Le Tour de France 2014

Juli 07, 2014
Le Tour de France 2014

Möglicherweise ist sie das größte Rennen der Welt - ziemlich sicher ist sie aber das bekannteste Fahrrad Event unseres Globus. Millionen von Zuschauern verfolgen die Tour live vor dem Fernseher oder reisen nach Frankreich um ihre Helden persönlich anzufeuern.

Etappen der Tour de France

Nein, bei der Tour de France geht es nicht ausschließlich um bombastische Bergrennen. Genauso wenig dreht sich alles nur um sensationelle Sprints auf der Zielgeraden. Es geht auch nicht nur um die Zeitrennen und mit nur lediglich zwei Tagen Pause geht es auch ganz sicher nicht um die Ruhetage. Die Tour de France besteht aus all diesen Etappen und das ist es, was die Fahrer dieses Jahr erwartet:

Kurz zusammengefasst dürfen wir von der diesjährigen Tour de France folgendes erwarten:

1 x Einzelzeitfahretappe

2 x Ruhetage

5 x hügelige Etappen

6 x Bergetappen (mit 5 Bergankünften)

9 x Flachetappen

Die Tour de France 2014 Strecke

Die Strecke der Tour de France wird jedes Jahr neu konzipiert – wo wird also in 2014 geradelt?

Tour de France 2014 route

Etappe 1 | Samstag 5. Juli : Leeds nach Harrogate, 191 Km

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Die diesjährige Tour de France beginnt in Großbritannien und da es sich hierbei um eine Flachetappe handelt, ist davon auszugehen, dass es ein Sprinter sein wird, der sich das erste Gelbe Trikot der 101. Tour de France sichert. Gelingt das möglicherweise Mark Cavendish auf heimischem Grund?

Yorkshire start of the 2014 Tour de France

Etappe 2 | Sonntag 6. Juli : York nach Sheffield, 201 Km

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In Etappe 2 werden die Dinge langsam etwas interessanter und weniger vorhersehbar. Zu verdanken haben wir das einer hügeligen Route, die jede Menge enge, kurvige Straßen beinhaltet – inklusive eines steilen Anstiegs die Jenkins Road hoch. Diese befindet sich nicht mal fünf Kilometer vor dem Ziel, wir dürfen also eine von Taktik geprägte Show mit Angriffen starker Fahrer erwarten.

Etappe 3 | Montag 7. Juli : Cambridge nach London, 155 Km

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Das letzte Mal, dass sich die Tour nach London schlängelte, war 2007 - der Prolog wurde damals von Cancellara gewonnen. Dieses Jahr sehen wir zweifelsohne britische Fahrer oder Team Sky darum wetteifern, wer die Ziellinie als Erster unter den Augen tausender erwarteter Londoner überquert. Ebenfalls markiert Etappe 3 das Ende der Tour in Großbritannien – vom darauffolgenden Tag bis zum Finale findet der überwiegende Teil in Frankreich statt, mit kurzen Abstechern nach Belgien und Spanien.

Etappe 4 | Dienstag 8. Juli : Le Touquet-Paris-Plage nach Lille Métropole, 163,5 Km

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Mit der Rückkehr der Tour nach Frankreich und der ersten Etappe hier in 2014, dürfen wir heute ein hohes Maß an Patriotismus und Extravaganz erwarten. Aus sportlicher Sicht steht außerdem eine Flachetappe auf dem Programm, was zweifellos die Sprinter im Feld anspricht.

Etappe 5 | Mittwoch 9. Juli : Ypres nach Arenberg Port du Hainaut, 155,5 Km

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Die Tour de France macht einen kurzen Sprung ins belgische Ypres. Diese Wahl fiel, im Gedenken an den hundertsten Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges, auf eine Stadt die vom Krieg hart getroffen wurde. Auf dieser Etappe heißt es „Hallo, Kopfsteinpflaster!“ – wir sehen hier Abschnitte des verehrten Paris-Roubaix Eintagesrennen, die in die Etappe integriert wurden. Es erwarten die Fahrer also gute 15 Kilometer Pflastersteinrennen. Hier wird es teuer für alle Teams, denen auf diesem Untergrund die Erfahrung fehlt.

Etappe 6 | Donnerstag 10. Juli : Arras nach Reims, 194 Km

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Platt wie ein Crêpe aus der Normandie ist das heutige Streckenprofil. Macht euch darauf gefasst, dass diese 194 Kilometer lange Strecke einem Sprinter auf dem Silbertablett serviert wird. Da Reims in der altehrwürdigen Champagne-Ardennen-Region beheimatet ist, könnten wir uns vorstellen, dass der heutige Tagessieger auf dem Podium wohl mit besonders feinem Schaumwein feiern wird. Prost und „félicitations”!

Etappe 7 | Freitag 11. Juli : Éparnay nach Nancy, 234,5 Km

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Obwohl wir hier anspruchsvoll hügeliges Terrain vorfinden werden, ist in Nancy von einem Gruppensprint zur Ziellinie auszugehen.

Etappe 8 | Samstag 12. Juli : Tomblaine nach Gérardmer La Mauselaine, 161 Km

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Technisches Fahren hat hier Priorität aufgrund zweier kurzer, steiler und besonders enger Bergetappen. Die letzten 25 Kilometer der Strecke beinhalten drei scharfe Anstiege. Obwohl es, gemessen an Tour Standards, also eine relativ kurze Strecke ist, hat sie es durchaus in sich. Zwar steigt Col de Grosse Pierre in den letzten drei Kilometern auf ganze 16 % an, Gerardmer la Mauselaine dürfte mit einer Steigung von „nur“ 11 % aber ebenfalls interessant werden. Sollten während dieser Etappen nämlich Lücken im Hauptfeld entstehen, dürfte es eine Herkulesaufgabe werden, diese zum Ende hin zu schließen.

Etappe 9 | Sonntag 13. Juli : Gerardmer nach Mülhausen, 170 Km

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Sechs Anstiege sorgen für sprichwörtlich hohe Wogen auf der heutigen Fahrt und begeistern mit den wunderschönen, üppigen Weiten abseits der Strecke vor allem die Zuschauer.

Etappe 10 | Montag 14. Juli : Mülhausen nach La Planche des Belles Filles, 161,5 Km

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Vive la France! Der 14. Juli ist bekanntermaßen der Französische Nationalfeiertag, an dem der Sturm auf die Bastille gefeiert wird – Grund genug, ausgelassen zu sein und als Zuschauer lautstark die eigene Freude zu bekunden. Die Fahrer ihrerseits müssen fünf Anstiege überstehen, bevor es mit Planche des Belles Filles, der finalen Steigung, auf die heutige Zielgerade geht.

Dienstag 15. Juli Ruhetag in Besançon

Etappe 11 | Mittwoch 16. Juli : Besançon nach Oyonnax, 187,5 Km

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Obwohl die heutige Etappe nahe der Schweizer Grenze startet, können Sprinter im Peloton von dem Umstand profitieren, dass es sich hier um eine der (zusehends selten werdenden) Flachetappen der Tour handelt.

display The French town of Besancon

Etappe 12 | Donnerstag 17. Juli : Bourg-en-Bresse nach Saint-Étienne, 185,5 Km

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Heute erwartet uns, vor allem natürlich die Fahrer, nicht mehr und nicht weniger als eine lange, hügelige Strecke.

Etappe 13 | Freitag 18. Juli : Saint-Étienne nach Chamrousse, 197,5 Km

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Lasst die Bergsteiger von der Kette! Es ist dieses Stück, wo sie wirklich das Arbeiten anfangen müssen. Das heutige Streckenprofil wird für viele Fahrer zweifellos Neuland sein – der Anstieg nach Chamrousse war seit 13 Jahren nicht mehr Teil der Tour; damals 2001 war es noch ein Einzelzeitfahren. Ein 18 Kilometer langer Aufstieg zum Ziel auf dem Gipfel und die Tagesgesamtdistanz von nahezu 200 Kilometern sind Vorboten des Rucks, der durch die Teams gehen wird, wenn die Bergziegen des Hauptfelds in die Pedale treten.

Etappe 14 | Samstag 19. Juli : Grenoble nach Risoul, 177 Km

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Alpe d’Huez - als einer der größten Anstiege der Tour steht er auf der To-Do-Liste von einer Vielzahl der Fahrer, doch das Feld lässt ihn heute links liegen. Stattdessen arbeiten sie sich über 34 Kilometer, bei einer relativ kommoden Steigung von 3,9 %, nach oben in Richtung Col du Lauteret. Hier einmal vorbei, erreichen sie den höchsten Punkt des Rennens - Col d’Izoard auf 2.360 Metern. Der finale 12 Kilometer lange Aufstieg nach Risoul war bisher noch nie Bestandteil der Tour, somit wird dieser eine Premiere für Fahrer und Fans gleichermaßen.

Etappe 15 | Sonntag 20. Juli : Tallard nach Nîmes, 222 Km

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Diese Tour Etappe ist nicht halb so anstrengend wie sie lang ist. Und auch wenn zu vermuten ist, dass einer der Sprinter die Ziellinie als Erster überquert, könnte es durchaus auch einige interessante Ausreißer geben, die das Potential haben, einige strategisch relevante Züge zu machen.

display The sights of Nimes

Montag 21. Juli Ruhetag in Carcasonne

Etappe 16 | Dienstag 22. Juli : Carcasonne nach Bagnères-de-Luchon, 237,5 Km

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Drei Tage am Stück Bergetappen in den Pyrenäen stellen das Material auf eine harte Probe. Zum Glück für die Fahrer starten sie hier mit einem Ruhetag im Gepäck, allerdings werden sie mit der längsten Etappe der Tour (und ohne weiteren Ruhetag bis Paris) direkt wieder zurück ins kalte Wasser geworfen. Anständige 150 Kilometer gilt es für die Fahrer zurückzulegen, bevor der erste katalogisierte Anstieg dieser Etappe (Col de Portet-d’Aspet) auf sie wartet. Doch die wahre Bewährungsprobe lauert in der Ferne - Port de Bales 20-Kilometer-Kraftakt verlangt von Mensch und Material alles ab. Allerdings handelt es sich dieses Mal nicht um ein Ziel auf dem Gipfel – die Fahrer müssen von diesem aus 27 Kilometer hinunter schießen, was abermals für einige interessante Veränderungen im Feld sorgen dürfte. Der heutige Tag wird absolut spannend – das solltet ihr nicht verpassen!

Etappe 17 | Mittwoch 23. Juli : Saint-Gaudens nach Saint-Lary-Soulan Plad’Adet, 124,5 Km

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Auf den ersten Blick, erscheint der heutige Tag - mit seinen 125 Kilometern die kürzeste Tour Etappe – vergleichsweise weniger anstrengend. Man könnte nicht weiter daneben liegen! Vier katalogisierte Anstiege, zwischen die letzten 70 Kilometer des Tages gequetscht, werden ein absoluter Kraftakt – schon wieder. Nach einer kurzen Pause in Spanien machen sich die Fahrer auf den Rückweg nach Frankreich über Col du Portillon, bevor ein Anstieg nach Col de Peyresourde folgt. Oben angekommen erwartet die Athleten eine Abfahrt die sie gleich wieder bestens auf den nächsten Aufstieg vorbereitet - Col de Val Louron-Azet und dann das finale Gipfeltreffen auf dem Plat d’Adet. Bitten wir die Kletterer herein – schon wieder.

Etappe 18 | Donnerstag 24. Juli: Pau nach Hautacam, 145,5 Km

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Tourmalet und Hautacam…auch diese Namen finden sich auf der To-Do-Liste so manches Radlers und zählen zu den meist verehrten (obwohl knüppelharten) Anstiegen in den Pyrenäen. Nach Tagen wie Dienstag und Mittwoch werden die Beine der Sportler hier lauthals aufschreien. Glücklicherweise haben die Fahrer die Möglichkeit, sich ein paar Stunden aufzuwärmen, bevor das steile Stück der Etappe beginnt.

display Tourmalet credit Lee Hewett

Image credit: Lee Hewett

Etappe 19 | Freitag 25. Juli: Maubourguet Pays du Val d’Adour nach Bergerac, 208,5 Km

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War das ein Aufschrei der Erleichterung von all den Sprintern im Hauptfeld, oder sind das Schmerzensschreie aufgrund der enormen Abfolge an Bergen in den letzten Tagen? Wie auch immer, der heutige Tag markiert das Ende der ernstzunehmenden Anstiege. Das kommende Ende ist mit Paris in Sicht, trotzdem allerdings noch zwei Tage entfernt!

Etappe 20 | Samstag 26. Juli: Bergerac nach Périgueux, 54 Km

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Jetzt wird’s interessant. Am vorletzten Tag der Tour bekommen wir ein Einzelzeitfahren zu sehen; eine Chance für diejenigen, die nicht King of the Mountain wurden, etwas von der in den Bergen verlorenen Zeit wiedergutzumachen. Ein Einzelzeitfahren über 54 Kilometer ist gewichtig genug, die Karten nochmals neu zu mischen. Nicht weniger dramatisch wird das Ganze, bedenkt man die morgige Einfahrt in die Champs-Élysées und die anschließende Hochrechnung, wer Gesamtsieger wird…

Etappe 21 | Sonntag 27. Juli: Évry zur Champs-Élysées in Paris, 137,5 Km

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Der Gesamtsieger wird bereits feststehen, noch lange bevor sich das Peloton seinen Weg durch die kultige Champs-Élysées bahnt. Natürlich schmälert das aber nicht die Brillanz des letzten Renntages, schließlich markiert der heutige Tag einen historischen Moment für die Tour de France – „La Course“ erlebt erstmalig einen profemininen Radsporttag und somit die Möglichkeit für weibliche Athleten, an der Seite ihrer männlichen Kollegen zu fahren, was vermutlich das weltweit wegweisendste und großartigste Finale im Radsport bedeutet.

La Course der Tour de France

Was ist das Besondere an der diesjährigen Tour de France?

Am 27. Juli 2014 wird Geschichte geschrieben und der Frauenradrennsport wird davon profitieren – er wird besser, berühmter und stärker dank dieses einen Tages. Zumindest ist es das, was wir uns alle erhoffen. An diesem Tag, nur einige Stunden bevor das Männerfeld Paris erreicht, messen sich die besten Radrennsportlerinnen der Welt auf einem Rundkurs der Stadt, dessen finale Sprintetappe auf der Champs-Élysées ausgetragen wird. Diesem Event werden Fernsehzuschauer in 190 Ländern folgen und wir haben keinen Zweifel daran, dass uns die stärksten, schnellsten und talentiertesten Radlerinnen der Welt demonstrieren werden, wie konkurrenzfähig und großartig inspirierend der Damenradrennsport inzwischen ist.

Teilnehmende Teams an der Tour de France 2014

AG2R La Mondiale, France

  • Jean-Christophe Peraud (fra)
  • Romain Bardet (fra)
  • Mikael Cherel (fra)
  • Samuel Dumoulin (fra)
  • Ben Gastauer (lux)
  • Blel Kadri (fra)
  • Sébastien Minard (fra)
  • Matteo Montaguti (ita)
  • Christophe Riblon (fra)

Belkin Pro-Cycling Team, Netherlands

  • Bauke Mollema (nld)
  • Lars Boom (nld)
  • Stef Clement (nld)
  • Laurens ten Dam(nld)
  • Steven Kruijswijk (nld)
  • Tom Leezer (nld)
  • Bram Tankink (nld)
  • Sep Vanmarcke (bel)
  • Maarten Wynants (bel)

BMC Racing Team, USA

  • Tejay van Garderen (usa)
  • John Darwin Atapuma (col)
  • Greg van Avermaet (bel)
  • Marcus Burghardt (ger)
  • Amaël Moinard (fra)
  • Daniel Oss (ita)
  • Michael Schär (sui)
  • Peter Stetina (usa)
  • Peter Velits (svk)

Bretagne-Seche, France

  • Brice Feillu (fra)
  • Jean-Marc Bideau (fra)
  • Anthony Delaplace (fra)
  • Romain Feillu (fra)
  • Armindo Fonseca (fra)
  • Arnaud Gerard (fra)
  • Florian Guillou (fra)
  • Benoit Jarrier (fra)
  • Florian Vachon (fra)

Cannondale, Italy

  • Peter Sagan (slo)
  • Maciej Bodnar (pol)
  • Ted King (usa)
  • Kristjan Koren (slo)
  • Marco Marcato (ita)
  • Alessandro De Marchi (ita)
  • Jean-Marc Marino (fra)
  • Fabio Sabatini (ita)
  • Elia Viviani (ita)

Cofidis Solutions Credits, France

  • Daniel Navarro (spa)
  • Nicolas Edet (fra)
  • Egoitz García (spa)
  • Cyril Lemoine (fra)
  • Luis Angel Mate (spa)
  • Rudy Molard (fra)
  • Adrien Petit (fra)
  • Julien Simon (fra)
  • Rein Taaramäe (est)

FDJ.FR, France

  • Thibaut Pinot (fra)
  • William Bonnet (fra)
  • Mickaël Delage (fra)
  • Arnaud Démare (fra)
  • Arnold Jeannesson (fra)
  • Matthieu Ladagnous (fra)
  • Cédric Pineau (fra)
  • Jérémy Roy (fra)
  • Arthur Vichot (fra)

Garmin-Sharp, USA

  • Andrew Talansky (usa)
  • Janier Acevedo (col)
  • Jack Bauer (nzl)
  • Alex Howes (usa)
  • Benjamin King (usa)
  • Sebastian Langeveld (nld)
  • Ramunas Navardauskas (lit)
  • Tom Jelte Slagter (nld)
  • Johan Vansummeren (bel)

IAM Cycling, Switzerland

  • Sylvain Chavanel (fra)
  • Martin Elmiger (sui)
  • Mathias Frank (sui)
  • Heinrich Haussler (aus)
  • Reto Hollenstein (sui)
  • Roger Kluge (ger)
  • Jérome Pineau (fra)
  • Seb. Reichenbach (sui)
  • Marcel Wyss (sui)

Kathusha Team, Russia

  • Joaquim Rodríguez (spa)
  • Vladimir Isaychev (rus)
  • Alexander Kristoff (nor)
  • Luca Paolini (ita)
  • Alexander Porsev (rus)
  • Egor Silin (rus)
  • Gatis Smukulis (lat)
  • Simon ŠSpilak (slo)
  • Joeri Trofimov (rus)

Lampre-Merida, Italy

  • Rui Costa (por)
  • Davide Cimolai (ita)
  • Kristijan Durasek (cro)
  • Chris Horner (usa)
  • Sacha Modolo (ita)
  • Nelson Oliveira (por)
  • Maximiliano Richeze (arg)
  • Jose Serpa (col)
  • Rafael Valls Ferri (spa)

Lotto-Belisol, Belgium

  • Jurgen vanden Broeck (bel)
  • Lars Bak (den)
  • Bart de Clercq (bel)
  • Tony Gallopin (fra)
  • André Greipel (ger)
  • Adam Hansen (aus)
  • Gregory Henderson (nzl)
  • Jürgen Roelandts (bel)
  • Marcel Sieberg (ger)

Movistar Team, Spain

  • Alejandro Valverde (spa)
  • Imanol Erviti (spa)
  • John Gadret (fra)
  • Jesús Herrada (spa)
  • Beñat Intxausti (spa)
  • Ion Izagirre (spa)
  • Ruben Plaza (spa)
  • Joaquin José Rojas (spa)
  • Giovanni Visconti (ita)

Omega-Pharma – Quickstep, Belgium

  • Mark Cavendish (gbr)
  • Jan Bakelants (bel)
  • Michał Gołaś (pol)
  • Michal Kwiatkowski (pol)
  • Tony Martin (ger)
  • Alessandro Petacchi (ita)
  • Mark Renshaw (aus)
  • Niki Terpstra (nld)
  • Matteo Trentin (ita)

Orica-GreenEDGE, Australia

  • Simon Gerrans (aus)
  • Michael Albasini (sui)
  • Simon Clarke (aus)
  • Luke Durbridge (aus)
  • Mathew Hayman (aus)
  • Jens Keukeleire (bel)
  • Christian Meier (can)
  • Svein Tuft (can)
  • Simon Yates (gbr)

  • Michael Matthews an early withdrawal due to injury.

Team Europcar, France

  • Thomas Voeckler (fra)
  • Yukiya Arashiro (jpn)
  • Bryan Coquard (fra)
  • Cyril Gautier (fra)
  • Yohann Gene (fra)
  • Alexandre Pichot (fra)
  • Perrig Quemeneur (fra)
  • Kévin Réza (fra)
  • Pierre Rolland (fra)

Team Giant-Shimano, Netherlands

  • Marcel Kittel (ger)
  • Roy Curvers (nld)
  • John Degenkolb (ger)
  • Dries Devenyns (bel)
  • Tom Dumoulin (nld)
  • Cheng Ji (chn)
  • Koen de Kort (nld)
  • Albert Timmer (nld)
  • Tom Veelers (nld)

Team Netapp-Endura, Germany

  • Leopold König (cze)
  • Jan Bárta (cze)
  • David De La Cruz (spa)
  • Zakkari Dempster (aus)
  • Bartosz Huzarski (pol)
  • Tiago Machado (por)
  • José Mendes (por)
  • Andreas Schillinger (ger)
  • Paul Voss (ger)

Team Sky, Great Britain

  • Chris Froome (gbr)
  • Bernhard Eisel (aus)
  • Vasil Kiryienka (blr)
  • David Lopez (spa)
  • Mikel Nieve (spa)
  • Danny Pate (usa)
  • Richie Porte (aus)
  • Geraint Thomas (gbr)
  • Xabier Zandio Echaide (spa)

Tinkoff-Saxo, Denmark

  • Alberto Contador (spa)
  • Daniele Bennati (ita)
  • Jesús Hernández (spa)
  • Rafal Majka (pol)
  • Michael Mørkøv (den)
  • Sérgio Paulinho (por)
  • Nicolas Roche (irl)
  • Michael Rogers (aus)
  • Matteo Tosatto (ita)

Trek Factory Racing, USA

  • Andy Schleck (lux)
  • Matthew Busche (usa)
  • Fabian Cancellara (sui)
  • Markel Irizar (spa)
  • Danny van Poppel (nld)
  • Gregory Rast (sui)
  • Fränk Schleck (lux)
  • Jens Voigt (ger)
  • Haimar Zubeldia (spa)

Etwas Tour de France Geschichte

Ohh! Là! Là! Nationalstolz, sportliche Ehren, traditionsreiche Vermächtnisse und Kontroversen – die Tour de France ist vollgepackt mit Geschichte.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, die ganze Idee hinter der ersten Tour de France war es, mehr Menschen dazu zu bewegen, Zeitschriften zu kaufen. Ein Journalist des Magazins L’Auto hatte die verrückte Idee eines Radrennens durch das ganze Land; sein Herausgeber stand hinter ihm und realisierte das Projekt. So ließen sich am 1. Juli 1902 60 Fahrer auf die erste Tour de France aller Zeiten ein. Sechs epische Etappen später schafften es nur noch 21 Fahrer, unter der Führung von Maurice Garin, bis ins Ziel. Das Interesse und die Neugier der Öffentlichkeit waren geweckt, und so nahm ein Event seinen Anfang dessen Popularität nicht nur von Jahr zu Jahr anwuchs. Vielmehr überdauerte es die Zeiten, um sich rechtmäßig den Ruf des absolut größten und bekanntesten Radrennens der Welt zu sichern.

Mit diesem Titel ging neben Bekanntheit leider aber auch traurige Berühmtheit einher, da auch der Tour de France ein gewisses Maß an Kontroversen nicht erspart blieb. Befragt man Internetsuchmaschinen zu diesem unglaublichen Rennen, stolpert man zweifellos auch über Querverweise zu Doping im Sport. Doch abgesehen von diesem düsteren Kapitel des Radsports, begeistert die Tour de France nach wie vor weltweit und wir können es kaum erwarten, dass es 2014 wieder losgeht!

Der Tour de France Trikot Code

Was hat es mit den vielen verschiedenen Trikots auf sich und was in aller Welt bedeuten sie? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Kleiner Französischkurs - das französische Wort für Trikot ist maillot.

Das Gelbe Trikot, Le Maillot Jaune

Seit 1987 von LCL gesponsert, wird das Gelbe Trikot, oder le maillot jaune, vom Gesamtführenden der Zeitwertung getragen.

medium The coveted Tour de France yellow jersey

Das Grüne Trikot, Le Maillot Vert

Der Gesamtführende in der Punktwertung trägt das Grüne Trikot, auch le maillot vert, das seit 1992 von PMU gestellt wird. Gewonnen wird es bei Zwischensprints und auf der Etappe.

medium The Tour de France green jersey

Das Bergtrikot, Le Maillot à Pois Rouges

Das Bergtrikot, zur Verfügung gestellt von Carrefour, wird – der Name legt es nahe – vom besten Fahrer des Kletter-Klassements getragen. Anders ausgedrückt: Das rotgepunktete Trikot gebührt dem King of the Mountain (KOM).

medium King of the Mountain The Tour de France polka dot jersey

Das Weiße Trikot, Le Maillot Blanc

Das Weiße Trikot wird seit 2004 von Skoda gesponsert und ist dem besten Nachwuchsfahrer vorbehalten. Die Einzelzeitwertung berücksichtigt hierfür daher nur die Fahrer bis einschließlich 25 Jahre.

medium The Tour de France white jersey