7 Gründe warum du mit deinem Partner biken solltest

April 08, 2015
7 Gründe warum du mit deinem Partner biken solltest

Es ist das bekannte zweischneidige Schwert in jeder Beziehung: Hat man zu viele gemeinsame Interessen, kommt man sich zu oft in die Quere, zu wenige, und man verbringt nicht genug Zeit miteinander. Beides ist vielleicht nicht optimal, aber das sollte euch nicht daran hindern, auf jeden Fall das Radfahren mit dem Partner auszuprobieren. Denn auch wenn ihr eigentlich lieber mit Freunden oder alleine unterwegs seid, ist gemeinsames Biken auf jeden Fall besser als der wöchentliche DVD-Abend mit einer romantischen Komödie. Wieso? Weil wir es euch sagen. Und aus folgenden 7 weiteren Gründen:

1. Der Erfahrungs-Faktor
Mal ehrlich: Der Satz „Erinnerst du dich an den krassen Sturz damals am …“ ist so viel cooler als „Erinnerst du dich noch an die Geschichte von damals, als ich gestürzt bin am …“. Natürlich müssen nicht alle geteilten Erfahrungen lustig oder schmerzhaft sein. Jeder der genug Zeit auf dem Fahrrad verbringt hat sicher schon öfter einen Moment erlebt, wo sich plötzlich ein grandioser Augenblick wie aus dem Nichts auftat - eine wundervolle Aussicht, plötzlich einsetzender Nebel, oder Licht das sich auf dem Wasser unnachahmlich wiederspiegelt, um nur eine Beispiele zu nennen. Und genau so einen Moment mit jemandem zu teilen und sich gemeinsam daran erinnern zu können ist besser als die Anekdote aus dem Fischrestaurant, wo sich der Hummer auf dem Teller angeblich noch bewegt hat.

2. So viele neue Urlaubsmöglichkeiten
Wenn ihr euch als Paar gemeinsam in das Radfahren verliebt habt, eröffnen sich euch eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für den gemeinsamen Urlaub. Von einer Alpenüberquerung in der Schweiz über eine MTB-Tour in Kanada bis hin zu einer schönen Deutschlandrundfahrt - ein Fahrradurlaub verbindet Sport und Erleben wie kaum ein anderer Trip und lässt euch neue Orte in einem ganz anderen Licht entdecken. Atemberaubende Fahrradreisen gibt es übrigens auch hier auf BikeExchange.

3. Weniger Schuldgefühle (bzw. weniger Gemecker)
„Hey Schatz, hast du irgendwas geplant am Wochenende?“ „Ich wollte mit den Jungs biken, so am Samstag.“ „Oh schön, wie lange wird das dauern?“ „Also, der Simon meinte da wäre ein geiler Trail hinterm See, ungefähr zwei Stunden Fahrt, dann ca. 3 Stunden aufm Bike, danach natürlich noch ein Kaffee und was in den Magen, und dann wieder zurück. Also wenn wir früh losmachen, schaff ich es hoffentlich bis zum Abendbrot!“ Wir denken, dass sich jeder den Blick seines Partners in solch einem Moment vorstellen kann. Also, die bessere Hälfte mitnehmen, und sich den Ärger sparen.

4. Sich den Frust vom Leib reden und treten
Jeder hat mal eine suboptimale Woche. Stress auf Arbeit oder Streit mit der Familie können einen ganz schön runterziehen. Also setzt du dich aufs Rad und versuchst, erstmal alles hinter dir zu lassen. Die frische Luft bringt dich wieder zurück und alles was dir vorher tief verbogen auf der Seele lag, liegt jetzt glasklar vor dir, und du bist in der Lage, deine Gefühle mit jemandem zu teilen. Wenn du es schaffst, dass mit deinem Partner zu tun, ist das ein richtiger Beziehungs-Boost.

5. Noch mehr Endorphine, noch mehr Glück
Das weiß jeder: Sport macht glücklich. Und eine kurze Session im Freien bringt dir - verglichen mit einer Spinning-Runde in einem Raum voller schwitzender Fremder - noch ein zusätzliches Element an positiver Energie, um dich durch den Tag zu bringen. Wenn du dann nach Hause kommst und die Endorphin-Ausschüttung auf Hochtouren läuft, wäre es doch genial, wenn deine bessere Hälfte genau dieselben Glücksgefühle erleben würde wie du. Zur selben Zeit, am selben Ort. Und wozu das dann führt, weiß auch jeder.

6. Höheres Budget
Egal ob neues Fahrradtrikot, schickes neues Zubehör oder ein brandneues Traum-Fahrrad - jeder Radfahrer liebt es, wenn er etwas zu seinem Bike-Arsenal hinzufügen kann. Nur ist es schwer, solche Käufe vor seinem Partner zu rechtfertigen, wenn der so gar nix mit Fahrrädern am Hut hat. Wenn ihr aber zwei fahrradbegeisterte Shopper seid, ist es kein Problem, immer öfter mal etwas dem eigenen Fahrradequipment hinzuzufügen. Begründungen wie „damit hab ich garantiert mehr Speed“, „das ist das Beste vom Besten“ oder „das Teil sieht einfach saustark aus“ ziehen dann um einiges einfacher. Das ist natürlich keine Garantie, aber jeder Verkäufer wird dir bestätigen, dass Verhandlungen auf emotionalem Level deutlich besser funktionieren.

7. Zusammen in Radlerhosen
Echte Biker wissen, was sie an einem ordentlichen Fahrradoutfit haben. Trikot und Fahrradhose sind eben wirklich besser zum Radfahren, fallen aber nun nicht wirklich mehr unter die Kategorie der Casual Outfits. Im Lycra-Dress sticht man schon aus der Masse heraus und fühlt sich gleichzeitig etwas over- und underdressed. Als Paar, das gemeinsam die Radlerhosen rockt, ist das schon wieder was ganz anders. Dann seid ihr zusammen als unwiderstehliches Bike-Duo unterwegs, mit dem man nicht spaßen sollte. Und sexy ist es auch, also win - win.