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Mountainbikes 2021: Die neuen MTB-Highlights

Juni 25, 2020
Mountainbikes 2021: Die neuen MTB-Highlights

Was für ein turbulentes Bike-Jahr: Während der Corona-Pandemie standen Bikes so hoch im Kurs wie nie zuvor. Grund genug für einige Hersteller, ihre 2021 Bikes schon ein wenig vorzuziehen, schließlich ist bei vielen Fachhändlern bereits gähnende Leere im Mountainbike-Sortiment. An dieser Stelle sammeln wir alle Mountainbike Neuheiten für 2021 und stellen diese kurz vor. Dieser Beitrag wird stetig erweitert.

Cannondale | GT | Santa Cruz | Specialized | Transition

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Cannondale

Scalpel Carbon 2021

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Typ: 29er Race-Fully
Einsatzzweck: Marathon, Cross-Country

Das Scalpel ist der Dauerbrenner im Cannondale MTB-Sortiment. Schon immer irgendwie da, doch mit jeder Version komplett neu erfunden. So auch die neue 2021 Plattform, die wie der Vorgänger in einer 100mm Version und einer 120mm Version (Scalpel SE, siehe unten) an den Start geht. Herzstück der Neuentwicklung ist der neue Hinterbau mit sogenannten Flex-Zonen, die erfolgreich einen Horst-Link Viergelenker simulieren, ohne das zusätzliche Extra-Gewicht. So kommt man auf ein Rahmengewicht (inkl. Dämpfer) von schmalen 1.900 Gramm - Weltklasse! Ein weiterer Vorteil des neuen FlexPivot Fahrwerks ist die jeweilige Rahmenhöhe spezifisch auf den Fahrer abzustimmen (Proportional Response).

Bei der Geometrie wurde das Scalpel deutlich modernisiert: Lenkwinkel flacher, der Sitzwinkel steiler. Dank der "einarmigen" Ocho-Lefty gibt es im Zusammenspiel mehr Stabilität und Kontrolle auf vertrackten Strecken, ohne an Agilität einzubüßen. Ansonsten gibt es einen feinen Carbonrahmen mit 29er Laufrädern und einer Reifenbreite bis 2,4". Preislich liegt das Scalpel zwischen 3.699€ für das Carbon 4 und stolzen 11.499€ für das Hi-MOD Ultimate (im Bild). hier gibt es dann natürlich nur Komponenten vom Feinsten: SRAM XX1 Eagle AXS Schaltung, Level Ultimate Bremsen, ENVE Caron-Laufräder und die Lefty Ocho in Carbon-Ausführung.

Scalpel Carbon SE 2021

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Typ: 29er Race-Fully
Einsatzzweck: Downcountry, Trail, Tour

Das Scalpel SE steht auch 2021 wieder in den Startlöchern und teilt sich die Plattform mit dem regulären Scalpel, holt aber mehr Federweg und damit mehr Fahrspaß im ruppigen Gelände raus. Statt 100mm Lefty werkelt eine 120mm Gabel am Fahrwerk, der Lenkwinkel ist noch etwas abgeflachter und die Reifen etwas breiter. Außerdem gibt's von Haus aus eine Vario-Stütze. Aus dem pfeilschnellen XC-Fully wird somit ein agiles Downcountry-Bike, was sich gleichermaßen als Tourer und Trailbike nutzen lässt. Das Scalpel SE gibt es als Carbon 2 für 3.799€ (inkl. zusätzlicher Frauenversion) und als Carbon 1 für 4.999€ (im Bild).

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GT Zaskar LT 2021

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Typ: 29er Trail-Hardtail
Einsatzzweck: Trail, Singletrail

Eine Mountainbike-Legende im (leicht) neuen Gewand: Das Zaskar von GT gibt es 2021 erstmals in einer Longtravel Variante mit 130mm Federweg und macht aus dem sportlichen Hardtail ein aggressives Trailbike für Neulinge auf dem Trail. Der typische Triple Triangle-Rahmen, der schon seit Jahrzehnten am Zaskar zu finden ist, soll dank der Sattelstreben bis zu 50 % mehr Flex bieten als ein regulärer Diamantrahmen, was dem harten Trail-Alltag mit Sicherheit in die Karten spielt. Ansonsten ist das neue Zaskar alles andere als altbacken: Intern verlegte Züge, Vario-Stütze und eine moderne Geometrie mit langem Reach und steilem Sitzwinkel sowie 66° Lenkwinkel sorgen für reichlich Verspieltheit auf dem Trail und eine sportliche Optik. Die 29er Laufräder bringen zudem Laufruhe auch bei hohen Geschwindigkeiten. Die zwei Versionen sind ansonsten eher minimalistisch ausgestattet, was sich aber auch im Preis niederschlägt. Ab 1.199€ gibt es die Elite-Version, das Expert-Modell gibt es schon für 1.499€ (im Bild).

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Santa Cruz 5010

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Typ: 27,5er Trail-Fully
Einsatzzweck: Trail, All-Mountain, Enduro

Auch das 5010 bekommt jetzt endlich den tiefen Dämpfer spendiert. Als letztes Modell der umfangreichen MTB-Palette der Kalifornier geht der Trailbolide 2021 mit dem flach über dem Tretlager liegenden Dämpfer an den Start und sieht somit gar nicht mehr wie ein reguläres Trail-Bike aus. Die Enduro-Bereifung und abfahrtsorientierte Geometrie (kurzer Vorbau, hohe Front, langer Reach) sind zusätzliche Indikatoren, dass das 5010 trotz seiner inneren Trail-Werte auch gerne mal den ein oder anderen Abstecher in den Bikepark vertragen würde Mit 130 Millimetern am Heck und 140-mm-Gabel ist es im Hause Santa Cruz schon eher etwas Schwach auf der Brust, doch auf dem Trail spürt man davon nichts. Die wendigen 27,5" Räder und die gute Kinematik des Hinterbaus sollen das Rad vor allem auf der Abfahrt glänzen lassen. Der Preis beginnt bei 4.399€ und wächst je nach Rahmenmaterial und Ausstattung auf bis zu 8.399€. Den Rahmen gibt es in der CC-Version für 3.099€.

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Specialized

Specialized Epic 2021

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Typ: 29er Race-Fully
Einsatzzweck: Cross-Country, Marathon, Race

Man merkt, dass die olympischen Spiele dieses Jahr (theoretisch) anstehen. Denn neben Cannondale hat auch Specialized seine XC-Rakete in die Startposition gebracht. Das Epic geht für 2021 mit einem leichteren Rahmen, verbesserten Brain-Dämpfungssystem, noch flacherer Geomtrie und neuer Carbon-Dämpferaufhängung. Alles in allem: Weniger Gewicht (1441 Gramm in der S-Works Variante!!), steiferer Hinterbau, direkteres Handling und verbesserte Kraftübertragung. "Fastest XC Bike ever?" - Maybe. Nahe dran auf jeden Fall. Da die XC-Kurse immer anspruchsvoller werden, dürfen Entwickler die Trail-Kompatibilität nicht aus dem Auge lassen. Deswegen wurde das Epic noch länger und flacher, der Lenkwinkel wurde um stolze zwei Grad verringert, die Kettenstreben wurden noch kürzer. Husch, husch - spielerisch soll es so durch schwierige Passagen und schnelle Kurven gehen. Preislich ist der Vollcarbon-Renner ab 4.299€ in der Comp Variante zu haben, die Top-of-the-Line S-Works Variante (im Bild) gibt es für mehr als das Doppelte (11.599€).

Specialized Epic Evo 2021

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Typ: 29er Race-Fully
Einsatzzweck: Downcountry, Trail, Tour

Das Evo-Kürzel hat bei Specialized Tradition. Schon seit fast 10 Jahren stehen die Evo-Modelle für mehr Fahrspaß bergab. 2021 gibt es analog zum neuen Epic auch das neue Epic Evo, dass auf der gleichen Rahmenplattform aufbaut, aber hier und da etwas mehr auf Fahrspaß getrimmt wurde. Mit 120mm Federweg vorne und 110mm am Heck, breiteren Reifen, Vario-Stütze, kurzer Vorbau und griffigeren Bremsen sollen nicht nur Abfahrten besser gemeistert werden, sondern das Epic auch als sportlichen Tourer seine Reifeprüfung machen können. Mit dem SWAT-Minitool am Flaschenhalter wurde hierfür auch das passende Werkzeug verstaut. Wer am Setup etwas tüfteln will, kann die Tretlagerhöhe um 6mm verstellen, der Lenkwinkel wird so ebenfalls um bis zu 0,5° angepasst. Feinheiten, die für ambitionierte Fahrer bereits einen großen Unterschied machen. Beim Evo startet der Preis für die 2021er Modelle bei 4.499€, das S-Works EVO kostet 11.599€ (im Bild).

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Specialized Rockhopper 2021

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Typ: Allrounder-Hardtail
Einsatzzweck: Freizeit, Cross-Country

Eisnteiger-Mountainbikes kriegen bei den Neuvorstellungen häufig weniger Anerkennung, dabei sind dies die Räder, die am Ende des Jahres Bestseller in den Büchern der Händler stehen. Specialized hat für 2021 sein Rockhopper neu aufgelegt und den Premium A1 Alu-Rahmen verbessert. Intern verlegte Züge sowie eine XC-inspirierte Geometrie sind die größten Neuerungen., außerdem wurde das Portfolio erweitert. Bis zu 8 Größen sind bei einigen Modellen verfügbar, wobei sich die Laufradgröße (27,5"-29") und der Federweg (80-100mm) nach der Größe richten. Die Preise starten bei 499€ und gehen bis hoch auf 1.199€ für das Expert Modell (im Bild).

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Transition Sentinel

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Typ: 29er Fully
Einsatzzweck: Enduro, All Mountain

Ein Bike mit Ecken und Kanten. Das neue Transition Sentinel Carbon startet mit einem neu designten Rahmen und verbesserter Kinematik in das Jahr 2021 und lässt sich dank 10mm Extra-Federweg am Heck je nach Wunsch mit 140mm oder 150mm Dämpfer fahren, Stahlfederdämpfer möglich. Der Hinterbau erlaubt jetzt außerdem 2,6" breite Reifen, während Platz für einen zweiten Flaschenhalter am Oberrohr (oder Alternativ Zubehör) geschaffen wurde. An der Geometrie hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel getan. Das Sitzrohr wurde noch etwas kürzer, was mehr Bewegungsfreiheit bringt. Ansonsten sind die klassischen Attribute langer Reach, flacher Lenkwinkel und steiler Sitzwinkel alle bereits vorhanden. Das Sentinel Carbon bringt in der Top-Variante 13,9kg auf die Waage und kostet 6.999€, der Einstiegspreis liegt bei 4.7999€.

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