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Top 5 Mountainbike-Neuheiten 2019 auf dem Bike Festival Riva 

Mai 07, 2018
Top 5 Mountainbike-Neuheiten 2019 auf dem Bike Festival Riva

Auch 2018 feierte die europäische Mountainbike-Szene wieder den offiziellen Saisonstart beim Bike Festival Riva del Garda. Das Wetter war top, die Aussteller zahlreich, die Stimmung Spitzenklasse – da haben wir beinahe vergessen, uns nach den aktuellsten Neuheiten umzuschauen. Natürlich gibt es zum Saisonstart selten ein Feuerwerk an brandneuen Bikes zu begutachten, doch dieses Jahr war das anders. Zahlreiche Top-Marken hatten brandneue Bikes im Gepäck, die man ausgiebig auf den italienischen Trails testen durfte. Es folgen unsere 5 Highlights der Mountainbike Neuheiten 2019 – viel Spaß!


Entdecke Neuheiten von
Trek | Cube | Rocky Mountain | Nicolai | Santa Cruz

Trek Full Stache

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Bereit für Abenteuer? Das Trek Full Stache ist das vielleicht potenteste Adventure Bike auf dem Markt und ein richtig eigenwilliges dazu – ein MTB mit dem Zeug zum Kultbike. Das Fully-MTB mit 130mm Federweg vorne und hinten kommt nämlich mit einzigartiger 29"-Midfat-Bereifung im Format 29 x 3.0 – eine Kombination, die es bis dato noch nicht gegeben hat und sich perfekt für wilde Abenteuer abseits erforschter Wege eignen soll. Dazu passend: Das Thema Bikepacking liegt gerade voll im Trend und das Full Stache macht sich extrem gut mit den Ortlieb Bikepacking-Taschen, die sich formschön an den Rahmen schmiegen. Aber erstmal mehr zum Bike.

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Es war nämlich kein einfaches Unterfangen, das Full Stache auf solche großen Füße zu setzen. Es waren einige kreative Kniffe erforderlich, um solch eine große Reifenfreiheit zu schaffen. Der neu ausgelegte ABP-Hinterbau verfügt jetzt über ein neu positioniertes Lager und sehr kurze Kettenstreben - die Kettenstrebe auf der Antriebsseite liegt dabei über der Kette. Der verkürzte Hinterbau war aber notwendig und verspricht gleichzeitig auch massig Fahrspaß dank eines deutlich verspielterem Fahrverhaltens im Vergleich zu anderen Trailbikes. Der Hauptrahmen des Full Stache greift Trek-typisch auf das gerade Unterrohr zurück und verfügt über das Mino Link-System zur Geometrie-Verstellung.

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Die Reifen im Format 29 x 3.0 verbinden die Nachgiebigkeit von Fatbike-Reifen mit der Geschwindigkeit der großen 29er – eine brandneue Kombination, für die Bontrager eigens neue XR4 Reifen entwickelt hat. SRAM GX Eagle-Antrieb, RockShox Pike-Federgabel und Fox Float-Dämpfer mit dem neuen Re:aktiv-System von Trek runden das Trailbike mit Expeditionscharakter ab. Praktisch: Der im Schalthebelstil unter dem Lenker angebrachte Hebel für die Vario-Sattelstütze ist äußerst intuitiv und leicht zu bedienen

Das Trek Full Stache ist ab sofort im Handel als Komplettbike in der Version Full Stache 8 sowie als Rahmenkit erhältlich. Der Preis liegt bei 3.499€. Wer also mal wieder Bock auf ungeschönte Natur hat, bekommt mit dem Trek Full Stache jetzt das passende Bike an die Hand.

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Cube Stereo 150 Carbon 29

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Cube kommt mitten zum Saisonstart mit einem Knaller um die Ecke: Das neue Stereo 150 Carbon 29 ist ein waschechtes Race-Enduro, dass in Zusammenarbeit mit dem EWS-Team um Greg Callaghan entwickelt wurde. Erst fuhr das Team das 160er, dann größtenteils das 140er – es wurde also Zeit für eine Zwischenversion, die mit 150 mm Federweg und einer optimierten Geometrie das Enduro-Team auf Dauer glücklich machen sollte.

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Und das wird es mit Sicherheit: Denn das Cube Stereo 150 ist ein Bike wie aus einem Guss. Der neue Carbonrahmen glänzt mit einer ultra-feinen Linienführung und ist nahe an der Formvollendung. Möglich wird das vor allem durch die fortschrittlichen Carbon-Technologien von Cube. Das aufwändige C:68 Verfahren ermöglicht eine hohe Carbonreinheit und mindert den Gehalt von Harzen durch einen speziellen Plättungsprozess, bei dem die Zwischenräume im Laminierprozess kleiner werden – so wird zusätzlich Gewicht gespart. Die C:62 Variante brilliert auch ohne diesen zusätzlichen Schritt mit einem guten Gewichts-Steifigkeits-Verhältnis.

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Ganz besonders wichtig war den Ingenieuren eine ordentliche Uphill-Performance des Stereo 150. Dazu wurde der Lenkwinkel überarbeitet und auf eine 160 mm Federgabel abgestimmt – das führt zu einem kontrollierten Handling sowohl im Up- als auch im Downhill. Der Sitzwinkel von 75° und die kurzen Kettenstreben sorgen zusätzlich für Agilität und ordentlich Vortrieb bergauf, während der Downhill durch den insgesamt längeren und niedrigeren Rahmen noch spaßiger werden dürfte.

Typisch für Cube: Zahlreiche kleine aber feine Details: An dem schicken Rahmen findet sich beispielsweise eine versteckte Umwerfer-Aufnahme, Platz für den Shimano Di2 Akku, interne Zug- und Kabelverlegung ab dem Steuerrohr, Rahmenschoner und und und. Cube hat für das Stereo 150 wieder tief in die Trickkiste gegriffen.

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Das Top-Modell Stereo 150 C:68 TM 29 kommt mit Fox Float X2 Fahrwerk, Fox 36 HSC Gabel, SRAM GX Eagle 1x12 Schaltwerk sowie Fox Transfer Dropper Post mit Kashima Beschichtung. Der Preis liegt dann bei 4.499€. Die C:62 Varianten gibt es bereits ab 3.199€, das Einstiegsmodell kommt noch mit Zweifach-Schaltung.

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Rocky Mountain Vertex Carbon

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Das Vorzeige-Hardtail der Kanadier von Rocky Mountain Bicycles wurde für das Modelljahr 2018/2019 komplett überarbeitet und wird mit dem neuen Carbonrahmen noch schneller, agiler und flexibler. Die aggressive Geometrie vermittelt zusammen mit der hohen Steifigkeit des Rahmens und der großen Laufräder eine hohe Spurtreue und bietet dem Fahrer maximale Kontrolle – egal ob bei High-Speed-Fahrten durch den Wald oder bei anspruchsvollen Spitzkehren auf dem Singletrail. Das Hardtail kommt mit 100mm Federweg aus und klettert dank Einfach-Schaltung im Eiltempo den Berg hinauf.

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Die neue Geometrie soll dabei sowohl für mehr Vortrieb als auch mehr Fahrqualität auf der Abfahrt sorgen. Der Reach wurde größer, der Lenkwinkel flacher und der Radstand kürzer, während die Sitzposition weiterhin komfortabel-sportlich bleibt. Außerdem erlaubt der neue Carbonrahmen mit Smoothwall-Technologie neben den standardmäßigen 29" Laufrädern auch ein 27,5+ Setup, die Reifenfreiheit beträgt dabei bis zu 2,8" (bei 29ern maximal 2,3"). Wer also mehr Traktion auf den Trail kriegen und auf etwas Geschwindigkeit verzichten möchte, braucht nur zu den Grip-hungrigen Plus-Reifen greifen. Außerdem verfügt der das neue Vertex über eine verbesserte Kabelführung mit großen Öffnungen für leichteren Zugang und ist außerdem bereit für Di2 Schaltungen, Vario-Sattelstützen, 2x-Schaltungen und Postmount 180mm Bremsen.

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Das Smoothwall Carbon, an sich schon eine der branchenführenden Carbontechnologien mit überragendem Steifigkeits-Gewichts-Verhältnis, bekommt beim Top-Modell Vertex Carbon 90 noch ein brandneues Smoothwall HBO Layup verpasst, dass durch die Verwendung von speziellen Carbonfasermatten den Einsatz von Harz deutlich reduziert. Der Rahmen wird so noch leichter und langlebiger, ohne an dem grandiosen Fahrgefühl zu verlieren.

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Preislicht geht es ab 2.700€ für das Carbon 50 los, das Top-Modell Carbon 90 des Vertex bringt es auf 4.900€.

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Nicolai ION G16 EBOXX E14

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Die deutsche Mountainbike-Schmiede Nicolai ist bekannt für ihre Innovationsbereitschaft und ihr umfassendes Know-How im Rahmenbau. Mit dem ION G16 EBOXX E14 zaubern sie ein brandneues E-Mountainbike aus dem Hut, dass mit zukunftsweisenden Technologien das elektronische Biken auf den Trails nachhaltig verbessern möchte. Dabei gilt: Schluss mit Kette, her mit dem Riemen. Der Gates Carbon Riemenantrieb und eine Rohloff Nabenschaltung bringen das ION wirklich jeden Berg hinauf und begeistern mit hoher Langlebigkeit und geringem Wartungsbedarf. Aber damit nicht genug.

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Geschaltet wird mit der edlen Rohloff Speedhub-Nabe, und das per eShifting ganz elektronisch. So kannst du das Geschoss auch problemlos unter Last schalten. Ein eigens entwickelter Belt-Tensioner sorgt außerdem dafür, dass Gates Carbon Drive-Riemen konsequent auf Spannung gehalten wird, um ein Verrutschen oder Abspringen des Riemens während der Fahrt zu verhindern. Denn das E-MTB mag es ruppig: Das 170mm Fox Fahrwerk kann es mit jedem Untergrund aufnehmen, die GEOLUTION Geometrie mit langem Hauptrahmen, tiefem Schwerpunkt und flachen Lenkwinkel sorgt für hohes Selbstbewusstsein auf dem Trail.

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Doch nicht nur technisch ist das ION G16 EBOXX E14 ein Highlight. Auch die Optik macht einiges her und sorgt für ein bulliges, aber trotzdem dynamisches Erscheinungsbild mit wunderschön integrierten Anbauteilen. Der Bosch CX Antrieb fügt sich nahtlos in das Gesamtbild ein, während der Akku in dem Mehrkammerunterrohr verschwindet. Beim Thema E-Bike kann Nicolai übrigens seit kurzem auf das Know-How von HNF-Nicolai zurückgreifen – ein deutscher Premium-E-Bike Spezialist, bei dem Nicolai-Gründer Kalle Nicolai ebenfalls als Chef-Entwickler tätig ist. Doch weiter im Text. Der FOX Float X2-Dämpfer wurde wunderschön aufgenommen und sorgt zusammen mit dem niedrigen Schwerpunkt dafür, dass das Nicolai ION G16 EBOXX E14 quasi am Boden klebt und sich von keinem Trail aus der Ruhe bringen lässt. Geschalten wird übrigens rechts am Lenker, auf der linken Seite wird die Unterstützungsstufe ausgewählt.

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Abgerundet wird das E-MTB-Geschoss mit dem goldenen RENTHAL Fatbar-Lenker und Laufrädern der Marke Hope, die in 2,6" breite Conti-Reifen gepackt wurden. Der Preis ist sportlich knackig und liegt bei 8.999€.

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Santa Cruz Blur

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Santa Cruz reaktiviert für die aktuelle Saison das Blur und will mit dem neuen Race-Fully vor allem bei Marathon-Athleten und Cross-Country-Fans punkten. Der Federweg ist mit 100mm minimal gehalten, der Fahrspaß ist laut Santa Cruz aber grenzenlos. Das Blur soll als 29er-Fully den Spagat schaffen zwischen pfeilschnellen Racer, dass sich im Wettkampf behaupten kann und leichter Spaßmaschine, welche die kalifornische Sonne in sich trägt.

Die Amerikaner setzen dazu auf eine moderne Geometrie mit kurzem 432 mm Hinterbau, einem moderaten Reach und einen Lenkwinkel von 69° - also irgendwo zwischen verdammt schnell und verdammt agil. Der Rahmen ist entsprechend leicht und zieht in Sachen Carbontechnologien alle Register. Knapp über 2 Kilogramm wiegt der Rahmen inkl. Dämpfer nur, was für ein Fully mit VPP-Hinterbau mehr als ordentlich ist. Kabel und Züge laufen bis auf die Bremse innen und sorgen für ein dynamisches Erscheinungsbild, das so schnell nichts erschüttern dürfte. Die Kalifornier sind sich nämlich ihrer Sache sicher und geben auf dem Rahmen lebenslange Geometrie.

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Die hohe Steifigkeit des Rahmens gepaart mit den ausgezeichneten Fahreigenschaften machen das Santa Cruz Blur auch auf dem Trail zu einer echten Waffe, die auch vor anspruchsvollen Passagen nicht halt machen muss. Die gute Balance aus schneller Geometrie und verspieltem Fahrwerk funktioniert einwandfrei und lässt das Blur im Uphill den Berg hinauffliegen, während der kurze FOX-Dämpfer die großen Laufräder nahezu am Boden kleben lässt. Das gute Ansprechverhalten lässt sich auch straffen, wenn es auf der Zielgerade zur Sache geht. Dann macht die Plattform wirklich nur noch auf, wenn es sein muss.

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Santa Cruz-typisch gibt es auch beim neuen Blur wieder zwei Carbonversionen in der Form vom C und dem CC. Letzteres ist noch ein paar Gramm leichter, ansonsten unterscheiden sich die Rahmen nicht. Außerdem gibt es noch drei Ausstattungspakete, sodass in der Summe 6 Räder zur Verfügung stehen. Die Preise starten bei 4.299€.

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