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E-Bikes 2020: Alle Neuheiten und Highlights

Juli 29, 2019
E-Bikes 2020: Alle Neuheiten und Highlights

Genauso rasant wie E-Bikes den Fahrradmarkt erobern, entwickeln sie sich weiter. Wir halten dich hier auf dem Laufenden über neue E-Bikes, Antriebe und technische Innovationen.

Specialized Turbo Creo

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Lange dümpelten E-Rennräder eher „unter ferner liefen“. Dank einer Riege neuer Antriebe, die sich mit weniger Gewicht und Masse eindeutig in Richtung E-Rennrad qualifizierten, sind E-Roadbikes endgültig salonfähig geworden und Specialized ist direkt auf den Zug aufgesprungen. Während die meisten anderen Hersteller dem Rennradantrieb von Fazua vertrauen, hat Specialized die eigenen Ingenieure mit dem Auftrag ans Reißbrett geschickt, einen SL 1.1 Motor zu liefern. Der soll die Antriebskraft des Piloten mal eben verdoppeln, 2xYou ist das Ziel. Es gibt einen integrierten Akku mit 380WH, in Zusammenarbeit mit dem Range Extender mit 160Wh liefert er bis zu 200 km Reichweite. Gesteuert wird das gute Stück per Smartphone-App, Mission Control heißt sie - keine weiteren Fragen, oder? Das gesamte Bike bringt mit seinem 11r Fact Carbonrahmen nur 11,9 kg auf die Waage. Eine derartige Ladung Sahneschnitte hat allerdings ihren Preis, Specialized gibt als UVP 14 499 Euro an, dafür hast du quasi Exklusivrechte – vom S-Works Creo SL Founder’s Edition 2020 werden nur 250 Stück gebaut. Wir gehen aber davon aus, dass bald weniger illustre Versionen in größeren Stückzahlen folgen.

  • Für wen? Für die, die schon alles haben – unter anderem eine große Portokasse.

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HNF Nicolai SD2

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HNF Nicolai macht E-Bikes schick, das wussten wir bereits. Aber dass es tatsächlich dermaßen stylisch geht – verdammt! Hätten wir nicht gedacht! Zum puristischen Äußeren gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Was sich hinter der coolen Fassade alles versteckt, wollen wir dir allerdings nicht vorenthalten. Vortrieb liefert der neue Bosch Active Line-Antrieb, und davon nicht zu viel und nicht zu wenig. Für deine Wege durch die Stadt und Touren nach Feierabend exakt richtig. Dabei ist die neueste Motoren-Generation noch einmal leichter geworden, so wird das insgesamt leichtere E-Bike einfacher zu handhaben. Die PowerTube mit 500Wh liefert wahlweise große Reichweiten oder seltenes Nachladen, der Antrieb ist dabei aber noch etwas leiser geworden und verrichtet seine Arbeit nun weitgehend geräuschlos. Eine Alfine-Nabenschaltung mit acht Gängen passt dein Bike an deine City an, die vier Unterstützungsmodi deinen Antriebsassistenten an deine Tagesform. Bissige Scheibenbremsen von Magura machen das E-Bike sicher für den Stadtverkehr, mit dem Gates Riemenantrieb ist erstmal kein Ärger zu erwarten und eine erstklassige Supernova-Beleuchtung macht die Nacht für dich zum Tag. Du bekommst das Urban-E-Bike ab 3700 Euro.

  • Für wen? Urban Hipster und Design Freaks.

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Cannondale Habit Neo

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Warum nur ein neues E-Mountainbike auf den Markt bringen, wenn man auch zwei kann? Dachte sich Cannondale wohl so…Das Habit Neo ist allerdings kein völlig neues Setup, es hat bereits eine ganz und gar motorlose Erfolgsgeschichte hinter sich. Auch hier darf der neue große Performance CX Mountainbike-Antrieb von Bosch ran, auch hier spendet eine PowerTube mit 625 Wh Kraft. Wie beim Moterra besteht der Rahmen aus einem Carbon/Alu-Mix, Dämpfer und Gabel liefert RockShox. Am Cannondale Habit Neo 2020 bekommst du eine SRAM Eagle X01 mit 12 Gängen. Damit wirklich nichts schiefgehen kann, verzögern bissige Magura MT7-Scheibenbremsen. Es richtet sich an Gelegenheitsbiker und Einsteiger in die glitzernde Welt des elektrounterstützten Mountainbikens, daher wurde auf ein ausgewogenes Fahrverhalten und eine gemäßigte Geo Wert gelegt. Das Basismodell ist für 4500 Euro zu haben, für das Premiummodell werden 8000 Euro fällig.

  • Für wen? Einsteiger und Genuss-Bergfahrer.

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Electra Vale Go!

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Beginnen wir mit dem Besten: der Farbauswahl. Wir kennen es von Electras E-Bikes bereits, eines ist schöner als das andere. Mit Schwarz oder vielleicht hin und wieder Rot darfst du dich anderswo langweilen. Vale Go! gibt es mit Lackierungen in Braun, Grün oder Indigo zwar nicht ganz so bunt, wie wir es sonst von Electra gewöhnt sind, aber immerhin sind die Schattierungen erfrischend anders. Genauso einzigartig ist die Flat Foot Technologie, eine spezifische Rahmengeometrie, die es dem Fahrer jederzeit erlaubt, beide Füße fest auf dem Boden abzustellen. Trotz des schwereren E-Bike-Gesamtkunstwerks ist daher unsicheres Gewackel an der Kreuzung ausgeschlossen. Der nach hinten verschobene Sattel macht’s möglich, die Kraftübertragung ist damit nicht mehr ganz optimal, aber hey! – dafür hast du ja einen Bosch Active Line Plus Motor! Der Bordcomputer wird über ein Kiox-Display gesteuert. Es gibt das nagelneue Electra Vale Go! in vier Farben und für 3000 Euro. Separate Modelle für Damen und Herren entfallen, es gibt einen Unisex-Rahmen.

  • Für wen? Für kalifornisch-entspannte Genussfahrer.

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Bulls Sonic Evo

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Bei seinem neuen Mountain-Brett hat Bulls absolut nicht gekleckert. Schon der Rahmen schreit: “KLOTZ!“, soll er aber auch, schließlich kann sich, wer’s gern filigran hat, ein Rennrad kaufen. Das Team hat promt einen Rahmen entworfen, der mit fettem Hinterbau und noch fetterem Steuerrohr nicht nur neue Dimensionen der Rahmensteifigkeit eröffnen soll, sondern auch ein angenehmes optisches Gegengewicht zu Motor und integriertem Akku bildet. Was bei den Kettenstreben an Länge eingespart wurde, haben die Designer beim Radstand wieder draufgepackt, zusammen mit einem flachen Steuerrohrwinkel soll so ein agiles und sicheres Fahrverhalten vermittelt werden. Nun aber noch mal im Klartext: das Sonic Evo AM 6 Carbon beispielsweise läuft mithilfe eines Bosch Performance CX Line-Antriebs neuster Generation mit 75Nm Drehmoment, 250 Watt und einer Antriebsunterstützung bis 25 km/h und 340%. Du bekommst einen integrierten Akku mit wahlweise 400WH, 500Wh oder 625Wh. Eine RockShox-Gabel 35 Gold mit 120mm Federweg arbeitet vorne, bei den Fully-Versionen ein Rockshox Super Deluxe RT Select+ Dämpfer mit 150mm Travel bügelt am Heck alles glatt. Ein Shimano XT-Rd-M8100 Schaltwerk und hydraulische Scheibenbremsen sind ebenfalls an Bord. „Wenn wir schon mal dabei sind…“, haben die Entwickler sich wohl gedacht, und das Bike gleich mit einer riesigen Auswahl an Modellen und Ausstattungsvarianten bedacht. Du bekommst das Bulls Sonic Evo 2020 Hardtail in sechs unterschiedlichen Ausstattungsvarianten, jeweils in vier Rahmengrößen und zwischen 7000 Euro und 3000 Euro.

  • Für wen? Ist eigentlich für jeden was dabei, oder?

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Centurion Overdrive Z4000

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Centurion hat sich bisher vor der Veröffentlichung eines E-Rennrads gescheut. Zum einen gab es keinen Antrieb, der für ein Rennrad nicht zum sprichwörtlichen Klotz am Bein geworden wäre. Zum anderen war irgendwie keine Zielgruppe zu greifen. Das Motorenproblem hat Fazua mit seinem schlanken und leichten Antrieb gelöst. Dass mehr und mehr E-Roadbikes herauskommen und auch gekauft werden, bestätigt den steigenden Bedarf. So weit so gut. Also – für 2020 sollte ein Centurion E-Roadbike her. Bei den Bemühungen um ein innovatives Modell ist gleich eine ganze Linie hochinteressanter E-Rennräder und E-Gravelbikes in Carbon und Alu-Varianten herausgekommen. Insgesamt gibt es fünf Modelle, die eher wahlweise roadtauglich oder gravellastig ausfallen oder sich mit Gepäckträger und Schutzblechen in Richtung City-E-Bike orientieren. Gemeinsam ist den Bikes der Fazua Evation-Antrieb mit 60 Nm Drehmoment, der das schnittige, sportliche Design der Bikes möglich macht. Shimano Ultegra-Schaltungen haben sie allesamt. In Sachen Gewicht sind die Carbon-Bikes natürlich mit ihren beachtlichen 13,9kg klar im Vorteil. Es gibt je nach Modell bis zu fünf unterschiedliche Rahmengrößen, die Preise bewegen sich zwischen 5600 Euro für den Carbon-Racer und 4000 Euro für das Alu Gravel-E-Bike.

  • Für wen? Asphalt-Raser, Feldweg-Genießer und Alltags-Sportler.

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Husqvarna CT6 FS

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Es gibt ja doch noch anderes als Boschs vierte Generation! Shimano hat es auch drauf! Das stellen die Japaner mit ihrem ebenfalls neuen STEPS-Pedelec-Antrieb unter Beweis. Und Husqvarna hat direkt zugegriffen und seinen neuen Modellen unter anderem die brachiale Wuchtbrumme STEPS E 8000 verpasst. Zur Erweiterung ihres bisher überschaubaren Portfolios haben die Schweinfurter Schweden nicht nur neue Bikes kreiert, es wurden auch direkt komplett neue Fahrradkategorien geschaffen. Das CT6 FS ist als CrossTourer ein Hybrid, der seinesgleichen sucht. Der Mix aus City-E-Bike, Trekking-E-Bike und Offroad-E-Bike hört sich nach Spaß und praktisch gleichermaßen an. Die Ausstattung ist komfortabel und zweckmäßig, Gepäckträger; Beleuchtung und Schutzbleche berechtigen das Bike zu Fahrten auf öffentlichen Straßen und machen sich im Alltag beliebt. Der sportliche, vollgefederte Rahmen mit seinem SR Suntour Edge-Dämpfer mit 100mm Federweg und die SR Suntour Raidon34 Federgabel mit 100mm Federweg sind in Kollaboration mit den breiten Schwalbe Hurricane-Reifen für den Fahrspaß abseits der Straße zuständig.

  • Für wen? Stadt, Land, Fluss, äh -Gelände.

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Moustache Dimanche 29

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Brave Biker kommen in den Himmel, böse kommen überall hin. Zumindest dann, wenn sie ein E-Gravelbike unter dem Hintern haben. Vor der Erfindung der Gravelbikes musstest du dich entscheiden – hast du es eher eilig oder magst du es gerne offroad. Schnelle Flitzer auf dicke Reifen zu stellen war ein Geniestreich, der beide Welten miteinander vereint; dann noch einen Elektromotor anzubauen hat der recht neuen Fahrradsparte eine riesige Fangemeinde beschert. Und so hat der junge E-Bike-Hersteller Moustache aus Frankreich mit seinem Dimanche 29 für das Modelljahr 2020 gerade rechtzeitig ein neues E-Gravel-Bike am Start. Bauteile aus Carbon reduzieren am Dimanche das Gewicht, so ist das Gravel-E-Bike gut zu kontrollieren, außerdem kann der Bosch Performance Cruise Motor aus der PowerTube richtig viel Reichweite herausholen. Wäre ja auch schade, das dynamische und flinke Fahrverhalten, das der neu gestaltete Rahmen verspricht, mit zu viel Gewicht gleich wieder auszubremsen. Aber nicht nur Rahmen und Bereifung lassen das Dimanche 29 vielseitig auftreten, die ganze Ausstattung macht das E-Bike perfekt für Trails, Touren, Pendeln oder Asphaltrennen. Die versenkbare Sattelstütze Moustache Gravel Vario ist eine Anleihe aus der Welt der Mountainbikes, das Dropbar hat man sich natürlich bei den Rennrädern abgeguckt, die eher komfortable Haltung lässt auf Verwandtschaft mit Tourenbikes schließen, die optionalen Schutzbleche und der Gepäckträger zum Nachrüsten machen das Bike alltagstauglich und stammen aus der Kiste mit dem City-E-Bike Komponenten.

  • Für wen? Liebhaber französischen Schicks mit Sportsgeist.

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Scott SK eRide

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Wir haben etwas mit uns gehadert, ob ein solches Bike in unserem praktischen Leitfaden überhaupt etwas verloren hat. Aber wir wollen es dir doch vorstellen, denn schließlich repräsentiert es alles, wofür die moderne e-Mobilität steht: umweltverträgliches Vorwärtskommen, Fahrräder für einfach jede Lebenslage, was nicht passt wird passend gemacht. Und nicht zuletzt beinahe grenzenlose Freiheit. Stell dir also einen Scott Axis EVO Rahmen vor, der mitsamt seiner SR Suntour XCR34 Air 120 mm Gabel im Schnee steht. Du denkst dir: der Shimano E8000, mit seinem 500-Wh-Akku und einer Leistung von 70 Nm und 250 Watt wird es schon den Berg hinauf schaffen. Aber wohin mit deinen Skiern, den Skistiefeln und dem Gaskocher? Ja, du hast dich nicht verlesen. Dem Gaskocher. Ok, diese 2020er Sonderausstattung ist nicht für jeden gedacht. Aber sie steht stellvertretend für die Bestrebungen aller E-Bike-Hersteller, deren Pedelecs wir auf BikeExchange verkaufen. E-Bikes sollen dich und deinen Alltag, dein Hobby, deine Leidenschaft oder deine Urlaubspläne bestmöglich unterstützen. Daran arbeiten sie täglich, deshalb kommen mehr und mehr E-Bikes, die so ziemlich jeden Wunsch erfüllen, auf den Markt. Auch wenn du keine Skier transportieren willst, ist das Scott Axis EVO übrigens ein ganz hervorragendes Trekking-E-Bike.

  • Für wen? Abenteurer, ganz klar.

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Winora Radius Tour

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Auf möglichst wenig Raum sollte ein Maximum an Nutzen untergebracht werden. Und exakt so kommt er daher, der handliche Flitzer Radius Tour von Winora. Jedes Detail ist durchdacht, damit es im Alltag, in der Stadt oder auf Reisen zeigt, was es kann. Zunächst einmal fallen die kleinen Abmessungen auf, die dem Radius die Bezeichnung Kompakt-E-Bike einbringen. Der Rahmen und die 20-Zoll Laufräder machen das Bike leicht verstaubar, Parkplatzsorgen gehören der Vergangenheit an. Sobald du Lenker, Pedale und Sattel komplett eingefahren und eingeklappt hat, passt das Mini-Pedelec in (beinahe) jeden Kofferraum. Der Antrieb stammt von Yamaha, der PW-SE liefert mit seinen 250 Watt und 70Nm Drehmoment spritzige Fahreigenschaften, die zusammen mit der Shimano Nexus 8-Gang-Schaltung die wendigen und agilen Fahreigenschaften perfekt ergänzen. Der obere Holm des eleganten Rahmen-Set-Ups dient übrigens nicht nur der Stabilität, er ist gleichzeitig als Griff gedacht, wenn das City-E-Bike verladen werden soll. Die Geometrie ist trotz aller Kompaktheit ausgesprochen bequem, daher sind auch längere Fahrten oder sogar gemütliche Fahrradtouren absolut denkbar. Es eignet sich perfekt für deinen Alltag in der Stadt oder den Weg zur Arbeit. Da du es locker im Fahrstuhl oder der S- und U-Bahn unterbringst, ist es vor allem dann äußerst praktisch, wenn du auf deinem Weg einen Mix aus Fahrradweg und Öffis vor dir hast. Und nicht zuletzt passt es in deinen Camper oder Wohnwagen. Auch in einem Kofferraum fühlt es sich wohl. Und – nicht ganz unwichtig – es ist mit einem UVP von 2500 Euro bisher eine der günstigsten 2020er Neuerscheinungen.

  • Für wen? Camper, Reisende, Pendler und Stadtfahrer.

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Flyer Uproc2 und Uproc3

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Wie ist eine Fahrradtour bestenfalls? Richtig, lang. Was brauchst du dafür? Richtig, die neue Bosch-Akku-Generation. Am besten in der Dual-Version, dann kannst du Akkus so lange kombinieren, bis du auf unglaubliche 1125Wh kommst. Das klappt mit einer integrierten PowerTube mit 625 WH im Unterrohr und einem außen montierten 500 WH PowerPack. Wo die Einkäufer schon bei Bosch vor den Regalen standen, haben sie gleich noch den neuen Performance Line CX in ihren Wagen gepackt, den hat das Flyer Uproc 1 nach seinem Update auch mit auf den Weg bekommen. Trotzdem ist das Uproc kein wilder Kraxler, sondern eher für ausgedehnte Touren gedacht. Marathon. Viel Akku. Weite Strecken. Du verstehst…Zum Sitzkomfort, den der Rahmen mit seiner ausgewogenen Geometrie liefert, kommt noch eine Auswahl an wirklich praktischen Monkey-Link-Anbaustellen, die Flaschen, Schutzbleche oder Beleuchtung per Magnet am Rahmen festhalten. Das Hardtail bekommst du ab 4000 Euro.

Deutlich mountainbikelastiger kommt das 2020er Update des Flyer Uproc 3 daher. Als waschechtes Fully kombiniert es die Dual-Batterie-Option mit ordentlichen Dämpfern. Auch hier ist der Bosch Performance Line CX am Werk. Für technische Trails ist der Kiox-Bordcompunter optimal, denn er hält sich angenehm im Hintergrund und lenkt dich nicht mit unnötigen Informationen ab. Flyer hat sich dazu noch einiges an hauseigener Technik ausgedacht, die dir das Leben auf dem Mountainbike deutlich erleichtert. Da wäre zunächst die 4-Link-Suspension, vier Gelenke federn den Rahmen und machen selbst die gruseligsten Bergabritte glatt und gut kontrollierbar. Der Flyer Tensor, das Verbindungsstück zwischen Lenkrohr, Oberrohr und Unterrohr hält den Lenker schön ruhig. Eine Spezialabdeckung für den Akku gibt es auch noch und dann natürlich die ECS, Elevated Chain Stays, die verhindern, das die Kette ständig vorwurfsvoll anklopft. Die Preisempfehlung: 4599 CHF (Schweizer Franken). Oder wahlweise 4299 Euro.

  • Für wen? Alltagsradler, die gerne Umwege durchs Gelände machen, respektive echte Bergfexe.

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Centurion E-Fire

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So schön sie auch sind, die E-Mountainbike-Klopper und die neuen E-Road-Geschosse, bisher haben uns in unserer 2020er Sammlung noch ein paar echt alltagstaugliche E-Bikes gefehlt. Centurion hat mit seinen überarbeiteten E-Fire-Modellen, die natürlich auch an die neuste Generation Bosch-Antriebe angepasst wurden, ein paar der ersten Veröffentlichungen für die neue Saison getätigt. Wir stellen sie dir direkt vor. Es sind, wie gesagt, keine völlig neuen E-Bikes, die Centurion uns da präsentiert, aber warum auch? Schließlich ist Centurion in dieser Sparte bereits sinnvoll und breitgefächert aufgestellt. Es wird ein runderneuertes E-Fire Sport mit hohem Oberrohr geben, ein E-Fire Tour mit Tapezrahmen und mit dem E-Fire City eine klassische Wiege mit komfortabel tiefem Durchstieg. Für ordentlich Reichweite sorgt die neue, komplett integrierbare Powertube mit 500Wh oder 625Wh. Wenn du wirklich große Pläne hast, kannst du deine Reichweite mit der DualBatterie und zwei gekoppelten Akkus ausdehnen. Damit du dann unterwegs brotzeitmäßig gut versorgt bist, empfehlen wir dir, die Kapazität des Gepäckträgers direkt mit ein paar optionalen Extrastreben von 20kg auf 30kg aufzustocken. Du bekommst die E-Tourenbikes mit allem, was die Polizei gerne an einem Fahrrad sehen möchte oder ganz clean ohne. Preise sind derzeit noch nicht festgelegt.

  • Für wen? Pendler, Alltagsradler und Tourenfahrer.

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Cannondale Moterra

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Bosch hat seine Motoren für die Saison 2020 überarbeitet, mit dem Bosch Performance Line CX ist dabei ein potenter Motor speziell für E-Mountainbikes entstanden, der sich in den Bergen absolut zuhause fühlt. Wird dich nicht weiter wundern, wenn wir dir jetzt verraten, dass Cannondale ihn direkt für seine neuen Babys eingekauft hat. So schrubbt das Moterra nun mit den 75Nm Drehmoment und 340% maximaler Unterstützung über die Trails. Dabei ist der Motor aber kleiner und leichter geworden. Wenn du jetzt denkst, das Antrieb sei das einzig atemberaubende am 2020er Cannondale Moterra, irrst du dich gewaltig. Mit einem Rahmendreieck aus BallisTec Carbon und einem Hinterbau aus Alu wird einiges an Gewicht eingespart. Auch die eigens entwickelte Skid-Platte besteht aus Aluminium. Die Züge sind intern verlegt, das sieht nicht nur blitzsauber aus, es reduziert auch die Gefahr, dass die Natur dich festhält. Du bekommst das Bike in Rahmengröße S auf 27,5“-Laufrädern, in M,L und XL steht es auf 29-Zöllern. Um ihr E-Mountainbike auch innerhalb der einzelnen Größen perfekt auf den Fahrer abzustimmen, wurde das Proportional Response- Fahrwerk entwickelt. Abgesehen davon bekommst du (je nach Modell) Fox Float Factory DPX2 Evol Dämpfer, eine Float Factory Gabel mit fetten 160mm Travel und eine SRAM GX Eagle mit 12 Gängen. Das ausgewogene Bike bietet bei aller Sportlichkeit eine Menge Fahrkomfort. Die UVP liegt je nach Ausstattung zwischen 5000 Euro und 8000 Euro.

  • Für wen? Trail-Checker ohne Liftkarte.

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Focus Aventura2 6.9

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Es ist wirklich faszinierend, wie viel Wirbel ein neues Motorensystem auf dem Pedelec-Markt verursacht. Auch Focus lässt neuerdings bei Bosch arbeiten und so kommt die gemütlichste Neuerscheinung im Portfolio in den Genuss der sensibel gesteuerten, kraftvollen und ausdauernden Unterstützung des Bosch Performance CX der neusten Genreration. Seine Touren- und Alltagstauglichkeit stellt es mit seiner praktischen Vollausstattung unter Beweis. Damit die weiten Wege nicht zu „Tortour“ werden, ist die Geometrie des Aventura aufrecht und bequem. Solltest du in freier Wildbahn einem Aventura begegnen und dich fragen, warum Focus den Akku nicht integriert hat, so wie es heutzutage eigentlich alle tun, können wir dich beruhigen. Der Akku ist integriert. Die sichtbare Batterie am Unterrohr ist die zweite. Es gibt Schutzbleche, Beleuchtung und einen Gepäckträger ab Werk, für mehrtägige Touren kannst du mit dem DualBattery-System zwei Akkus koppeln und so die Reichweite einer Ladung auf 1125Wh erweitern. Du bekommst das Aventura mit 27,5-Zöllern oder auf 29er Laufrädern, die vier Modelle kosten zwischen 2900 und 4000 Euro.

  • Für wen? Langzeitfahrer.

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Focus Jarifa2 6.9

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Etwas mehr Draufgängertum als das Aventura an den Tag legt, hat Focus seinem Jarifa in die Wiege gelegt. Der Rahmen ist prinzipiell der Gleiche, auf dem auch das Aventura aufbaut, ebenso wie der Bosch CX Antrieb. Um es sportlicher und geländegängiger zu machen, gibt es hier eine Gabel mit 100mm Federweg, auf Kleinkram wie Schutzbleche und Gepäckträger wird verzichtet, du kannst bei Bedarf aber alles nachrüsten, die entsprechenden Aufnahmen sind vorhanden. Außer in Rahmengröße XS und S steht das Bike auf 29ern, in der Top-Ausstattung 6.9 hat es eine Shimano XT 1x12 Schaltung, intern verlegte Kabel und die Möglichkeit die Reichweite mit einem zusätzlichen Akku zu verlängern. Das Jarifa gibt es in unterschiedlichen Rahmengrößen und acht Ausführungen sie kosten von 2700 Euro bis 3800 Euro für das Top-Modell.

  • Für wen? Tourenfahrer, die befestigte Wege gerne hinter sich lassen.

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Haibike Fullnine 8.0 2020

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Oh Wunder – auch Haibike lässt sich den neuen Bosch Motor nicht entgehen. Allerdings rüstet der Hersteller nicht einfach seine Riege an E-Bikes um, es wurde ein komplett maßgeschneiderter Rahmen um den Antrieb der vierten Generation herum designt. Anders als bei den Vorgängermodellen sitzt der Motor an den Haibike Mountainbikes nicht rundum von Metall eingekastelt, er ist in einem kleinen Rahmen montiert und liegt auf der Vorderseite und seitlich frei. Eine bessere Kühlung war das Ziel, denn bei all der Leistung soll das gute Stück nicht überhitzen. Tieferer Schwerpunkt, stabilere Fahreigenschaften und steiferes Rahmenmaterial – wo sie schon mal dabei waren, ließen Haibikes Ingenieure keinen Stein auf dem anderen und modernisierten kräftig an allen Ecken und Enden. Selbstverständlich gibt es auch hier die Möglichkeit, die Akku-Reichweite auszuweiten, ausserdem bietet ein geniales Modular-Rail-System zahlreiche Anbaumöglichkeiten für deine gesamte Ausstattung, eine taghelle Beleuchtung sorgt für Sicherheit auf dem Trail. Die Shimano SLX M7100 (12-Gang) gleicht an Gelände aus, was der Antrieb übergelassen hat. Dämpfermässig dürften dank der RockShox Pike Select RC-Gabel mit 140mm Travel und eines RockShox Deluxe Select Plus eigentlich keine Wünsche offen bleiben. Das Prestige-Modell gibt es ab 5500 Euro.

  • Für wen? Nächtliche Trailaction.

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BMC Alpenchallenge AMP ROAD

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Räumen wir zuerst mit einem fiesen Vorurteil auf. Rennräder mit Elektrounterstützung braucht kein Mensch. Nein, nicht dieses Vorurteil. Der aktuelle Fahrradmarkt liefert ausreichend Beweise, die E-Flitzern ihre Daseinsberechtigung sichern. Aber hieß es nicht immer, unsere eidgenössischen Nachbarn wären nicht unbedingt die Schnellsten? Alles nur ein Gerücht! BMC beweisen es mit ihrem neusten Geniestreich. Da wurde ein fetter Shimano E-8000 an einen leichten Carbonrahmen gehängt; vorne ein Dropbar dran und schon fahren sich die Schweizer Alpen wie die Nordseeküste. Für deine Bequemlichkeit sorgen in den Rahmen integrierte MTT (Micro Travel Technology) Federungen. Es gibt ein einzelnes Kettenblatt. Das hat den Vorteil, dass der linke Schalthebel ganz allein für die Unterstützungsstufen zuständig ist. Du musst also nicht lange auf einem separaten Display herumwischen, die Daumen reichen für die Gänge der Di2 und die Assistenzlevel des E-Rennrads. Das Alpenchallenge AMP wird es in drei Ausstattungen geben, sie kosten zwischen 8000 Euro für das High End-Modell LTD und 4500 Euro für die leicht abgespeckte Version TWO.

  • Für wen? Für alle, die Speed und Berg kombinieren wollen.

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Das Kleingedruckte:

1. Es lohnt sich, immer wieder vorbeizuschauen!

Wenn du dich für ein E-Bike interessierst, solltest du vor dem Kauf hin und wieder hier hereinklicken. Die Veröffentlichungen für die Saison 2020 haben gerade erst angefangen. Beinahe jeden Tag kündigen die Hersteller weitere neue Pedelecs an, wir erweitern und aktualisieren den Artikel ständig.

2. Viele Marken - jede Menge Auswahl

Der Markt ist beinahe unüberschaubar groß. Damit du herausfinden kannst, welcher Hersteller mit deinen Vorstellungen kompatibel ist, haben wir alle E-Bike-Fabrikanten für dich zusammengesucht, du findest sie in unserem großen E-Bike-Marken-Vergleich.

3. Jede Menge Sparpotential mit den 2020er E-Bikes

...oder besser gesagt: mit ihren Vorgängern. Jedes Jahr, wenn die neuen Modelle veröffentlicht werden, reduzieren unsere Fahrradhändler die Vorjahresmodelle und Auslaufmodelle. Hier kannst du Schnäppchen machen. Du findest sie alle in unserem E-Bike-Sale.

4. Alle Infos zum Thema E-Bike

Gerade wenn du dein erstes E-Bikes kaufen möchtest, gibt es viele Fragen. Wir haben jede davon schon einmal gehört und beantworten sie alle in unseren Artikeln:

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