginnen, denn Übernachtaktionen resultieren häufig in hektischen Suchmarathons nach der geliebten Stirnlampe oder dem Ersatzpaar Thermosocken. Weiterhin sollte auch sichergestellt werden, dass der ganze Kram auch wirklich mit dir zusammen aufs Fahrrad passt, und du nicht die Hälfte wieder mit der Post nach Hause schicken musst.

Also nochmal kurz zusammengefasst:

  • Frühzeitig planen
  • Gepäck am besten mal Probefahren
  • Ruhig auch Platz für das eigene Hobby einräumen (Fotografieren, Lesen, etc.)

Wie viel Gewicht darf dein Gepäck haben?

Du bekommst einen guten Überblick über dein Gepäck, wenn du alles nebeneinander bereitlegst. So siehst du, was du hast, was noch fehlt oder was zu viel ist. Wenn du das fertige Gepäckstück auf eine Personenwaage legst, kannst du am besten einschätzen, ob du es für die gesamte Tour stemmen kannst. Eine Angabe für das Gewicht festzulegen, ist wirklich schwierig. Brauchst du eine Campingausrüstung? Dann wird dein Gepäck natürlich eher umfangreicher und schwerer. Für fünf Tage brauchst du mehr als für zwei. Du hast eine Profifotoausstattung, die unbedingt mit von der Partie sein soll? Die wiegt dann eben auch etwas mehr.

Die meisten Fahrradreisenden sind mit um die 20kg Gepäck gut ausgestattet, wenn die Versorgung mit Lebensmitteln unterwegs gesichert ist. Mit Zelt, Schlafsäcken und Campingkocher können aber durchaus 30 bis 40 kg zusammenkommen.

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Die gute Nachricht: Fahrräder bieten eine Menge Stauraum: Lenkertaschen mit Klarsichtfach für Kartenmaterial und Handy , Gepäckträgertaschen, und Lowrider, also kleine Gepäcktaschen, die vorne an der Gabel befestigt werden. Rucksäcke gibt es auch noch. Das Gepäck in kleineren Taschen gleichmäßig über das Fahrrad zu verteilen, verbessert die Stabilität und die Fahreigenschaften des Fahrrads erheblich. Aber bevor du dich nun fröhlich an die Arbeit machst und verschiedene Taschen befüllst – eine kleine Ausnahme gibt es: wenn du samt Fahrrad in Zügen oder auf Fähren reisen willst, hast du eine ganze Menge einzelner Gepäckstücke, die du tragen musst. Hier sind wenige größere Teile einfacher zu handhaben.

Ein Sonderfall ist ein Rucksack: Auch wenn man ihn nicht mehr unbedingt zum Verstauen benötigt, ist er immer praktisch und bedeutet mehr Freiraum für spontane Ausflüge. Besonders hilfreich ist natürlich ein Rucksack mit Trinksystem, mit dem du dann auf einen Trinkflaschenhalter getrost verzichten kannst. Und so schön und gut erhalten dein alter Schulrucksack auch ist – für eine Radtour lässt du ihn besser zu Hause. Wir gehen davon aus, dass du aufrecht zur Schule gelaufen bist, außer vielleicht nach dem Mathetest. Auf dem Fahrrad sitzt du mehr oder weniger nach vorne geneigt. Ein Wander-, oder sonstiger Rucksack wird daher schnell unbequem, denn er ist für einen geraden Rücken gemacht. Fahrradrucksäcke sitzen komfortabler, die Träger schränken dich nicht ein, außerdem sind die Rückenpartien der Rucksäcke mit diversen Belüftungssystemen versehen, so musst du nicht mit schweißnassem Rücken unterwegs sein. Bei den Taschen sind Modelle von Ortlieb und Vaude beliebt, Rucksäcke können wir von den Marken EVOC, Cube und Deuter empfehlen.

Noch mal in der Übersicht:

  • Je nach Gepäckaufkommen: Low-Rider-Taschen und Gepäckträgertaschen
  • Lenkertasche als sinnvoll einsetzbarer Stauraum und für die Reisekarten, Handy und Wertsachen
  • Rahmentasche oder Satteltasche für Werkzeug und Co.
  • Gut belüfteter Rucksack, am besten mit Trinksystem

Vorbereitung des Bikes

Natürlich das A und O jeder größeren Fahrradtour ist die Überprüfung des Bikes. Die Radreise zu starten ohne zumindest nochmal den Reifendruck zu checken, die Kette zu ölen und Bremsen sowie Schaltung auf korrekte Funktionsweise zu kontrollieren wäre einfach nur dämlich und führt schnell dazu, dass der ausgedehnte Ausflug zum Kurztrip mit teurer Rückreise wird. Deswegen lieber nochmal einen Nachmittag Zeit nehmen, und schön beim Bierchen das Fahrrad mal von Grund auf durchchecken.

Besonders wichtig:

  • Luftdruck überprüfen
  • Bremsen auf optimale Bremsleistung prüfen
  • Alle Schrauben müssen fest sitzen

Bekleidung

Bei der Fahrradbekleidung wird es schon etwas interessanter. Na klar, deine Bike Wear ist hauptsächlich abhängig von Temperatur und Wetter, und wir wollen dich natürlich nicht davon abhalten, auch im Winter eine Mehrtagestour zu starten. Aber gehen wir mal von relativ sonnigem, mild-warmem Wetter aus, bei dem der Ottonormalverbraucher am ehesten seinen Astralkörper auf das Bike schwingt. Unabhängig vom Wetter: Der Helm muss mit, und gehört ab Minute 1 auf den Kopp. Fahrradhandschuhe sind bei Abschnitten durchs Gelände immer eine gute Wahl, und machen die meist noch kälteren Morgenstunden etwas erträglicher. Für den unschönen Fall regnerischen Wetters ist natürlich eine komplette Regenausstattung ein Muss. Regenjacke und Regenhose, am besten aus atmungsaktiven Material mit ordentlicher Wassersäule wie zum Beispiel Gore-Tex, sind hier ganz klar zu empfehlen, während die schnell angezogenen Rainlegs für kurze Schauer ausreichen. Für die Fahrradschuhe (die man natürlich gleich anzieht) kann man über regendichte Gummiüberzieher nachdenken, um trockenen Fußes am Ziel anzukommen. Ansonsten: Reichlich Funktionswäsche, Radhosen und Trikots, Fleece-Sweatshirts und vielleicht auch ein paar „normale“ Klamotten und Schuhe, wenn du abends in der Bar nicht komisch angeschaut werden möchtest.

Kurz zusammengefasst:

  • Regenjacke und -hose, Überzieher für die Schuhe bei Bedarf
  • Fahrradschuhe und ein Paar Straßenschuhe
  • Fahrradhandschuhe
  • Radhose (kurz und lang) und Bike-Shorts
  • Trikot (lang- und kurzarm), am besten mit praktischem Reißverschluss
  • Fleece-Shirt und Pullover (hält warm und spart Gewicht)
  • Leichte Weste für kühlere Abfahrten
  • Buff oder Head-Gator, falls es kälter wird
  • Socken und Unterhosen (je nach persönlichem Verschleiß)
  • Sonst noch: Normale Straßenklamotten, Mütze, Sonnenbrille, Badehose (für die schnelle Abkühlung)

Werkzeug für unterwegs

Die vielleicht wichtigsten Utensilien, für die man im Gepäck Platz schaffen sollte, sind mit Sicherheit ein paar kleine, feine Werkzeuge, die dir helfen dein Fahrrad unterwegs nach einer Panne wieder flott zu bekommen. Neben den obligatorischen Sachen wie Ersatzschlauch und Luftpumpe empfehlen wir bei längeren Touren auch Ersatzteile für die Bremse und Schaltung einzupacken, vor allem Seilzüge. Ein Kettennieter ist ebenfalls hilfreich und verrichtet seine Arbeit besser als neumodische Kettenschlösser.

  • Ersatzschlauch und Flickzeug
  • Luftpumpe, am besten CO2-Minipumpe, die den Reifen in Sekundenschnelle vollpumpt
  • Multitool-Werkzeug mit Inbus und Kettennieter
  • Reifenheber
  • Pflegemittel + Lappen
  • Ersatzseilzüge für Bremsen und Schaltung
  • evtl. Pannenspray

Zubehör

Es gibt nicht umsonst so eine unübersichtlich große Auswahl an Zubehörartikeln fürs Bike - das meiste ist auf langen Radreisen oder beim Fahrradurlaub echt nützlich. Andere Sachen sind dagegen Grundvoraussetzung und eigentlich selbsterklärend:

  • Fahrradschloss
  • Trinkflaschenhalter + Trinkflasche (besser: Rucksack mit Trinksystem)
  • GPS-Computer für eine einfachere Wegfindung, sonst: Karten, Karten, Karten.
  • evtl. zusätzliche Beleuchtungskomponenten wie z.B. Stirnlampe

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Sonstiges Zeug

Was man eben noch so braucht:

  • Energieriegel und sonstige Verpflegung für Zwischendurch
  • Handy + Ladegerät
  • Ausweise (Personalausweis, Krankenkarte, Geldkarte … am besten mit Kopie)
  • Kleine Apotheke (Sonnencreme, Erste-Hilfe-Set, Insekten-/Mückenschutz, Kopfschmerztabletten, Durchfallmittel, Desinfektionsmittel)

Tipps zum Gewicht sparen

Ist dir bei den bisher aufgelisteten Teilen schon leicht schwindlig geworden und du überlegst, die Tour lieber mit einem Vierzigtonner zu fahren? Keine Sorge, wir haben auch noch ein paar Ideen, die dir Gepäck und Gewicht sparen.

  • GPS statt Reiseführern und Karten
  • Fleece-Stoffe sind leichter und trocknen schnell
  • Selbst bei einfachen Kleidungsstücken wie T-Shirts - einfach mal abwiegen, es erwarten dich mitunter gewaltige Gewichtsunterschiede
  • Eine Tube Handwaschmittel ist leichter und kleiner als ein Wechselpullover, Shampoo wirkt übrigens auch bei verschwitzten Klamotten Wunder!
  • Seife statt Duschgel
  • Hose mit abnehmbaren Hosenbeinen statt kurz + lang
  • Für die Leseratten - E-Book-Reader
  • Die wenigsten machen ihre Fahrradtour alleine! Sprecht euch ab! Zwei Luftpumpen? Zwei Handyladegeräte? Zwei mal Zahnpasta? Völlig unnötig!
  • Fülle deine Flaschen unterwegs mit Leitungswasser

Abgesichert auf Tour - dank hepster

So eine Radreise ist eine tolle Sache, zumindest so lange alles nach Plan läuft. Wenn nicht, kann es unschön werden. Kann...muss aber nicht. Wenn du noch ein kleines bisschen Vorbereitung in deine Absicherung steckst, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Überprüfe zunächst deine Krankenversicherung. Du hast eine private Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung? Pack die Versichertenkarten ein! Die Versicherungsexperten von hepster bieten auch eine Unfallversicherung an, die weltweit die Bergungs- und Transportkosten übernimmt und zusätzlich zu deiner Krankenversicherung die hohen Folgekosten bei Unfällen auch nach der Behandlung (z.B. Haushaltshilfe, Reha, Invaliditätsleistungen) trägt.

Du solltest deinen Tourbegleitern auch mitteilen, wo sich deine wichtigsten Dokumente befinden, nur so lässt sich im Falle eines Falles schnelle Hilfe organisieren! Die Tour soll ins Ausland gehen? Überprüfe die Leistungen deiner Versicherungen dort! Fahrradtouren in die Berge sind ein Sonderfall! Hier ist oft die Bergrettung gefragt, Infos dazu bekommst du beim Alpenverein.

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Aber nicht nur du, auch dein Fahrrad braucht für eine Fahrradtour die eine oder andere Extrawurst! Wenn du eine Hausratversicherung hast, ist dein Bike möglicherweise mitversichert. Hier solltest du unbedingt bei der Versicherungsgesellschaft nachfragen, unter welchen Voraussetzungen dein Fahrrad versichert ist gegen Unfallschäden, Pannen oder Diebstahl. Und wenn ja, in welcher Höhe- gilt der Anschaffungswert oder der Zeitwert? Denn das kann große Unterschiede in der Leistung der Versicherung ausmachen.

Die ganze Versicherei ist dir zu blöd? Du hast keine Lust, stundenlang in der Warteschleife deiner Versicherungsgesellschaft zu hängen, um dann mit vagen Aussagen des Call Centers abgespeist zu werden? Hier haben wir noch einen ganz besonderen Tipp für dich auf Lager. Schau dir doch einfach mal die flexiblen Versicherungspakete von hepster an. Hier bekommst du Versicherungen im Miniformat, die dich perfekt absichern, und das genau für die Dauer der Reise, und mit exakt den Leistungen, die du brauchst.

Wenn du ein abenteuerlustiger Mensch bist, ist es vielleicht sinnvoll, die Versicherungen bei hepster dauerhaft abzuschließen. So genießt du deinen Schutz jeden Tag, egal wann, egal wo. Du kannst die Versicherungen aber auch für nur einen, zwei oder drei Tage buchen. Außerdem gibt mit Bike Assist bzw. E-Bike Assist zwei Versicherungen, die dich und dein Fahrrad im Falle einer Panne oder eines Unfalls für den gewählten Zeitraum mit Leistungen wie 24-Stunden-Soforthilfe, Fahrradrücktransport, Übernahme der Kosten für ungeplante Übernachtungen, Beschaffung eines Ersatzrads und so weiter absichern. Je nach Anspruch gibt es eine Basis-, eine Premium-, und eine Superior-Versicherung, die Leistungen werden mit steigender Kategorie natürlich immer besser. Außerdem kannst du bei hepster andere Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel deine Kamera versichern.

Die Versicherungen abzuschließen ist kinderleicht, eigentlich braucht es nur ein paar Klicks im Internet, fertig! Keine langen Beratungsgespräche, alle Leistungen und die wenigen Ausschlüsse sind transparent auf der Website dargestellt. Außerdem bietet hepster eine rund um die Uhr erreichbare Hotline, die dir im Schadensfall weiterhilft.

So kannst du mit dem angenehmen Gefühl zu deinem Fahrradabenteuer aufbrechen, dass so wirklich und wahrhaftig an alles gedacht ist!

Vorbereitung geführte Touren

Bei geführten Touren gilt es, zusätzlich zu den eigenen Vorbereitungen sich auch bestens auf den Tourenverlauf vorzubereiten. Deswegen solltest du folgende Dinge beachten, bevor du dich auf den Weg machst:

  • Den Tourenführer nach wichtigen Details fragen: Räder zum Ausleihen? Detaillierte Routen? Ist ein Fahrradmechaniker bei der Tour dabei? etc.
  • Buche so früh wie möglich! Das erleichtert den Organisatoren die Planung und sichert dir bei den immer beliebter werdenden Radreisen einen Platz und ein Hotelbett.
  • Guter Fitnesszustand: Du musst kein Profi sein, aber in ordentlicher körperlicher Verfassung. Orientiere dich an den Tageskilometern und Schwierigkeitsgraden
  • Zeit nehmen: Ruhig etwas früher zum Treffpunkt gehen, und nach der Tour oder dem Urlaub nicht gleich wieder ins Flugzeug steigen. Das hilft deinem Körper und du kannst die Natur besser genießen.
  • Räder zum Ausleihen gründlich inspizieren: Logisch! Haben die Veranstalter ein Bike in meiner Größe? Sind die Reifen / Bremsen in Ordnung? Sonstige Macken?
  • Fix und fertig gebuchte Touren sind oft nicht gerade Schnäppchen. Für den Fall, dass dir etwas dazwischenkommt ist eine Reiserücktrittsversicherung ein absolutes Muss!
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