Start in die Cross-Country-Saison

Mai 16, 2015
Start in die Cross-Country-Saison

Vom 23. bis 24. Mai ist es wieder soweit: Die erste Runde des UCI Cross-Country-Weltcups steht wieder an, und es geht direkt nach Nove Mesto in Tschechien, wo im nächsten Jahr die Weltmeisterschaften des Cross-Country-Sports ausgetragen werden. Zum Start des Weltcups versorgen wir euch mit allen nötigen Infos zu der immer beliebter werdenden Radsportart, schauen auf die Teams und Fahrer der Weltcup-Rennen und geben euch unsere Top 5 Staff Picks für Cross-Country-Mountainbikes mit auf den Weg.

Enge Strecken, hohes Tempo

Kurz zu den Regeln: Cross-Country (auch oftmals nur als XC oder CC bezeichnet) ist eine der ältesten Mountainbike-Disziplinen und seit 1996 eine olympische Disziplin. Das Terrain beim Cross-Country ist wie der Name schon sagt äußerst abwechslungsreich und besteht sowohl aus gepflasterten Straßen und Wald- und Feldwegen sowie Kies- und Wiesenwegen und natürlich auch mehreren Steigungen und Abfahrten. Die Strecke bei XC-Rennen ist ein in der Regel zwischen drei und neun Kilometer langer Rundkurs, bei dem eine vorher festgelegte Anzahl von Runden absolviert werden muss. Beim Start geht’s hektisch zu. Beim Massenstart sind alle eng beieinander und ein Startplatz weiter vorne bringt erhebliche Vorteile. Wenn man gut wegkommt, hat man bereits gute Karten. Bei den engen Strecken wird das Tempo gleich von Beginn an hoch gehalten, erste Vorentscheidungen fallen häufig bereits im ersten Renndrittel. Spannend wird es aber immer wieder bei den Anstiegen und Abfahrtsfahrten, wo Kraftreserven und technisches Können auf die Probe gestellt werden.

Nove Mesto - Auftakt zu einer spannenden Saison

Der Weltcup wird ausgetragen von der Union Cycliste Internationale (UCI) und beinhaltet auf seiner Tour durch Europa und Nordamerika auch Downhill-Rennen, die von den teilnehmenden Mountainbike-Teams gefahren werden. In Nove Mesto findet aber ein reiner CC-Wettkampf statt, der sich in die Kategorien Women U23, Men U23, Women Elite und Men-Elite unterteilt. Die Strecke ist genau 4350 Meter lang mit 215 Höhenmetern, die es zu überwinden gilt. Neben natürlichen Streckenhindernissen müssen auch präparierte Obstacles überwunden werden. Das Rennen startet mit einer verkürzten Startrunde, um Kollisionen bei dem extrem engen Kurs zu vermeiden.

XC-Weltcup 2015: Who to Watch?

Bei den Männern ist das Favoritenfeld schon seit mehreren Jahren eigentlich nur auf zwei Fahrer beschränkt. Der Franzose Julien Absalon und der Schweizer Nico Schurter dominieren den Sport quasi über die letzten 10 Jahre und haben schon 2014 bis zum letzten Rennen knallhart gegeneinander gekämpft. Damals konnte sich noch der Franzose vom Team BMC MTB Racing gegen seinen jüngeren Konkurrenten durchsetzen und mit einem zweiten Platz den Gesamtweltcup gewinnen, dieses Jahr will Nico und das Scott-Odlo MTB Racing Team wieder zurückschlagen. Die einzigen Rider, die den beiden Stars noch bei dem einen oder anderen Weltcup die Show stehlen könnten, sind der Australier Daniel McConnell (Dritter in der Gesamtwertung 2014) und der Deutsche Cannondale-Fahrer Manuel Fumic.

Das Feld der Frauen ist im Vergleich ausgeglichener, auch wenn im letzten Jahr ganz überraschend ein Neuling die Saison dominierte. Die Schweizerin Jolanda Neff wurde mit 21 Jahren zur jüngsten Weltcup-Siegerin aller Zeiten und holte für das Stöckli-Pro-Team den Gesamtsieg. Weitere heiße Anwärter auf den Titel sind die Rabobank-Liv-Talente Pauline Ferrand-Prevot und Marianne Vos sowie die Europameisterin 2013 Tanja Zakelj und die amtierende Weltmeisterin Catharine Pendrel.

Cross-Country-MTB Staff Picks

Du willst es den Profis nachmachen und mit deinem Mountainbike vollgas durch die Wälder shredden? Wir haben fünf pfeilschnelle 2015er XC-Bikes für euch herausgesucht, mit denen ihr ganz sicher Spaß haben werdet - alle zu haben auf unserem großen Online-Marktplatz.

  1. Cube Elite C68 SLT 29: Das edle Cube-Hardtail mit feinstem Carbonrahmen und cooler Upside-Down-Gabel von RockShox besticht durch edle Komponenten, eine aggressive Renngeometrie und der guten Abstimmung. Ein echtes Traumbike, das im Vergleich zu anderen Bikes auch noch einigermaßen bezahlbar ist. Klare Kaufempfehlung. Zu den Angeboten.

  2. Specialized S-Works Epic 29: Wenn schon S-Works draufsteht, dürfte jedem klar sein, dass es sich hier um das Beste vom Besten handelt. FACT Carbonrahmen, Specialized/FOX Brain-Dämpfer und XTR-Komponenten von Shimano lassen auch auf anspruchsvollen XC-Strecken keine Wünsche offen. Das hat natürlich auch seinen Preis - das Epic kratzt an der 10.000 €-Marke. Zu den Angeboten.

  3. Giant XTC Advanced 29er 1: Das Bike für den Weg in den Profisport: Das Giant XTC kostet keine Unsummen und macht auch ambitionierten Hobbysportlern mit Drang nach Performance richtig Laune. Carbonrahmen, FOX Float-Gabel und Shimano SLX-Schaltung bringen dich heil ans Trail-Ende. Zu den Angeboten..

  4. Cannondale F-Si Carbon 1: Wieder im High-End-Bereich angekommen, finden XC-Freaks beim F-Si Carbon 1 das richtige Spielzeug für die nächste Waldausfahrt. Die extrem steife Lefty Carbon-Federgabel fügt sich nahtlos in den leichten Carbonrahmen ein und bringt die 29“-Laufräder sicher über jedes Hindernis. Das Shimano XTr-Schaltwerk und die Mavic CrossMax-Felgen sorgen dabei genug Vortrieb für eine Top-Platzierung im nächsten Rennen. Zu den Angeboten.

  5. Merida Big.Nine XT: Noch ein XC-MTB, mit dem auch Nicht-Profis ihren Spaß haben werden. Angenehmes Handling, gute Ausstattung (XT-Gruppe!) und eine gelungene Geometrie machen das Big.Nine zu einem sehr vielseitigen Mountainbike, dass auch bei Marathons nicht schlapp macht. Zu den Angeboten.