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Fahrrad verkaufen

Kleine Radfahrer ganz groß: Umfangreiche Kaufberatung für Kinderfahrräder

März 02, 2018
Kleine Radfahrer ganz groß: Umfangreiche Kaufberatung für Kinderfahrräder

Das erste eigene Fahrrad in die Hände gedrückt zu bekommen– was für ein Ereignis! Es schmeckt nach Freiheit und Unabhängigkeit! In den ersten Jahren lernt dein Kind viele lebensnotwendige Fähigkeiten von dir, sprechen, laufen oder schwimmen gehören dazu. Fahrradfahren ist nicht unbedingt lebensnotwendig, bereichert und erleichtert den Alltag aber sehr. Es trainiert Muskeln und Gleichgewichtssinn, umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr und motorische Fähigkeiten.

Mit ein bisschen Übung und der richtigen Ausstattung ist es eigentlich auch gar nicht so schwierig, Kindern das Radeln und das richtige Verhalten im Straßenverkehr beizubringen. Aber zunächst braucht dein Kind einen fahrbaren Untersatz. In der riesigen Auswahl an Angeboten das richtige Fahrrad für dein Kind zu finden, ist gar nicht so einfach. Es gibt vieles zu bedenken, die Größe muss stimmen, eine sinnvolle Ausstattung ist wichtig, der Preis muss ins Budget passen, den Kindern selbst ist oft die Optik wichtiger als alles andere.

Wir verraten dir alles was du wissen musst um dein Kind von den ersten Fahrversuchen an zu begleiten. Zuerst stellen wir dir vor, was die Hersteller sich für deinen Nachwuchs alles ausgedacht haben, nach Größen und Altersgruppen sortiert. Danach findest du wertvolle Tipps zur Anschaffung von Kinderfahrrädern, zur Ausstattung und zum Zubehör. Außerdem verraten wir dir worauf es bei den ersten Trainingsrunden ankommt und was wichtig ist für die Sicherheit Rad fahrender Kinder.

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Laufräder | 12" Räder | 16" Räder | 20" Räder | 24" Räder | 26" Räder | Ausstattung

Die Größe muss stimmen!

Wichtiger als alles andere ist bei Kinderfahrrädern die Größe. Sie wird in Zoll angegeben. Im Gegensatz zu Erwachsenenfahrrädern wo die Größe des Rahmens angegeben wird, beziehen sich bei Kinderfahrrädern die Größen auf den Durchmesser der Räder. Laufräder bekommst du in 8“ oder 10“. Ab 12“ haben die Räder dann häufig schon Pedale und sind „richtige, echte“ Fahrräder.

Wundere dich übrigens nicht, wenn dein Kind die eine oder andere Fahrradgröße überspringen kann. Zum einen wachsen Kinder in Schüben und es kann sein, dass sie während eines Winters eine komplette Größe verwachsen. Außerdem sind Sattel und Lenker höhenverstellbar, so kann das Fahrrad immer wieder an den Fahrer angepasst werden. Dadurch kann häufig eine Größe überbrückt werden und du sparst eine Menge Geld.

Größentabelle

Welche Größe aktuell zu deinem Kind passt, richtet sich eher nach der Körpergröße als nach dem Alter des Kindes, die Altersangaben sind daher nur als grobe Richtlinie gedacht. Welche Größe passt kannst du dieser Übersicht entnehmen.

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Schrittlänge ermitteln

Einige Hersteller geben auch die Schrittlänge an um die Größe zu ermitteln. Das ist nicht ganz abwegig, schließlich sind bei jedem Menschen die Körperproportionen etwas anders und ein Fahrrad, vor allem ein Kinderfahrrad, muss zur Länge der Beine passen.

Du brauchst nichts weiter als ein Bilderbuch und einen Meterstab. Das Kind muss gerade stehen und das Buch zwischen die Beine klemmen. Schiebe das Buch so weit es bequem möglich ist nach oben. Nun musst du nur noch vom Boden bis zur Oberkante des Buches messen. Schon kennst du die Schrittlänge.

Allgemeine Tipps zur Größe

Generell fährt ein Kind leichter auf einem Fahrrad das etwas zu klein ist. Ein zu großes Fahrrad kann deinem Kind für alle Zeiten die Freude am Fahrradfahren verderben! Kleine Fahrräder sind leichter, mit weniger Gewicht kommt ein Kind besser zurecht. Je größer das Fahrrad ist, desto höher liegt auch der Schwerpunkt, damit wird es schwieriger das Fahrrad auszubalancieren. Nicht zuletzt ist der Fallweg von einem kleinen Fahrrad bis zum Boden geringer, Stürze haben seltener schwere Folgen.

Ob das Fahrrad passt, siehst du den Beinen deines Kindes an. Bei Laufrädern müssen die Kinder mit beiden Füßen bequem auf den Boden reichen während sie im Sattel sitzen, denn nur so können die Kinder sich kraftvoll abstoßen. Bei Fahrrädern müssen die Kinder mit den Fußballen den Boden erreichen wenn sie im Sattel sitzen. Die Oberschenkel sollen aber beim Treten höchstens in eine waagerechte Position hochgezogen werden. Bewegen sich die Beine in der höchsten Position höher, dann ist das Fahrrad zu klein.

Der sicherste Weg zu einem passenden Kinderfahrrad führt eigentlich in den Laden einer unserer Fachhändler. Du wirst dort bestens beraten und dein Kind kann Fahrräder testen. Du solltest den richtigen „Sitz“ des Fahrrads regelmäßig überprüfen und anpassen.

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Erste Fahrversuche auf dem Laufrad

Sie sehen ja wirklich allerliebst aus –winzige Kerlchen auf einem Laufrad. Allerdings haben sie nach wenigen Übungsrunden gehörig Geschwindigkeit drauf und erfordern ein wachsames Auge seitens der Eltern.

Damit Anschiebebewegung und das Lenken in sicherer Umgebung geübt werden können, gibt es schon für die ganz Kleinen Rutschfahrzeuge wie das PukyLino von Puky. Es eignet sich für Kinder ab ungefähr einem Jahr, sicheres Stehen ist Voraussetzung, das ist schon alles. Die vier kippsicheren Räder sind extra-leise, denn das PukyLino ist zum Gebrauch in der Wohnung gedacht. Dort können die Zwerge ihre allerersten Runden drehen, fernab von allem Verkehr und sich daran gewöhnen, wie es sich anfühlt zu fahren, statt gefahren zu werden.

Das Puky Wutsch ist für etwas größere Kinder, es hat ebenfalls vier Räder und eignet sich für drinnen und draußen, sollte aber nur auf Flächen gefahren werden, wo die Kinder nicht in die Nähe von Autos geraten. Wenn du außerhalb der Wohnung mit Kind und Fahrzeug unterwegs bist, sorgt ein Helm für zusätzliche Sicherheit. Mit ungefähr zwei Jahren wird das Rutschfahrzeug dann uninteressant, es wird Zeit für das erste Zweirad. Ohne Pedale schieben die Kinder sich mit den Füßen vorwärts, daher sollte das Rad so klein sein, dass sie mit beiden Füßen den Boden gut erreichen.

Ein Laufrad sollte möglichst leicht sein, die Kinder kommen besser damit zurecht, außerdem kannst du das Rad so problemlos nach Hause tragen wenn dein Kind keine Lust mehr hat – das kommt vor! Ein Laufrad schult den Gleichgewichtssinn und die Motorik, die Stützräder am ersten Fahrrad werden dadurch überflüssig. Die Kurzen sollten nie ohne Schuhe Laufrad fahren, denn da auch mit den Füßchen gebremst wird, wären Verletzungen vorprogrammiert. Es gibt Laufräder mit und ohne Handbremse. Wir würden auf jeden Fall zu einem Laufrad mit Handbremse raten. Wenn dein Kind anfangs lieber mit den Füßen bremst – bitte! Aber wenn es größer wird, kann es das Bremsen per Hand üben.

Die Sättel sehen an Laufrädern meist seltsam schmal aus, das ist aber nicht unbequem, sondern voll beabsichtigt. Denn nur so können die Kinder ohne scheuernde Reibung die Laufbewegung ausführen. Mit dem Laufrad legst du einen wichtigen Grundstein für das spätere Verhalten deines Kindes im Straßenverkehr. Was dabei wichtig ist haben wir für dich zusammengefasst, du kannst es in dem Artikel „Sicher im Straßenverkehr – Kinder auf dem Rad“ nachlesen.

Checkliste Laufrad

  • richtige Größe
  • gepolsterter Lenker, weiche Griffe
  • schmaler Sattel
  • breite Reifen

Sinnvolles Zubehör

  • Helm – niemals ohne!
  • Trageriemen – damit kannst du dir das Rad wie eine Tasche umhängen, wenn der Nachwuchs nicht länger fahren will.

Zum Marktplatz > Alle Kinderlaufrad Angebote entdecken

12“-Kinderfahrräder

Mit einem 12“-Fahrrad fängt der Fahrspaß richtig an, für alle Kids von ungefähr 85-100cm Körpergröße kann es mit dem Fahrradfahren so richtig losgehen. Wenn dein Kind schon an das Fahren auf dem Laufrad gewöhnt ist, muss es eigentlich nur noch das Pedalieren üben. Dafür reicht es meist die Stützräder die bei vielen Mini-Fahrrädern mitgeliefert werden für ein Stündchen am Fahrrad zu lassen, bis die Zwerge sich an das Treten und die neue Radgröße gewöhnt haben. Danach brettern viele Kids auch ohne Stützräder los, denn die Balance halten und lenken können sie ja längst.

12“-Fahrräder verzichten auf unnötigen Schnickschnack, eine Gangschaltung würde die Kurzen nur überfordern, eine Beleuchtungsanlage zusätzliches Gewicht bedeuten. Sinnvoll sind auf jeden Fall Schutzbleche, durch die Pfützen macht doch so viel mehr Spaß als um die Pfützen...

Achte außerdem darauf, dass das Fahrrad einen Kettenschutz hat, so verfangen sich Kleider nicht in der Kette.

Checkliste 12" Kinderfahrrad

  • passende Größe
  • eine Handbremse, eine Rücktrittbremse
  • Schutzbleche
  • Kettenschutz
  • bequemer Sattel
  • gepolsterter Lenker, weiche Griffe
  • tiefer Einstieg
  • breite Reifen

Sinnvolles Zubehör

  • Helm – logisch!
  • Fahrradhandschuhe
  • Wimpel - damit werden die Kinder zwischen parkenden Autos besser gesehen.
  • Sitze für Puppen und Teddys – gemeinsam macht es doch noch mehr Spaß!
  • Lenkerkörbe – was mit muss, muss mit!

Zum Marktplatz > Alle Kinderrad 12" Angebote entdecken

16“-Kinderfahrräder

Für Radler von ca 110-120 cm Körpergröße eignen sich am besten 16“-Fahrräder (14" ist eine Zwischengröße, die nur selten von Herstellern angeboten wird). An der Ausstattung ändert sich im Vergleich zum 12“-Fahrrädern nicht viel, sie werden allerdings selten mit Stützrädern geliefert. Falls du den Eindruck hast, dein Kind würde von einigen Übungseinheiten mit Stützrädchen profitieren, ist es kein Problem einzeln welche zu bekommen. Einige Fahrräder haben bereits in dieser Größe einen Gepäckträger, das ist natürlich ausgesprochen praktisch für den Transport von allerlei wichtigem Krimskrams. Nun wird es auch langsam Zeit, Kinder an sicheres Verhalten im öffentlichen Verkehr zu gewöhnen. Tipps dazu findest du in unserem Artikel Kinderleichtes Fahrvergnügen.

Checkliste 16" Kinderfahrrad

  • passende Größe
  • eine Handbremse, eine Rücktrittbremse
  • Schutzbleche
  • Kettenschutz
  • bequemer Sattel
  • gepolsterter Lenker, weiche Griffe
  • tiefer Einstieg
  • breite Reifen

Sinnvolles Zubehör:

  • Helm – ist ja klar!
  • Fahrradkorb – wenn ein Gepäckträger vorhanden ist eine sehr praktische Sache.
  • Sitze für Puppen oder Stofftiere – das Radfahren macht gleich noch mal so viel Spaß, wenn kuschelige Kumpels mit von der Partie sein können.
  • Trinkflasche

Zum Marktplatz > Alle Kinderrad 16" Angebote entdecken

20“ Kinderfahrräder

In 20“ bekommst du neutrale Kinderfahrräder ebenso wie erste Mountainbikes. Wir raten eher zu einem neutralen Rahmen – also einem Fahrrad, das die Form eines Damenrades hat (du musst deinen Jungs ja nicht verraten, dass das so heißt!), warum kannst du in dem Abschnitt über Rahmenformen nachlesen. Auch wenn die Kinder finden, sie sind jetzt mit 120-135 cm schon groß - sie fahren auf einem solchen Kinderfahrrad sicherer, und wir finden: Sicherheit hat Vorrang vor cooler Optik!

Kinderleichtes Fahrvergnügen bieten Einsteiger-Gangschaltungen. 20“-Kinderfahrräder haben oft noch eine Handbremse und eine Rücktrittbremse, es gibt aber auch schon Modelle mit zwei Handbremsen. Die Bremswirkung ist die gleiche, wichtig ist, dass dein Kind gut mit den Bremsen zurechtkommt. Da die Fahrräder noch einiges an Stürzen mitmachen werden reduziert eine abgespeckte Ausstattung die Anfälligkeit des Kinderfahrrads.

Checkliste 20" Kinderfahrrad

  • Bremssystem, das dein Kind sicher bedienen kann
  • Schaltung mit der dein Kind gut zurechtkommt
  • eventuell Ausstattung nach StVO
  • Rahmen, der eine aufrechte Körperhaltung ermöglicht

Sinnvolles Zubehör

  • Helm – sagten wir ja bereits.
  • Klemmleuchten - wenn keine Lichtanlage vorhanden ist.
  • Lenkerkorb
  • bunte Hupen oder Speichenclips.
  • Trinkflasche.

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24“ Kinderfahrräder

Jugendfahrräder in 24“ eignen sich für Menschen mit 135 bis 145cm Körpergröße und stehen Erwachsenenfahrrädern in nichts nach. Du bekommst sie mit einfacher und preisgünstiger Ausstattung oder mit sämtlichen Raffinessen – ganz nach Geschmack. Scheibenbremsen, Federgabeln, viele Gänge – gibt es alles, es ist aber wichtig, die Kinder nicht mit technischer Ausstattung zu überfordern, die sie noch nicht bedienen können. Spätestens mit einem 24“-Jugendbike muss dein Kind sich entscheiden, ob es bei einem neutralen Rahmen bleiben möchte oder ein spezialisiertes Rad bevorzugt. Es gibt Jugend-Rennräder, Jugend-Mountainbikes, Trekkingfahrräder für Jugendliche – für jedes Vorhaben das optimale Bike!

Viele Fahrräder haben nun keine Rücktrittbremse mehr, stattdessen gibt es zwei Handbremsen. Außerdem haben fast alle Fahrräder eine Gangschaltung. Es gibt völlig unkomplizierte 3-Gang-Nabenschaltungen, 7-, oder 8-Gangschaltungen mit Drehgriff oder vielgängige Kettenschaltungen. Welches System das passende ist, hängt von der Nutzung des Jugendfahrrads ab, du solltest eine Schaltung wählen, mit der dein Kind problemlos zurechtkommt.

Checkliste 24" Kinderfahrräder

  • verkehrssicher nach StVO
  • Gangschaltung die dein Kind sicher beherrschen kann
  • zwei Handbremsen oder eine Handbremse und Rücktritt – die Bremsen müssen sicher bedient werden können!
  • Fahrradart ganz nach Geschmack

Sinnvolles Zubehör

  • Helm – egal wie groß der Kopf ist, ein Helm gehört unbedingt drauf!
  • Fahrradkorb oder Fahrradrucksack
  • Trinkflasche
  • Fahrradcomputer – Kinder finden es äußerst spannend die Geschwindigkeit und die gefahrenen Kilometer zu dokumentieren.

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26“ Jugendfahrräder

Im Grunde ändert sich bei einem 26“-Fahrrad nichts außer der Größe. Ein 26“-Bike ist die letzte Vorstufe zu einem Erwachsenenrad. Es eignet sich ab ca. 145 cm Körpergröße, auch manche Erwachsene fahren 26“-Fahrräder. Da es wahrscheinlich wesentlich länger genutzt wird als seine Vorgänger ist gute Qualität und perfekte Passform besonders wichtig.

Checkliste 26" Jugendfahrrad

  • verkehrssicher nach StVO
  • gute Qualität – es wird länger gefahren als ein kleineres Fahrrad
  • Rahmen, der eine angenehme Fahrhaltung zulässt
  • bequemer Sattel

Sinnvolles Zubehör

  • Helm – immer!
  • Trinkflasche
  • Schloss
  • Fahrradrucksack

Das restliche Zubehör - von Vollausstattung bis eigentlich gar nichts -hängt von der Nutzung ab.

Zum Marktplatz > Alle Kinderrad 26" Angebote entdecken

Alles im richtigen Rahmen

Ein gutes Kinderfahrrad braucht eine kindgerechte Rahmengeometrie. Unsere Top- Hersteller wissen das und verkleinern nicht einfach ihre Erwachsenenfahrräder, sondern achten auf die Bedürfnisse der Kinder. Besonders wichtig ist ein möglichst tiefer Einstieg, ein Oberrohr würde die Kinder nur daran hindern bequem auf-, und absteigen zu können. Der tiefe Einstig verhindert außerdem so manchen schweren Unfall, denn die Kids können schnell abspringen wenn sie die Balance verlieren und sie fallen nicht auf das Oberrohr. Auch wenn die Nachwuchspiloten gerne ein ultracooles Mountainbike hätten – mit einem Bike mit Citybikerahmen sind sie sicherer unterwegs. Die Sitzposition wird natürlich auch vom Rahmen bestimmt. Auch hier bietet ein solcher Rahmen Vorteile. Die Kinder sitzen nämlich aufrecht, das vergrößert ihr Gesichtsfeld, sie bekommen mehr mit vom Straßenverkehr. Aufrechtes Sitzen schont zudem den Rücken, auch Schultern, Nacken und Arme werden entlastet.

Die meisten kleinen Fahrräder haben die guten, alten Stahlrahmen. Dagegen ist nichts einzuwenden, sie sind stabil und stecken sämtliche Stürze klaglos weg. Da die Bikes klein sind, sind auch die Rahmen klein, allzu viel Gewicht bringen die Kinderfahrräder so nicht auf die Waage, zumal auf Gangschaltung und Beleuchtung in der Regel verzichtet wird.

Natürlich bekommst du auch Fahrräder für kleinere Kinder mit Alurahmen, sogar Laufräder mit Alurahmen haben einige Hersteller im Programm. Sie schlagen allerdings mit deutlich höheren Preisen zu Buche, ob sich das lohnt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn dein Kind viel Zeit auf dem Fahrrad verbringt und schon mit Vergnügen größere Strecken zurücklegt, ist die Investition in ein Alurad sicher eine Überlegung wert. Auch wenn du mehrere Kinder hast und bereits feststeht, dass das Kinderfahrrad oder Jugendfahrrad von mehreren Kindern genutzt werden wird, lohnt es sich besonders auf gute Qualität zu achten.

Für jedes Kind das passende Fahrrad

Welche Art Fahrrad dein Nachwuchs sich aussucht ist eine spannende Frage. Die Fahrräder für kleine Kinder sind von der Rahmenform her neutral gehalten, es gibt auch kaum einen Unterschied zwischen Mädchen-Fahrrad und Jungen-Fahrrad. Warum es sinnvoll ist, dass ein Kind möglichst lange auf einem Fahrrad mit tiefem Einstieg fährt, haben wir ja bereits erläutert.

Allerdings wird spätestens wenn es an die Anschaffung des ersten Jugendrades geht, die Bandbreite an Fahrrädern auf dem Markt größer. Dann muss dein Kind entscheiden, ob es bei einem neutralen Jugendfahrrad bleiben soll, oder ob ein Rennrad, ein Mountainbike oder ein Trekkingfahrrad hermuss. Es gibt auch eher exotische Jugendfahrräder wie Fatbikes in 20“ oder E-Bikes in 24“. Entscheidend sind der Geschmack und der Fahrstil.

In der Preisfrage können wir nur bedingt Hilfestellung leisten, denn es kommt jetzt darauf an, was die Kids wollen, welches Fahrrad ihnen gefällt und wie sie es nutzen. Oft wollen sie ein Fahrrad wie es die Eltern haben, aber es kommt auch vor, dass es auf gar keinen Fall ein Fahrrad wie die Eltern es haben sein darf...

Um hier zu einer Entscheidung zu kommen, mit der alle zufrieden sind, hat sich folgendes Vorgehen bewährt: lege zuerst ein Budget fest. Dann stöberst du mit deinem Kind zusammen auf BikeExchange nach dem richtigen Fahrrad, da du in den Sucheinstellungen die Preisklasse festlegen kannst, bleiben dir unliebsame Diskussionen erspart. Wenn ihr ein Fahrrad gefunden habt, das euren Vorstellungen entspricht, könnt ihr heraussuchen bei welchem Händler in der Nähe das Fahrrad für eine Probefahrt bereitsteht.

Wie viel Geld du investieren solltest hängt davon ab, wie viel das Fahrrad genutzt wird. Je mehr Zeit deine Familie auf dem Fahrrad verbringt, desto mehr wird sich gute Qualität bezahlt machen. Ob das Fahrrad nur gelegentlich gefahren wird, dem täglichen Transport dient oder als Sport-, oder Reisegerät herhält, sollte sich im Preis niederschlagen. Ein wichtiger Aspekt, der bei der Anschaffung bedacht werden muss ist gerade bei einem Kinder-, oder Jugendfahrrad der Wiederverkaufswert. Ein gut erhaltenes Fahrrad, das nach ein oder zwei Jahren zu klein war, kannst du prima weiterverkaufen, zum Beispiel über BikeExchange.

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Wenige oder viele Gänge?

Fahrräder bis 20“ haben meist einen universellen Gang, mit dem Kinder wunderbar fahren können, Gänge auszuwählen würde sie nur überfordern. Einfache Fahrräder ab 24“ haben eine 3 Gang-Nabenschaltung oder eine Kettenschaltung mit Drehgriff. Sie bietet sieben oder acht Gänge, das hängt von der Anzahl der Zahnräder am hinteren Laufrad ab. Diese Schaltungen haben einen Drehschalter der am Lenker an einen Griff anschließt. Diese Schaltungen sind perfekt um den Einsatz verschiedener Gänge zu üben. Dann fällt später der Umstieg auf ein Fahrrad mit einer Kettenschaltung die über zwei Hebel bedient wird und viele Gänge bietet nicht schwer.

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Auch Bremsen will gelernt sein!

Laufräder gibt es noch völlig ohne Bremsen, die Füße werden gegen den Boden gestemmt, das muss reichen. Das zieht oft die Schuhe in Mitleidenschaft, daher sollten kleine Laufradfahrer keine allzu guten, aber geschlossenen Schuhe tragen. Barfuß oder in Sandalen wäre die Verletzungsgefahr zu groß. Spätestens am 12“ Fahrrad gibt es dann eine Handbremse, mit der die Kids das richtige Bremsen üben können. Wenn du ein Kinderfahrrad auswählst, solltest du die Bremse genauer unter die Lupe nehmen. Der Hebelweg darf nicht zu groß sein, schließlich sind die Hände klein und die Finger kurz. Der Bremshebel muss leicht zu ziehen sein, denn allzu viel Kraft haben die Kinder noch nicht. Allerdings dürfen die Bremsen nicht zu stramm eingestellt werden, denn die Kinder müssen erst lernen, die Bremskraft zu dosieren. Eine Bremse mit zu starker Verzögerung würde eine abrupte Vollbremsung begünstigen, im schlimmsten Fall würde das bedeuten, dass dein Kind im hohen Bogen über den Lenker fliegt.

Die meisten Kinderfahrräder haben bis 20“ oder 24“ eine Handbremse und eine Rücktrittbremse. Das ist durchaus sinnvoll, denn mit dieser Kombination kommen die meisten Kinder wunderbar zurecht und können sicher bremsen. 24“-, und 26“-Bikes gibt es aber auch mit zwei Handbremsen. Wenn dein Kind ansonsten sicher radelt, ist dagegen nichts einzuwenden, nur ein wenig Zeit zum Üben musst du eventuell einplanen. Einige höherpreisige Jugendfahrräder haben Scheibenbremsen. Das ist natürlich eine feine Sache, wirklich nötig sind Scheibenbremsen aber nicht. Ob die Investition sich lohnt, hängt von Fahrstil deines Nachwuchses ab.

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Verkehrssicher nach StVO

In Deutschland lernen Kinder in der vierten Klasse im Zuge der Fahrradverkehrserziehung, dass ihr Fahrrad verkehrssicher sein muss. Der Gesetzgeber schreibt das vor für alle Fahrräder, die im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden sollen, wenn einem Fahrrad die entsprechenden Ausstattungsteile fehlen gibt es mal mehr, mal weniger Ärger wenn du von der Polizei angehalten wirst. Vorgeschieben sind:

  • eine hell tönende Klingel
  • ein weißer Scheinwerfer und ein weißer Reflektor vorne
  • ein rotes Rücklicht und ein großflächiger roter Reflektor hinten
  • zwei gelbe Reflektoren je Pedal
  • zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen
  • je Laufrad zwei gelbe Reflektoren oder je ein seitlich reflektierender Streifen an Reifen oder Felge

Laufräder und Kinderfahrräder bis 20“ verzichten auf Teile dieser Ausstattung, denn die Kinder sind ohnehin noch nicht im Straßenverkehr unterwegs, so kann auf das zusätzliche Gewicht verzichtet werden. Viele dieser Anbauteile nähmen es außerdem sehr übel, wenn die kleinen Besitzer noch nicht sehr pfleglich mit ihrem Fahrrad umspringen.

Farben und Designs – reine Geschmackssache

Es gibt Kinderfahrräder und Jugendfahrräder in sämtlichen Farben des Regenbogens, mit oder ohne schmückende Beklebung. Du bekommst Fahrräder mit Comicfiguren oder Fußbällen. Reine Mädchenfahrräder oder Bikes für Jungs. Viele Kinderfahrräder sind aber auch Geschlechtsneutral gehalten, so können sie in Familien mit Jungen und Mädchen weitervererbt werden. Und falls du der Tochter schon ein rosa Fahrrad gekauft hast, dein Sohn das gute Stück nun aber ein paar Jahre später auch noch fahren soll, bleibt dir nur der Griff zur Farb-Spraydose.

Regelmäßige Sicherheitschecks

Es erhöht die Sicherheit deines Nachwuchses um ein Vielfaches wenn du das Fahrrad regelmäßig überprüfst. Die Wirkungskraft der Bremsen muss perfekt eingestellt sein. Der richtige Luftdruck in den Reifen sorgt für sicheres, leichtes Fahren, etwas weniger Druck schafft mehr Grip, das kann im Winter hilfreich sein. Die Schaltung und der Antrieb müssen reibungslos funktionieren. Alle Schraubverbindungen können sich lockern, sie gelegentlich nachzuziehen hält alles fest zusammen.

Und nicht zuletzt solltest du die Größe des Kinderfahrrads an die wachsenden Sprösslinge anpassen. Die Sicherheitschecks solltest du besonders dann durchführen, wenn du ein gebrauchtes Fahrrad in Betrieb nimmst, oder ein Fahrrad an ein kleineres Geschwisterkind weitergibst, das lange im Keller gelagert wurde. Dann sind möglicherweise auch neue Schläuche und Bremsklötze fällig.

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Das perfekte Zubehör

Es gibt viele kleinere oder größere Zubehörteile, die das Radfahrerleben versüßen. Vieles davon gibt es auch schon in Kindergrößen. An allererster Stele steht immer der Helm. Er muss passen und gefallen, nur dann wird er auch getragen. Je kleiner das Kind oder je ruppiger der Fahrstil, desto wichtiger sind Protektoren. Da Kinder Stürze mit den Händen abfangen, sind Fahrradhandschuhe fast ebenso wichtig wie ein Helm.

Accessoires wie Fahrradkörbe oder Fahrradrucksäcke in Kindergrößen helfen beim Transport der Kindergartenbrotzeit, der Schwimmsachen oder all der anderen Kleinigkeiten, die man als kleiner Mensch so braucht. Wimpel und Klemmlampen erhöhen die Sicherheit. Fahrradtaschen transportieren Schulsachen und anderes Gepäck trocken und sicher. Sie sind allerdings nur zu empfehlen für größere Kinder die ihr Fahrrad sicher beherrschen, denn da sie seitlich am Fahrrad angebracht werden verändern sie das Fahrverhalten des Fahrrads. Es gibt Fahrradfunktionsbekleidung schon in Kindergrößen, was sinnvoll oder wichtig ist, hängt von der Zeit ab, die dein Kind auf dem Fahrrad verbringt. Nun bist du bestens informiert über alles was du beim Kauf eines Kinderfahrrads beachten musst, auf BikeExchange findest du eine riesige Auswahl an Kinder-, und Jugendfahrrädern, es ist mit Sicherheit das Bike dabei mit dem dein Sprössling unvergessliche Erinnerungen auf zwei Rädern sammeln wird.

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