Thule auf der Eurobike 2014 - Fahrradtaschen, Kaffee & mehr

September 18, 2014

Das Thule-Team ist bekannt für seine cleveren Lösungen in den Bereichen Gepäckträger und Outdoor-Taschen. Seit der Eurobikes 2014 können wir auch das Kaffeekochen zu dem Unternehmensportfolio hinzufügen. Denn frühmorgens um 8 Uhr waren wir am Thule-Stand nicht nur super gespannt auf die brandneuen Bike-Koffer, sondern auch auf die Arbeit von Champion Barista Roberto, der einen perfekten Kaffee nach dem anderen für uns zauberte.

Thule - alle Artikel >

Erst die Bike-Koffer, dann der Kaffee

Es war ziemlich schwer, sich beim Thule-Stand nur auf das neueste Bike-Equipment zu konzentrieren. Immerhin stand ein weltweit ausgezeichneter Barista hinter der standeigenen Kaffeebar. Doch erst die Arbeit, dann der Kaffee. Wir sprachen mit dem Produktmanager für Fahrradequipment Eric Norling, der sich mit dem sehr bescheidenen Downhill-Rider Chris van Dine prominente Unterstützung geholt hat. Die beiden zeigten uns die neuen RoundTrip Fahrradkoffer, die im klassischen Thule-Stil wieder mit ein paar feinen Innovationen aufwarten können.

RoundTrip Pro und RoundTrip Transition

Die Koffer sind in einer Softshell-Variante (RoundTrip Pro) und einer Hartschalen-Version (RoundTrip Transition) verfügbar und sind laut Eric anders als gewöhnliche Produkte aus diesem Segment. „Thule steht für sicher, einfach und modern - und hier haben wir uns auf die Einfachheit fokussiert, was heißt: Komfort“, beschreibt er den Ansatz für die Neuheiten.

Thule roundtrio pro transition case bag

Die Koffer beinhalten beide einen integrierten Fahrradständer, der das Werkeln am Bike auf Reisen nicht zu Strapaze werden lässt und gleichzeitig das Bike im Koffer fixiert. Sehr clever. Der Tripod-Ständer besteht aus Schiene, Gelenk und Füßen, lässt sich ganz fix zusammenbauen und bietet guten Halt bei einfacher Handhabung.

thule eric norling tripod roundtrip aluminium

Leicht, flexibel, zeitsparend

Als Eric uns den Tripod mal in Action zeigte, übernahm Chris das Mikro und erzählte uns von seinen persönlichen Erfahrungen mit den Koffern:

„Das ist definitiv ein großer Zeitsparer. Ich verbringe zahlreiche Stunden mit Auseinandernehmen, Packen, Aufbauen, und einen integrierten Fahrradständer zu haben ist einfach klasse!“

Der Tripod besteht aus hochwertigem Aluminium und ist trotz seiner Beständigkeit sehr leicht. Der Hartschalenkoffer wiegt insgesamt 15 Kilo und eignet sich nach der Einschätzung von Chris vor allem für Road- und Cross-Country-Bikes: „Man will nicht, dass sein 10.000-Dollar-Roadbike von Reisegepäck zerquetscht wird.“ Selbst bevorzugt der Downhill-Rider aber den halbstarren, neun Kilo schweren RoundTrip-Pro-Koffer wegen seiner Flexibilität. Unter dem durch die Schiene fixierten Rahmen bietet der Koffer immer noch genug Platz für Schuhe und Helm und hat weiterhin zwei Radtaschen für Räder und Kleinkram. „Du kannst dein Bike auseinandernehmen und bist in 10 Minuten fertig“, sagt Chris.

Auch für große Räder

Auch einen neuen Softbag hat Thule im Angebot. Nur 7kg, mit integrierten Radtaschen und einfachen Zugangsmöglichkeiten. Chris ist wirklich angetan von den Thule-Neuheiten, die bereits einige Auszeichnungen wie den GearJunkie-Award einheimsen konnten. Variabel sind sie auch. „Sie sind designt für 29er, 27,5er … mein komplettes Downhill-Bike mit seinen großen Rädern passt rein“, erzählt uns Chris abschließend, bevor wir der Kaffeeversuchung nicht weiter widerstehen konnten und der Kaffee-Bar am Thule-Stand endlich einen Besuch abstatteten.

Ab zum Kaffeestand

Chris war auch schon ganz heiß und stellte uns den Mann hinter der Kaffeekunst vor. Roberto Dell’Aquila, renommierter Barista und für viele sicherlich das Highlight auf dem Thule-Stand. „Das ist der beste Kaffee den ihr auf der Eurobike finden werdet, vielleicht sogar der beste eures Lebens“, verspricht Chris.

barista coffee roberto dell aquila thule

Roberto ist zweimaliger Sieger der schwedischen Barista-Meisterschaften und wurde Dritter bei der Weltmeisterschaft in Miami 2001. Sein Geheimnis: „Kaffee lieben“. Mit sehr viel dieser Liebe bereitete der Schwede den Thule-Gästen täglich bis zu 2000 Kaffees, am meisten Cappuccinos. Eric und Chris waren begeistert, und wir waren es auch. Danke, Roberto.