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Cannondale F-Si 2019: Die 10 wichtigsten Fakten zum neuen XC-Racer

Mai 24, 2018
Cannondale F-Si 2019: Die 10 wichtigsten Fakten zum neuen XC-Racer

Die notorischen Neuerfinder von Cannondale haben ein gut gehütetes Geheimnis gelüftet und endlich das runderneuerte Cross-Country Mountainbike F-Si vorgestellt. Für die Entwicklung haben Cannondale sich einige der besten Mountainbiker der Welt ins Boot geholt und so strotzt das F-Si nur so von modernster MTB-Technik. An vorderster Front steht die brandneue Lefty-Gabel Ocho, eine verbesserte Geometrie und ein Rahmen von dem Cannondale behauptet, er wäre noch leichter als der superleichte Vorgänger. Wir stellen dir das neue Hardtail mit den 10 interessantesten Highlights vor, die es zu einem absoluten Must-Have für die kommende Saison machen.

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1. Von Anfang an eine ganz andere Liga

Als das erste F-Si 2015 vorgestellt wurde, konnte es dank seines beinahe unheimlich leichten Rahmens, der einseitigen Lefty-Gabel und der grenzgängerischen Fahreigenschaften direkt den Cross-Country Markt aufmischen. Von der neuen 2019er Generation versprechen die Tüftler von Cannondale, dass sie alle Spezialitäten des Vorgängers übernommen und eine ganze Menge Verbesserungen obendrauf gepackt haben. Ganz bescheiden verkünden die Amerikaner, dass dabei nichts weniger herausgekommen ist, als das ultimative „Renn-Hardtail“.

2. Jetzt noch leichter...

Wir hielten es ja kaum für möglich, aber der F-Si Hi-Mod Rahmen mit seinen federleichten 900 Gramm ist noch einmal 80 Gramm leichter als sein Vorgänger. In Kombination mit neuen Ocho Gabel liegt die Gewichtseinsparung bei strammen 300 Gramm. Unterm Strich haben wir es hier mit dem leichtesten Hardtail-MTB Rahmen zu tun, mit dem Cannondale uns jemals beglückt hat.

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3. ... und noch steifer!

Außerdem lassen die Amerikaner verlauten, dass das F-Si 2019 auch in Sachen Steifigkeit den Vorgänger überrundet. Festigkeit und Ansprechverhalten wurden zugunsten verbesserter Kontrolle nachgebessert und sorgen ganz nebenbei für weniger Ermüdung. Die verbesserte Steifigkeit verdankt das F-Si der proprietären BallisTec Carbon Technologie. Sie ermöglicht es, den Rahmen an exakt den richtigen Stellen zu versteifen, an anderen Stellen aber eben wieder flexibel zu machen.

4. Die weltweit erste einseitige Gabel ohne Doppelbrücke

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Man darf ruhig darüber streiten, was nun DAS Highlights am neuen F-Si ist, aber eigentlich ist die Sache klar - die einseitige Singe-Crown Gabel Ocho. Cannondale lässt verlauten, dass mit der neuen Lefty Gabel noch einmal 250 Gramm im Vergleich zur älteren Carbongabeln eingespart werden konnte. So haben wir es mit nichts weniger als der leichtesten Federgabel der Welt zu tun. Aber die Gabel ist nicht nur ein Federgewicht, im Gegensatz zu ihren Vorgängern überzeugt sie auch noch mit mehr Steifigkeit.

5. Geschmeidiger wird’s nicht

Außerdem sucht die Ocho Lefty auch in Sachen Fahrverhalten ihres Gleichen. Das behauptet zumindest Cannondale. Ein dreiseitiges Nadellager ist eben unerreicht, wenn die Konkurrenz auf Kunststoff herumrutscht. Zusätzlich kommt die Gabel ohne Ruckeln aus, und das selbst unter Druck, volle Kontrolle über dein Bike ist so garantiert.

6. Verbesserte Rahmengeometrie

Neues Bike, verbessertes Fahrgefühl. Cannondale hat die OutFront Geometrie und den Ai-Hinterbau in einen Topf geworfen, gut umgerührt und daraus den leichtesten, geschmeidigsten, leistungsfähigsten und schnellsten XC Rahmen auf dem Markt gegossen. So zumindest die beinahe schon dreiste Behauptung. Der 69° Lenkwinkel in Kombination mit dem verlängerten Gabelversatz der Lefty Ocho und den auf 427mm verkürzten Kettenstreben soll für mehr Stabilität bei Abfahrten sorgen und bissige Beschleunigung für schwierige Passage im Stehen bei voller Wendigkeit bringen.

7. Platz für viel Gummi

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Der asymmetrische Hinterbau mit seinen superkurzen 427mm bietet ausreichend Platz für 2,35“ Laufräder. Hier begibt sich das F-Si eindeutig auf Trail Bike-Territorium und eröffnet dir noch mehr Möglichkeiten, das XC-Radl ganz nach deinem Gusto aufzumotzen. So viel Platz funktioniert natürlich selten ohne Kompromisse, Cannondale bleibt deswegen dem Konzept, den gesamten Antrieb asymmetrisch 6 mm nach rechts zu verschieben, treu, auch mit 148 mm Naben. An der Kurbel wurde zusätzlich eine längere Spindel notwendig.

8. Schnellere Steckachsen

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Dank der neuen Mavic Speed Release Schnellspann-Steckachsen am Hinterrad kann das Laufrad wie mit einem Schnellspanner schneller und unkomplizierter gewechselt werden. Genormte 148x12 Naben passen, sämtliche modernen Achsen-Standards werden somit erfüllt. Vorne hat Cannondale ebenso tief in die Trickkiste gegriffen und einen Schnellspanner für die vordere Bremse eingeplant. Damit wurde ein altbekanntes Problem mit der Lefty Gabel elegant gelöst.

9. Gefällt dank kragenloser Sattelstütze

Cannondale hat dem F-Si eine kragenlose Sattelstütze gegönnt: Der Klemmpunkt wurde hier extratief angesetzt, so bleibt die Sattelstütze flexibel auch wenn du im Sitzen fährst. Die SAVE-Micro-Suspension verbessert den Sitzkomfort, denn sie macht den Hinterbau flexibel in der Vertikalen und schluckt so fleißig Erschütterungen. Dazu wird noch eine verbesserte Carbonfaserstruktur im Sitzrohr in den Ring geworfen, die es biegsamer macht und die die Kontrolle verbessert.

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10. Das Kleingedruckte: Die Modelle, der Preis und die Verfügbarkeit

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Insgesamt sechs Modelle des neuen Cannondale F-Si werden ab Mitte Juni in den Läden stehen. Kurz ein paar Worte zur Ausstattung: Die Lefty Ocho in Carbon gibt es exklusiv an den beiden High-Mod Bikes, sonst herrscht Aluminium vor. Ansonsten setzt Cannondale ausnahmslos auf 12-fach Antriebe von SRAM, die neue XC-Kombi von Schwalbe Racing Ray/Racing Ralph sowie breite 760 mm Lenker.

Das Topmodell 29 F-Si High-Mod Worldcup kommt mit XX1 Eagle, Level Ultimate und Enve M525 Carbonlaufrädern für schlappe € 8.499. Den preislichen Einstieg bildet ab Juli das Carbon 5 für € 1.999, allerdings ohne Ocho Lefty. Die gibt es ab 2.799€ und dem F-Si Carbon 4.

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